Impressionen des Wanderwegs



Das Sulmtal, so wie die gesamte südliche Steiermark ist reich an archäologischen Funden. Der archäologische Weg 1 führt nicht nur zu einigen dieser Punkte, sondern zeigt auch die große landschaftliche Vielfalt des Sulmtales. Der Rundweg eignet sich bestens für Nordic-Walker, da die mäßig steilen Wege hauptsächlich auf Forststraßen und kaum befahrenen Zufahrten verlaufen.


 Nordic Walking
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 15.15 km
  • Zeit: 4 Stunden
  • Startpunkt:
    Gemeindeamt St. Martin im Sulmtal
  • Aufstieg: 111 m
  • Abstieg: 111 m
  • Niedrigster Punkt: 321 m
  • Höchster Punkt: 372 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Das Sulmtal, so wie die gesamte südliche Steiermark ist reich an archäologischen Funden. Der archäologische Weg 1 führt aber  nicht nur zu einigen dieser geschichtsträchtigen Punkte, sondern zeigt auch die große landschaftliche Vielfalt des Sulmtales. Obwohl der abwechslungsreiche Weg nur geringe Höhenunterschiede aufweist, öffnen sich von den sanften Anhöhen immer wieder herrliche Aussichtspunkte. Wir  werden zwar Troja nicht neu entdecken, aber in der mittleren Steiermark  gibt es mit Abstand die meisten Hügelgräber (1. Jh. v. bis 3. Jh. n.) in Österreich und so ist die Chance groß auf einen dieser besonderen Plätze zu stoßen.

Dann taucht der Archäologische  Weg 1 wieder in schöne Mischwälder ein, folgt der Sulm, und trifft  mit der Fabrik Wolfram auch auf einen Vorzeigebetrieb der neuesten  steierischen Industriegeschichte. Also, wer mit offenen Augen durch das Sulmtal wandert wird viel entdecken.


Ausgangspunkt ist das Gemeindeamt  direkt an der Hauptstraße in St. Martin. Gegenüber setzt die Wegmarkierung Archäologischer Weg 1 ein.  Bevor wir aber diesem Weg folgen, zahlt sich noch der kurze Abstecher zur Pfarrkirche (rechts) aus. Dort ist auf der Westseite  eine  Reliefplatte angebracht, die wahrscheinlich aus der römischen  villa rustica von Bergla stammt. Sie zeigt einen gelehrten Schreiber, der in eine Tunica gewandet ist, daneben ist eine Platte mit reichem Blumendekor angebracht.  Wieder retour am Beginn des Archäologischen Weges 1 folgen wir der Beschilderung, die nach 700 Meter zu einer Gabelung führt. Wir orientieren uns am links abzweigenden Weg Richtung Suberegg. Über einen schönen Wald- und Wiesenpfad wandern wir zu einer Kreuzung, hier zweigt der Weg nach rechts auf die Straße und wenig später nach links wieder in den Wald ab. Auf dem Hügel auf der linken Seite befand sich eine Befestigungsanlage, das geschulte Auge kann die Ringwälle noch erkennen. Der Archäologische Weg 1 tritt aber schon bald wieder hinaus auf eine sonnige Lichtung und führt am Wiesenrand entlang zur Bundesstraße. Dieser folgen wir kurz nach links, überqueren die Straße und bleiben nun auf den Gemeindewegen. Wir überqueren die Sulm und wandern rechts abzweigend flußaufwärts bis zum nächsten Abbiegepunkt nach links.  Wir überschreiten die Bahnstrecke in Freidorf und folgen dem Archäologischen Weg 1 an stimmigen Dorfensembles  vorbei nach links. Wer Lust und Muse hat und zur rechten Zeit vorbei kommt kann hier gegen eine geringfügige Summe Bohnen ernten. Bald danach zweigt der Weg in Oberbergla nach rechts ab und führt am Wolframwerk vorbei zur Begräbnisstätte Sillihanslweide (Station 7 des Archäologischen Wanderweges).  Der Weg trifft wieder auf die Bahnlinie und verläuft am Bahnhof vorbei  einige Höhenmeter zum Gasthof Martinhof hinauf. Abwechselnd durch Wald und über Lichtungen wandern wir zum privaten Schloss Welsberg im Gemeindegebiet Diettmannsdorf weiter.  Nun geht es wieder in das Tal hinab, die Bahnlinie wird gequert und direkt danach zweigt der Archäologische Weg 1 nach links ab.  Zuerst  folgt die Route der Bahnstrecke für einen halben Kilometer, dann  der Sulm. Über einen Steg überqueren wir den Fluss und wandern querfeldein an  einem Heckenlehrpfad der Volksschule  vorbei zurück nach St. Martin.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Feste Schuhe, oder auch Sportschuhe mit guter Sohle.
  • Anreise: Vom Norden:  Autobahnknoten Graz-West => A2 bis Lieboch Exit 194 => B76 => Lannach B76 => Schlieb B76 => Rossegg B76  => Pichling bei Stainz B76 => Umfahrung Stainz B76 =>  Rassach B76 => Umfahrung Frauental an der Laßnitz B76 => Umfahrung Deutschlandsberg B76 => B74  => Hohlbach B74 => Moos B74 => Aigen B74 => St. Martin im Sulmtal
  • Öffentliche Verkehrsmittel:  

    Anreise mit der Bahn

    Ab Graz Hauptbahnhof mit der GKE. Bis zur Haltestelle Bergla. Von dort zu Fuß, mit dem Rad oder PKW/Taxi nach St. Martin im Sulmtal.

    Anreise mit dem Bus

    Ab Graz Hauptbahnhof mit dem Bus der GKE über Stainz bis Deutschlandsberg. Von dort ist die Bahn die idealere Ergänzung des Weges nach St. Martin im Sulmtal, da die Busverbindung von Deutschlandsberg ins Sulmtal stark vom Schulbetrieb abhängig ist und in den Ferienzeiten eine sehr niedrige Frequenz aufweist. 

  • www.st-martin-sulmtal.gv.at
  • Geheimtipp: Im Gemeindeamt in St. Martin liegt ein Folder mit den neun Stationen  des Archäologischen Wanderweges auf. Dieser Themenweg ist nicht identisch mit den Nordic-Walking-Strecken Archäologischer Weg 1 und 2, aber die Routen ergänzen sich sehr gut.
  • Quelle: Schilcherland Steiermark
  • Autor: Christian Heugl

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Beim Gemeindeamt oder im Ortszentrum

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