Früher einmal, es ist schon sehr lange her, war die Landschaft rund um Schladming erfüllt von dem geschäftigen Treiben der Knappen. In mühevollster körperlicher Arbeit rangen sie den Bergen ihre wertvollen Schätze, Nickel und Silber, ab und förderten bis zu 60 Kilogramm an Gestein auf ihren Buckelkraxen zutage. Heute sind Schlägel und Eisen verstummt und die Feuer der Nickelschmelzöfen erloschen. Die Natur hat die Hoheit über das Gebiet zurückerorbert und ihre außergewöhnlichen Landschaften sind die Kostbarkeiten, die es heute zu entdecken gilt. Geblieben sind jedoch die alten Wege, auf denen sich damals die Bergleute abkämpften und auf denen Du heute von Hütte zu Hütte wanderst.

Gerhard PilzProjektleiter Wandern & Outdoor, geprüfter Bergwanderführer.

Diese einzigartige Mehrtageswanderung im Herzen der Schladminger Tauern bietet Dir großartige Ausblicke, malerische Bergseen und kulinarischen Genuß!


...das erwartet Sie



Wandern auf Bergen voller Schätze

Hunderte Jahre Bergbaugeschichte

Über viele Jahrhunderte hinweg wurde in den Schladminger Tauern intensiver Bergbau betrieben. Die Spuren des beschwerlichen Tagwerks der Knappen kannst Du heute noch in der beeindruckenden Naturlandschaft aufspüren. Die tiefen Stollen inmitten der schroffen Felsen der Zinkwand, Vetternspitzen und Giglachseen zeugen dabei von dem harten und gefährlichen Leben der Knappen, die in Gruben auf fast 2.500 m Seehöhe im Dunkel der Erde nach kostbaren Erzen schürften. Über steile Pfade und Steige trugen sie ihre wertvolle und schwere Fracht in die Hopfriesen, wo sie in einer Schmelzanlage verarbeitet wurden.
Sein Brot unter schwersten Bedingungen verdienen

Neue Schätze auf alten Wegen

Die alten Wege der Bergleute sind die gleichen geblieben, doch wo die Knappen sich früher zur Gewinnung von Bodenschätzen abmühten, machst Du Dich heute auf die Suche nach herausragend schönen Naturlandschaften, den wahren Schätzen unserer Zeit. Der Schladminger Tauern Höhenweg verläuft dafür entlang einer besonders ergiebigen Ader. Die silber glänzenden Bergseen Klammsee, Brettersee und Giglachsee, die wie Erz in der Sonne schimmernde Seenplatte des Klafferkessel, das vitalisierende Wilde Wasser des Rohrmooser Obertales, die majestätische Golling-Nordwand, der markante und fotogene Greifenberg oder der Schladminger Hausberg, die Planai, sind nur ein paar Juwele einer prall gefüllten Schatzkiste, die es für Dich zu heben gilt.

Blick ins Neualmkar zur Keinprechthütte © © Martin Huber - Tourismusverband Schladming-Rohrmoos

Glück auf - die Schatzsuche beginnt © Herbert Raffalt

Auf in die Berge

Über sieben Stunden dauerte allein der Arbeitsweg der Schladminger Knappen, bevor Sie in den Gruben der Schladminger Tauern ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen konnten. Als Schatzsucher von Heutzutage lebst Du da schon um ein Vielfaches komfortabler, z.B. auf dem bestens organisierten Weg zum pittoresken Giglachsee, der, einem Edelstein gleich, von beeindruckenden Gipfeln eingefasst wird.

Der Fährte der Bergknappen folgen © Martin Huber

Über die Rotmandlspitze zur Keinprechthütte

An den Ruinen einer historischen Bergknappen-Behausung auf dem Weg zur Rotmandlspitze – und beim zum Museum umfunktionierten Nickelschmelzofen im Obertal (ACHTUNG: das Museum befindet sich nicht entlang der Tour) – startet eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert, auf der die Geschichte der Bergleute von Schladming lebendig wird. Auf den steilen Geröllfeldern und Serpentinen zum Gipfel wird einem das harte Los der Bergknappen erstmals bewusst. Gut, dass Dein Rucksack ohne die 60 Kilogramm schweren Steinbrocken auskommt.

Die ersten Schätze zutage fördern © Foto austria, Martin Huber

Über die Trockenbrotscharte zur Gollinghütte

In den abschüssigen Wänden des Hochgollings, dem höchsten Berg der Niederen Tauern, baust Du die ersten Naturschätze ab. Die almrauschübersäten Hänge sind insbesondere im Frühsommer von betörender Schönheit und in dem natürlichen Amphi-Theater am Fuße der mächtigen Golling-Nordwand ereignen sich überwältigende Naturschauspiele.

Ins Zentrum der Schatzkammer vordringen © © Herbert Raffalt - Tourismusverband Schladming-Rohrmoos

Über den Klafferkessel zur Preintalerhütte

So müssen sich die alten Knappen gefühlt haben, wenn sie auf eine gigantische Erzader gestoßen sind. Die mehr als 30 Bergseen auf dem Klafferkessel, einer Seenplatte eiszeitlichen Ursprungs, funkeln wie reinstes Silber im Sonnenlicht. Eine beeindruckende Alpenflora und die atemberaubenden Bildmotive des Greifenstein stellen zwei weitere Bodenschätze in der übervollen Naturschatzkiste des Naturschutzgebietes dar, das das Herzstück der Wilden Wasser im Unteral bildet.

Schicht im Schacht © © Gerhard Pilz

Über den Planai-Höhenweg nach Schladming

Den Dachstein vor Augen werden die letzten Kostbarkeiten, wie etwa die herrlichen Ausblicke auf den Riesachsee und ins Steinriesental, gesammelt, bevor Du das Bergwerk der Natur zu Fuß oder per Gondel verlässt und nach Schladming zurückkehrst.

Die Belohnung genießen © Herbert Raffalt

Noch zwei Tage zum Entspannen

Nach dieser fleißigen Schicht kannst Du Dich als Nachfahre der Schladminger Bergknappen über einen reichhaltig gefüllten Rucksack voller aufgespürter Naturjuwelen freuen und noch ein paar schöne Tage mit der Schladming-Dachstein Sommercard in Schladming genießen.

Schlüsselleistung:
  • 4 Hüttenübernachtung inkl. Frühstück und Lunchpaket für den nächsten Tag.
  • 3 Tage Frühstückspension inkl. Frühstück (bzw. Kategorie nach Wahl)
  • Schladming- Dachstein Sommercard
  • Wanderset bestehend aus Wanderkarte und Wanderführer
Bewegte Zeiten - Stille Landschaften
  • Der Schladminger-Tauern-Höhenweg führt Dich mitten in die Niederen Tauern, in eine der wasserreichsten Regionen der Alpen. Entlang der Höhenwege spürst Du die Natur und Dich selbst. Bei den Hüttenübernachtungen entlang der Etappen - fernab vom geschäftigen Alltag - kannst Du abschalten und Deine Batterien neu aufladen.

8 Tage, 7 Nächte
ab € 333

8 Tage, von 22. Juni 2019 bis 14. September 2019
Information und Buchung

Preis pro Person:

Pauschalpreis  Frühstück  ab 333 €



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