Impressionen des Wanderwegs



Eine Alternativ-Etappe für den 2. Tag entlang des Schladminger Tauern Höhenweges führt über den Duisitzkarsee - einem der schönsten Bergseen der Schladminger Tauern.


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 9.22 km
  • Zeit: 4.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Giglachseen, Giglachkar
  • Aufstieg: 571 m
  • Abstieg: 641 m
  • Niedrigster Punkt: 1610 m
  • Höchster Punkt: 2055 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Wegvariante über den Duisitzkarsee und die Neualm zur Keinprechthütte ist eine schöne Alternative zur klassischen Etappe des Schladminger Tauern Höhenweges. Diese Route ist zwar der Länge nach ein kleiner Umweg, doch der Panoramablick von der Ferchtlhöhe ins Duisitzkar und die darauffolgende Rastmöglichkeit am malerischen See, sind den kleinen Umweg allemal wert.

Beschaffenheit:

Alpiner Bergwanderweg entlang teils steiler Bergflanken. Steiler Wegabschnitt von der Ferchtlhöhe ins Duisitzkar.

Einkehrmöglichkeiten:

Giglachsee Hütte, Ignaz-Mattis-Hütte, Fahrlechütte, Duisitzkarseehütte, Keinprechthütte

Erlebnispunkte:

Giglachseen, Murspitzsattel/Ferchtlhöhe, Duisitzkar, Almgebiet Neualm, Neualmkar.


Nach der Übernachtung auf einer der beiden Hütten am Giglachsee - der Ignaz-Mattis-Hütte oder Giglachseehütte - folgt man zunächst dem Weg Nr. 702 zum Wegkreuz bei den Almhütten am Unteren Giglachsee. Während die klassische Route des Schladminger Tauern Höhenweges weiter auf dem Weg Nr. 702 verläuft, zweigt man hier allerdings auf den Weg Nr. 776 und 775 Richtung Obertal ab. Schon nach wenigen Minuten gelangt man am Giglachbach erneut zu einer Wegkreuzung wo man nun dem Weg Nr. 775 in Richtung Duisitzkar folgt.

Leicht ansteigend verläuft der Weg nun entlang der Flanken von Grobfeldspitze, Giglachalmspitze und Murspitzsattel hin zum Murspitzsattel auf der Ferchtlhöhe. Vom Grat bietet sich hier ein atemberaubender Tiefblick ins Duisitzkar mit seinem dunklen grünblauen See. Der Abstieg ist zuerst recht steil und es gibt zu Beginn auch eine kurze seilversicherte Stelle an einem Wegabbruch. Danach wird das Gelände etwas flacher bis man schließlich in die ersten Ausläufer eines Lärchen- und Zirbenhochwaldes eintaucht. Durch den Bergwald geht es bergab zum See, der immer wieder zwischen den Bäumen hervorblitzt. Am See hat man sich bei der Duisitzkarseehütte oder Fahrlechhütte eine Einkehr verdient. Im Sommer sind die Tage auch lange genug um noch eine Zeit am See zu verweilen und die Natur zu genießen.

Weiter geht es schließlich am Ostufer des Sees auf dem Wanderweg Richtung Neualm. Durch den Hochwald geht es entlang der Flanke des Duisitzer Hahnkamp - immer wieder leicht bergauf und bergab zur privaten Almhütte, welche ca. auf halbem Wege von der Eschachalm zur Keinprechthütte liegt. Ab der Neualm folgt man nun dem Weg Nr. 774 zur Keinprechthütte. Schon nach wenigen Minuten öffnet sich das Neualmkar ein eine weite Almlandschaft, wo der Neualmbach ruhig durch die Wiesen fließt. Wahlweise entlang des Wanderweges oder entlang des breiteren Fahrweges gelangt man bald daraufzum Etappenziel des 2. Tages - der Keinprechthütte.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


Anreisemöglichkeiten

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Die nächste öffentliche Verkehrsanbindung gibt es durch die Wanderbusse der Planai-Hochwurzen-Bahnen bei der Ursprungalm (ca. 1 Stunde ab Giglachseen) bzw. von Hopfriesen im Obertal (ca. 2,5 Stunden ab Giglachseen).


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Trittsicherheit und alpine Erfahrung notwendig.

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • Nr. 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • Nr. 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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