Bewegte Zeiten - Stille Landschaften



Früher einmal, es ist schon sehr lange her, war die Landschaft rund um Schladming erfüllt von dem geschäftigen Treiben der Knappen. In mühevollster körperlicher Arbeit rangen sie den Bergen ihre wertvollen Schätze, Nickel und Silber, ab und förderten bis zu 60 Kilogramm an Gestein auf ihren Buckelkraxen zutage. Heute sind Schlägel und Eisen verstummt und die Feuer der Nickelschmelzöfen erloschen. Die Natur hat die Hoheit über das Gebiet zurückerorbert und ihre außergewöhnlichen Landschaften sind die Kostbarkeiten, die es heute zu entdecken gilt. Geblieben sind jedoch die alten Wege, auf denen sich damals die Bergleute abkämpften und auf denen Du heute von Hütte zu Hütte wanderst.



Tag 1

Der 1. Tag ist der Anreisetag ins „Bergbaugebiet“ Schladming und die Schladminger Tauern. In der Unterkunft (Kategorie nach Wahl) im Tal kannst Du nochmal in der Region „ankommen“ bevor Du am nächsten Tag die Hüttenwanderung startest. In der Unterkunft erhältst Du auch die Sommercard für die Auffahrt mit der Gipfelbahn Hochwurzen am nächsten Tag.

Tag 2

Nach dem Frühstück startest Du – am besten mit dem Wanderbus – zur Gipfelbahn Hochwurzen und fährst mit der Gondel zum Startpunkt auf den tollen Aussichtsberg, wo die Wanderung beginnt. Auf der Hochwurzenhütte erhältst Du noch dein Lunchpaket für den Tag.

Über den Hochwurzen-Höhenweg geht es nun zu den Giglachseen. Gleich mehrere Gipfel und verborgene Seen erwarten Dich auf dieser Wanderung – das Dachstein-Massiv hinter Dir, die markante Steirische Kalkspitze immer im Auge.

An den Giglachseen angekommen, gleich bei der gebuchten Hütte melden, damit der Wirt weiß, dass alle Schäfchen im Trockenen sind 🙂 Je nach Verfügbarkeit übernachtest Du auf der Giglachseehütte oder der Ignaz-Mattis-Hütte.

Tag 3

Nach einer erholsamen Nacht auf fast 2.000 m Seehöhe und einem guten Hüttenfrühstück brichst Du zur 2. Etappe auf. In der Hütte erhältst Du wiederum ein Lunchpaket für den Tag.

An den Giglachseen vorbei geht es nun ins Vetternkar, wo noch die Ruinen einer historischen Knappenbehausung von der bewegten Bergbauzeit Zeugnis geben. Im nahegelegenen Obertal kannst Du den letzten verbliebenen Nickelschmelzofen der Ostalpen heutzutage als Museum besuchen (Mittwoch und Freitag vormittag geöffnet).

Aus dem Vetternkar wanderst Du dann über die Rotmandlspitze und die Kruckeckscharte zur Keinprechthütte. Die Aussicht vom „Rotmandl“ auf die Giglachseen, Knappenseen, Buckelkarseen und den Duisitzkarsee ist grandios!

Die Keinprechthütte ist Dein Stopp für diese Nacht. Die 2. Etappe ist eine eher kurze – wenn Du an diesem Tag ein wenig mehr wandern willst, empfehlen wir Dir den Aufstieg auf die Steirische Kalkspitze, gleich von den Giglachseen weg.

Tag 4

Die Keinprechthütte liegt inmitten des historischen Bergbaugebietes im Obertal. Nach dem Frühstück holst Du Dir noch Dein Lunchpaket und los geht es auf die nächste Etappe.

Über eine weite Schleife wanderst Du über die Flanken des Kars zur Trockenbrotscharte. Der Blick zurück ins Kar ist großartig – die Gipfel der Bergbaugebiete Zinkwand und Vetternspitze thronen mächtig über der Hütte.

Von der Trockenbrotscharte wanderst Du bergab zur Landawirseehütte zu einer verdienten Rast. Weiter geht’s dann auf die Gollingscharte am höchsten Berg der Niederen Tauern – dem Hochgolling. Sehr konditionsstarke und erfahrene Wanderer können einen Abstecher auf den Hochgolling in die Tour einschließen.

Von der Gollingscharte bergab in das natürliche Amphitheater am Fuße der Hochgolling-Nordwand – dem „Götterplatz“ Gollingwinkel. Von dort sind es nur noch wenige Minuten zur Gollinghütte, wo Du übernachtest.

Tag 5

Gestärkt von der Nachtruhe und dem Frühstück machst Du Dich – Lunchpaket im Gepäck – auf den Weg zum Gipfel des Greifenberg. Der Schladminger Tauern Höhenweg ist ohnehin reich an Highlights – die Tagesetappe über den Klafferkessel sticht aus der gesamten Mehrtagestour aber wohl noch heraus.

Der Aufstieg zum Greifenberg ist steil, die Aussicht auf die Seenplatte des Klafferkessel und zum Hochgolling entschädigt Dich aber für alle Mühen. Vom Gipfel (2.618 m) geht es dann vorbei an den Seen des Klafferkessel durch eine urzeitlich anmutende Landschaft zur Unteren Klafferscharte und durch die Lämmerkare zur Preintalerhütte, wo Du übernachtest.

Durch die eiszeitliche Vegetation hat der Klafferkessel eine ganz besondere Aura – es lohnt sich, hier nicht nur durchzuwandern, sondern einige Zeit zu verweilen.

Tag 6

Die Preintalerhütte ist eine der größten Schutzhütten der Niederen Tauern. Nach dem Frühstück startest Du die finale Etappe der 5-Tages-Tour. Über den Höfertsteig und den Planai-Höhenweg wanderst Du – den Dachstein vor Augen – zum Gipfel der Planai, wo Deine 5-Tages-Tour endet.

Auf der relativ anspruchsvollen letzten Etappe erwarten Dich noch einige Gipfelsiege und überraschende Tiefblicke – beispielsweise ins Untertal zum Riesachsee. Bevor Du die Planai erreichst wartet auch noch ein letzter Zeuge der Bergbauzeit auf Dich – auch der Krahbergzinken war einst ein reges Abbaugebiet von wertvollen Erzen.

Mit der Planai-Seilbahn (Betriebszeiten beachten) gelangst Du schließlich von der Planai zurück in die Bergstadt Schladming und mit dem Wanderbus wieder zur Unterkunft im Tal.

Tag 7

Nach der 5-Tages-Tour am Schladminger Tauern Höhenweg verbringst Du noch 2 Tage in der Unterkunft (Kategorie nach Wahl) im Tal und genießt die Vorteile der Schladming-Dachstein SOMMERCARD.

Kernleistung:

Eine 5-Tages-Wanderung auf Höhenwegen in den Schladminger Tauern.

Schlüsselleistung:

4 Hüttenübernachtung inkl. Frühstück und Lunchpaket für den nächsten Tag sowie 3 Tage Frühstückspension inkl. Frühstück (bzw. Kategorie und Verpflegung nach Wahl) mit Schladming- Dachstein Sommercard und Wanderset bestehend aus Wanderkarte und Wanderführer.

Preisangaben

  • Preis pro Person – Pauschalpreis ab 333 €


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8 Tage, von 22. Juni 2019 bis 14. September 2019
ab 333 € pro Person

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