Impressionen



Jahrhunderte hindurch wurde in der Region Flachs angebaut. In liebevoller Gemeinschaftsarbeit wurden die händisch geernteten Bündel bei mäßiger Hitze im oberen Drittel der Brechelhütte gedörrt, sodass beim anschließenden Brecheln die äußeren Hüllen absprangen und das „Haar“ gewonnen werden konnte.
Mit großen, schweren Brecheln wurde von Männern vorgebrechelt und die Bündel den an kleineren Brecheln arbeitenden Frauen weitergegeben.

Dabei wusste jeder Mann genau, an welche weibliche Person der vorgebrechelte Flachs weitergegeben werden sollte. Diese schwere und staubige, aber unterhaltsame Arbeit musste in einem gewissen Zeitfenster verrichtet werden, damit die nächste Arbeitsgruppe ihren Flachs „einsetzen“ bzw. zum Dörren aufstellen konnte.

Für einen reibungslosen Ablauf der Arbeit sorgte der „Bodstubenmeister“, welcher einzuteilen hatte, wann welcher Bauernhof zum Brecheln an die Reihe kam. Rund um das Brecheln, das in Althofen im Oktober und November an 20 bis 25 aufeinanderfolgenden Tagen stattfand, entwickelte sich so manches Brauchtum.

Mit der Wiederadaptierung der Althofner Brechelhütte soll nicht nur der mühevolle Vorgang der Leinenbereitung in vergangenen Zeiten demonstriert werden, sondern auch gewährleistet werden, das altes Brauchtum nicht in Vergessenheit gerät.


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