Gipfelglück für die ganze Familie



Begegnung / Natur

Dass man in Ramsau am Dachstein so viel erleben kann, hätten die Kinder – und auch die Eltern – nicht geglaubt. Auf den Spuren von „Kali, dem Ramsaurier“, dem Maskottchen des Ramsauer Kinderclubs, wandern die Kinder und treffen seine tierischen Freunde. Dabei erfahren Sie viel über Vorgänge in der Natur. Am Märchenweg können sie wunderbar träumen. Hoch hinaus gehts am Kinderklettersteig. Rasant hinunter am Rittis Coaster. Der Badespaß kommt am Ramsau Beach nicht zu kurz. Wie Robin Hood fühlen sie sich, als sie mit Pfeil und Bogen durch den Wald pirschen. Und, und, und so vieles mehr gibt es in Ramsau am Dachstein in der Natur zu erleben.


Kontakt

Tourismusverband Ramsau am Dachstein
Ramsau 372
8972 Ramsau am Dachstein
Tel. +43(0) 3687/818338
info@ramsau.com
www.ramsau.com


Tag 1

Als Lukas (10) und Lena (8) erfuhren, dass es diesen Sommer auf einen Familien-Wanderurlaub gehen sollte, und nicht so wie sie sich gewünscht hatten ans Meer, war die Freude nicht besonders groß. Wandern, in die Berge: wie fad! Aber dann kommen sie mit Mama Bea und Papa Andreas auf dem Bauernhof an, wo die Eltern ein Familienzimmer gebucht hatten und sie wurden sofort begrüßt. Der Sohn der Gastgeberfamilie kommt aus dem Haus gestürmt: „Hallo, ich bin Matthias, wollt ihr den Stall sehen?“ Lena und Lukas sind gleich Feuer und Flamme und Klein-Matthias zeigte ihnen die Schafe, die Kühe und Ponys. „Auf denen könnt ihr reiten, wenn ihr wollt.“ Na, und ob die beiden wollen. Der Bauer zäumt die Tiere auf und es wird eine Runde um den großen Hof spaziert. Strahlende Augen, Gelächter. „Wow, ein Riesen-Trampolin und Rutschen und sogar ein Schwimmteich!“, staunt Lena nicht schlecht. Was es hier alles zu Entdecken gibt… Vom Tourismusverband bekommen die Kinder ein Kalibuch mit vielen Geschichten: „Kali, der Ramsaurier, ist ein Freund der Kinder und der Natur und hat in Ramsau am Dachstein viel für dich vorbereitet. Besuch seine Freunde auf den eigenen Kinderwanderwegen und sieh, wie Blubb der Fisch lebt oder wie Taps der Fuchs seinen Bau anlegt und noch vieles mehr!“ Beim Einschlafen jedenfalls denken die beide schon lange nicht mehr ans Meer, sondern daran, wer morgen früh die Hasen füttern darf und welchen Freund von Kali sie als erstes besuchen sollen.

Tag 2

Nach dem Frühstück steht dann erst mal ein Besuch bei Kali höchstpersönlich auf dem Programm: Auf dem prämierten 1. Österreichischen Natur- und Umwelterlebnispfad für Kinder treffen sie den Ramsaurier. Bei den vielen Stationen lernen die Kids, aber sogar die Eltern, jede Menge über Vorgänge in der Natur und wandern von Station zu Station bis zum Gipfel des Sattelberges und am Rundweg wieder hinunter. Staunen, sehen, erleben, probieren – zum Beispiel als Forscher beim Waldcomputer. Bei der Sattelberghütte wird eingekehrt. Während die Eltern das grandiose Panorama mit hunderten Gipfeln genießen, spielen die Kinder bei der kleinen Ramsauer Wasserwelt und sehen, wozu die Kraft des Wassers genützt werden kann. Apropos Wasser: Vom Wandern ist allen ganz schön warm geworden und man sucht das kühle Nass!

