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Bis spät in das 20. Jahrhundet hinein stellten die Grenzen des Bregenzerwaldes auch die Grenzen der Welt für die meisten „Wälder“ dar. Die Geschichte, wie die Welt schlussendlich doch noch in den Bregenzerwald Einzug hielt und der Bregenzerwald seinerseits in die Welt kam, wird auf dem Architekturweg erzählt. Eine tragende Rolle kam dabei jungen Architekturpionieren zu, in deren Baukultur sich der Bregenzerwald als treibende Kraft der Lebenskultur widerspiegelte und die international für Aufsehen sorgte.

Helga RädlerKultur- und Wanderführerin www.kulturinbewegung.at

Beim Weitwandern kann ich Geschwindigkeit rausnehmen und die Landschaft und mich selbst anders wahrnehmen. Ich gewinne schnell Abstand zum Alltag.


...das erwartet Sie



Was die Wälder umtreibt

Als die lebendige Radnabe Vorarlbergs ruht der Bregenzerwald in sich. Seine wohlproportionierte Landschaft, bestehend aus sanften Hügeln, weiten Ebenen, romantischen Flusstälern und majestätischen Gipfeln, erfreut das Auge und die Seele. Um den Erhalt dieses Naturkleinods kümmern sich die Landwirte mit der typischen Dreistufenlandwirtschaft. Lange Zeit wussten die Wälder nichts von der Welt und diese auch nichts von ihnen. Das berühmte Bregenzerwälder Bauernhaus dient vielen modernen Bauten als Vorlage, als Basis, besonders in Bezug auf Form und Material. Heute finden wir ein harmonisches Miteinander von traditioneller und zeitgenössischer Holzbaukunst vor.

Lebensphilosophie und Weltverständnis

In alten wie neuen Behausungen des Bregenzerwaldes kommt die enorme Gestaltungskompetenz seiner Bewohner zur Geltung. Sie verkörpern Holzbaukunst vom Feinsten und vereinen kunstsinnige Schönheit mit durchdachter Praktikabilität. Einstige Architekturrebellen wie Hermann Kaufmann und Roland Gnaiger verhalfen der Philosophie einer regionalen, nachhaltigen und sozialen Baukultur zu Weltruhm und dem Bregenzerwald zu einer Spitzenposition unter den Welt-Architekturregionen. Neben verzückenden Häusern hat die Region noch etwas Spannendes namens „Umgang Bregenzerwald“ zu bieten. Auf 12 „Wegen zur Gestaltung“, durchwegs Dorfrundgänge, erfahren Interessierte mehr über die Gestaltungskraft der Menschen im Bregenzerwald. Infosäulen lenken die Aufmerksamkeit auf die Baukultur, die Kulturlandschaft und kulinarische Besonderheiten.
Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit zeichnen das Wesen des Waldes und seiner Wälder aus

Heanna, im Wold - dussa, vom Land © Au-Schoppernau Tourismus

Das Leben im Wald

Tal – Vorsäß – Hochalpe, so teilen die Bauern seit jeher die Landschaft im Bregenzerwald ein und sie sind es auch, die ihr abwechslungsreiches und wohlgeformtes Erscheinungsbild hegen und pflegen. Lange blieben die Menschen hier unter sich, bevor ihre traditionellen Behausungen den Wald und seine Wälder weltberühmt machte.

Die Raffinesse der Einfachheit © Christine Andorfer

A ghörigs Hus

Als ordentliches Haus galt im 20. Jahrhundert lange nur ein aus Stein erbautes. Dabei sind es gerade die ursprünglichen Bauernhäuser aus Holz, die die Gestaltungskompetenz und Lebensphilosophie einer ganzen Region zum Ausdruck bringen. Eine Handvoll eigensinniger Pioniere eroberte mit ihrer authentischen, pragmatischen und trotzdem eleganten Holzbaukunst, oftmals im Widerstand zum damals vorherrschenden Zeitgeist, die Welt.

Die richtigen Umgangsformen lernen © Adolf Bereuter_Bregenzerwald Tourismus

13 Dörfer und 12 Wege

Rund 30.000 Menschen leben in 22 Dörfern im Bregenzerwald. Dreizehn von ihnen kann man auf 12 Dorfrundgängen näher kennenlernen. Sie vermitteln den Umgang mit den Gestaltungsformen, die den Bregenzerwald prägen. An ausgesuchten Wegmarken wird der Blick auf bedeutende Gebäude, handwerkliche oder ökologische Details sowie Facetten künstlerischen, kulinarischen oder touristischen Schaffens gelenkt und somit eine völlig neue Perspektive auf Land und Leute aufgezeigt.

Geschichte(n) von Wald und Wäldern © Florian Holzherr_Werkraum Bregenzerwald

Gebaute Attraktionen

Die vielen Geschichten, die es zum Bregenzerwald und den Leistungen seiner Bewohner zu erzählen gibt und die ihn in den Fokus der großen weiten Welt rücken ließen, können an unzähligen kulturellen Wahrzeichen erlebt werden: im Werkraumhaus von Peter Zumthor, einem Schaufenster in die seit Generationen weitergegebene Handwerkskultur, in der Naturkosmetikmanufaktur mit Ziegen-Tollhaus der Familie Metzler, im denkmalgeschützten Dorfkern von Schwarzenberg oder dem Frauenmuseum Hittisau, dem einzigen seiner Art in Österreich.

Kulinarik im Bregenzerwald © Hubert Cernenschek_Bregenzerwald Tourismus

Ausgezeichneter Genuss

Neben der unvergleichlichen Architektur entwickelte sich auch die Käsekultur des Bregenzerwaldes zu einem Exportschlager. Die Region, die das Wort „Genuss“ als Auftrag und Qualitätsversprechen versteht, lockte bereits Anfang des 19. Jahrhunderts internationale Feinspitze mit delikaten Berg- und Alpkäsesorten aus silofreier Milch. Die KäseStrasse, ein Zuammenschluss aus Landwirten, Sennern, KäseWirten, Museen und Gasthäusern, setzt dem kulinarischen Kulturgut ein Denkmal.

In Verbindung bleiben © Felix Friedmann_Bregenzerwald Tourismus

Bus:Stop Krumbach

Nicht nur Gourmets und Naturfreunde, sondern auch die internationale Architekturszene wurde von dem Bregenzerwald in seinen Bann gezogen. Und so stattete schlussendlich die Welt dem Wald einen Besuch ab und schuf eine künstlerische Verbindung zwischen ihnen. Sieben Architekten aus sieben Ländern kreierten, in enger Kooperation mit lokalen Handwerkern und Partnerarchitekten, sieben unterschiedliche „Buswartehüsle“, und starteten somit einen außergewöhnlichen Dialog zwischen Tradition und Moderne sowie Baukultur und Handwerk.

Schlüsselleistung:
  • 5 Übernachtungen mit Halbpension in ausgewählten 3- und 4-Sterne-Hotels.
  • Gepäcktransport von Hotel zu Hotel.
  • Interessante Tipps für Sehenswertes unterwegs.
  • Bei Anreise mit Bus/Bahn: Transfer vom Bahnhof zum ersten Hotel und retour nach Ende der Tour
A ghörigs Hus heanna im Wold
  • Weitwandern tut gut. Durch das Wandern durch die Orte und den Besuch von dem ein oder anderen Betrieb bzw. eine Institution kann man sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Baukultur beschäftigen.

6 Tage, 5 Nächte
ab € 684

6 Tage, von 01. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017
Information und Buchung

Preis pro Person:

Pauschalpreis  Halbpension  ab 684 €


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