Am Nachmittag wird am Ramsau Beach geplantscht und gespielt. Da gibt es jede Menge zu Erleben: Sliding Soccer mit den anderen Kindern, eine Riesenflugschaukel oder das Bodentrampolin. Einfach nur schwimmen ist den Kindern auch bald zu wenig. Es zieht sie schon wieder in den Wald. Eine Fülle von Möglichkeiten steht gleich neben dem Beach bereit: „Sollen wir den Märchenweg hoch wandern, die Geschichten hören und Figuren bestaunen und anschließend mit den Rollern runter sausen… Oder im Forest Park Waldhochseilgarten von Baum zu Baum klettern? Oder wollt ihr euch einmal wie Robin Hood fühlen und mit Pfeil und Bogen durch den Rittis-Forest pirschen?“ Die Kinder entscheiden sich für den Waldhochseilgarten. Mit einem Klettergurt und Helm ausgerüstet geht es nach einer Einschulung vom Experten mit Mama und Papa auf den Kids- und dann auf den grünen Parcours. Lena ist danach ganz schön außer Atem, aber glücklich, die vielen schwierigen Passagen gemeistert zu haben. Papa und Lukas klettern noch den blauen und roten Parcours und freuen sich über die Anfeuerungsrufe von Mama und Lena, die fast 10 Meter unter ihnen stehen. Ganz schön knifflig, aber der Flying Fox am Ende entschädigt: Huiiii fliegt einer nach dem anderen lachend ins Netz. „Na Papa, schaffst du auch noch den schwarzen?“, will Lukas wissen. „Der sieht echt schwierig aus“, ist Andreas nicht ganz überzeugt. „Ach komm“, meint Bea, „den gehen wir jetzt gemeinsam!“. Gesagt getan. Die Eltern klettern fast 15 Meter in die Höhe. Mama schafft die erste Leiter mit Mühe, doch Papa rutscht plötzlich ab und landet im Gurt. Eine Schrecksekunde für alle, aber alles ist gesichert und mit dem Seil ist er schnell bei Bea auf der zweiten Plattform. So klettern die Eltern von Baum zu Baum, angefeuert von Lena und Lukas. Der abschließende Flug gen sicheren Boden wird jubelnd absolviert. Nach diesem tollen Erlebnis wartet eigentlich das nächste Highlight auf die Familie: Eine Fahrt am Rittisberg Coaster. Aber es ist Zeit zum Abendessen und daher wird das noch nachgeholt.

Beim Essen setzt sich die Seniorchefin an den Tisch der Familie und lässt sich von den müden aber strahlenden Kindern ihre heutigen Erlebnisse schildern. Im Gespräch erfährt die Gastfamilie viel über die Geschichte und Traditionen in Ramsau am Dachstein und auch über die kulinarischen Eigenheiten, wie die Geschichte der Katholischen und Evangelischen Krapfen. Gespannt lauscht man den Erzählungen bis es Zeit wird, zu Bett zu gehen.

Tag 3

Der nächste Tag: Das Wetter ist leicht bewölkt, also stehen Indoor-Aktivitäten am Programm. Am Vormittag wird eine kurze aber knackige Wanderung am Jungfrauensteig gemacht und sind am Nachmittag mit dem Mountainbikeguide unterwegs. Bike and Fly heißt das Angebot. Mit dem Leihrad wird zuerst die Gegend erkundet und anschließend geht es rauf auf den Berg. Oben wartet nämlich bereits der Kollege des Guides. Beide sind erfahrene Tandemparagleitpiloten. „Grias enk!“ lacht der Einheimische, „Geh ma’s on?“ Gehen ist gut. Es muss gelaufen werden, bis beide Gleitschirme von der Luft erfasst werden und die Thermik die jeweils zwei Personen in die Höhe schraubt. Ein Juchizer darf dabei nicht fehlen! Einmalig ist dieses Gefühl. Einmalig dieser Blick hoch über Ramsau am Dachstein und hinüber in die Tauern. Einfach faszinierend! Gelandet wird beim Ramsau Beach, dort stehen die Bikes schon wieder parat zur Heimfahrt.

Kinder, wie auch Eltern haben einen aufregenden, erlebnisreichen Tag hinter sich. Aber er ist noch nicht zu Ende. Alle kleinen Gäste der Pension dürfen nach dem Abendessen eine Fackelwanderung mit dem Hausherrn machen. „Das ist nichts für Eltern“, meint Lena naseweis und ist schon gespannt auf den abendlichen Spaziergang. Diese Gelegenheit nützen die Eltern und schauen zum in der Nähe stattfindenden Open Air Konzert der Trachtenmusikkapelle und genießen dort ein Glas guten steirischen Wein.

Tag 4

Am nächsten Morgen herrscht wieder wunderschönes Bergwetter. In Ramsau am Dachstein gibt es gleich zwei Kinderklettersteige, das ist einmal im gesamten Alpenraum. Jeden Mittwoch und Donnerstag werden vom Tourismusverband Führungen angeboten. Vom Hochseilgarten am ersten Tag waren alle so begeistert, dass man sich entschieden hat, dieses Angebot zu buchen. Die Kinder treffen sich um 9 Uhr bei der alten Mühle. Lena und Lukas werden von Hans in Empfang genommen. Auch Hans, der Bergführer, begrüßt die Kinder: „Heut geht’s hoch hinaus, da hinauf wollen wir!“ Der Kletterexperte zeigt die Wand hinauf, oben blitzt eine Gamsfigur und die Kinderaugen werden groß. „Seid ihr bereit?“ fragt er in die Runde und ein „Jaaa“ schallt aus allen Mündern. Hans zeigt den Kindern, wie man den Klettergurt richtig befestigt, prüft, ob die Helme auch ordentlich sitzen und nimmt die ganze Gruppe ans Seil. Zum Abschluss geht Teresa.

Mama und Papa sind ein Stück weiter gefahren, zum Parkplatz der Silberkarklamm. Dort treffen sie Walter, den Kollegen von Hans. Der erfahrene Bergfex wird mit den Eltern heute den „Hias“ Klettersteig gehen. Das ist ein talnaher Klettersteig und ideal zum Einsteigen. „A gute Stunde werden wir brauchen, aber das genügt für den Anfang“, weiß Walter aus Erfahrung, „und wenns euch taugt, kann ich euch den Siega oder den Dachsteingipfel zeigen.“ Im Ramsauer Wochenprogramm finden sich die Touren von mehreren Anbietern an verschiedenen Tagen. Aber bevor es soweit ist, überprüft Walter bei Bea und Andreas die Gurte, Karabiner und den Helm. Und dann geht es los: auf einer Seilbrücke wird der Bach überwunden und schon sind sie in der ersten Senkrechten. Adrenalin pur: Schritt für Schritt, Haken für Haken arbeiten sie sich unter fachlicher Anweisung konzentriert nach oben.

Am Sattelberg sind die Kinder unterdessen schon richtig bei der Sache. Der Kali-Klettersteig ist ein richtiger Klettersteig mit fast 200 zu überwindenden Höhenmetern. Auf Fels und auf Eisenstiften arbeiten sich sowohl Lena und Lukas, als auch Bea und Andreas den Berg hinauf, immer gesichert durch das Seil des Bergführers und das Sicherungsseil am Fels. Die Bergführer verbreiten gute Laune und motivieren bei jedem Schritt. Dennoch: Den Klettersteig zu erklimmen fordert den ganzen Körper, aber das Glücksgefühl oben am Gipfel ist mit nichts zu vergleichen. Um 11 Uhr stehen alle beim Ausstieg. Am Sattelberg machen die kleinen Kletterer ihr Erinnerungsfoto und auch die Erwachsenen im Silberkar tun es ihnen gleich. „Das war einfach toll“, berichten Lena und Lukas beim Wiedersehen und sind stolz auf ihre erworbene Urkunde.

Noch ist es nicht ganz Mittag und man beschließt, ein paar weitere Stempel für den Kinderwanderpass zu sammeln. Die Stempelstellen von Kalis Freunden Pieks und Blöki liegen am 5-Hütten-Weg. Balz, der Auerhahn, ist beim Luserwasserfall zu finden und Vampi, die Fledermaus, versteckt sich bei der Ruine Katzenburg. Aber auch die vielen anderen Freunde würden sich über den Besuch der Kinder freuen. Und dann gäbe es da auch noch den Dachstein Eispalast zu besichtigen oder das Badeparadies, eine Fahrt mit dem Slalomkart und den Kinderclub, mit seinen Angeboten. Die Freude über diese Ferien wächst von Tag zu Tag. So abwechslungsreich hatten sich die Kinder einen Bergurlaub nicht vorgestellt – und auch die Eltern nicht!

Tag 5

Eine Woche war viel zu kurz, um alles zu sehen und zu erleben. „Wir kommen wieder“, ist man sich beim wehmütigen Abschied einig!

Kernleistung:

Familienwander- und Erlebniswoche mit geführter Klettersteigtour

Schlüsselleistung:

– 7 Übernachtungen mit Halbpension in einer ***Familienunterkunft (Hotel/Bauernhof/Pension)
– Klettersteigführung für Einsteiger am Klettersteig „Hias“
– Auffahrt mit der Panoramagondel zum Dachsteingletscher
– Führung am Kinderklettersteig „Kali“ (Mindestalter 7 Jahre)
– Kali´s Kinderwanderbuch
– Sommercard

Preis 3 Nächte pro Erwachsener € 260,-
Preis 3 Nächte pro Kind 6-12 Jahre € 167,-

Preis 7 Nächte/Erwachsener ab € 550,-
Preis 7 Nächte/Kind 6-12 Jahre ab € 327,-

Preisangaben

  • Preis pro Person – Pauschalpreis
    Halbpension ab 550 €


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7 Tage, von 29. Mai 2019 bis 13. Oktober 2019
ab 550 € pro Person

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