Impressionen des Wanderwegs



Lange, wasserreiche Bergtour über ausgeprägte Etagen mit reizvollen Bergseen zum schönen, aussichtsreichen Gipfel. Kein Rundweg.


 Bergtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 15.16 km
  • Zeit: 8 Stunden
  • Startpunkt:
    St. Nikolai im Großsölktal
  • Aufstieg: 1474 m
  • Abstieg: 1474 m
  • Niedrigster Punkt: 1123 m
  • Höchster Punkt: 2599 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Das kleine Bergdorf St. Nikolai an der Abzweigung zum Sölkpass mit dem schönen Zwiebelturm der Kirche vor dem gewaltigen Knallstein wirkt wie eine Kulisse - die Wanderung zum Großen Knallstein ist abwechslungsreich im Landschaftsbild. Der bedeutende Gipfel überragt im weiten Umkreis alle anderen Berge und gewährt dadurch eine besonders eindrucksvolle Gipfelsicht. Beim Abstieg hat man Zeit, sich die unterschiedlichen Geländestufen bewusst anzuschauen; von den felsigen Karen bis zu den grünen Almen, vom Lärchenwald bis in den dunklen Hochwald.


Unmittelbar nach dem Parkplatz am Dorfeingang von St. Nikolai im Sölktal zweigt man beim Wegkreuz nach rechts ab u. folgt nun für gut 40 Minuten dem Forstweg. An der ersten großen Kehre führt ein Almsteig steil bergauf u. kürzt die längeren Serpentinen des Forstweges ab. Durch schönen Hochwald erreicht man oberhalb der Baumgrenze die Kaltherbergalm und hat damit die ersten 500 Höhenmeter geschafft. Nach den Almböden wartet der nächste Anstieg (300 m), der steil über einen Bergrücken in ein schönes Kar führt, in den zwei malerische Seen eingebettet liegen, der Untere und der Obere Klaftersee.

Der folgende Anstieg führt links an den Seen vorbei, dann entlang eines Felssporns bergauf mit einem sehr schönen Blick zurück auf die Seen mit der Schilfinsel und den interessanten Bachmäandern. Dieses Teilstück ist sehr abwechslungsreich und bringt uns relativ rasch zum nächsten, rund 300 m höher liegenden See, dem Weißensee in 2.229 m Seehöhe. Nach der Scharte zeigt sich der gewaltige Gipfelaufbau in seiner ganzen Größe. In einem riesigen Halbrund umschließen die felsigen Kare mit Gipfeln bis zu 2.500 m die Westseite, während der Gipfelanstieg zunächst entlang der Flanke und anschließend über den Grat führt. Erst am Grat hat man auch freie Sicht nach Norden, Westen und Süden. Nach kurzer Strecke am Grat ist der Gipfel auf 2.599 m erreicht.

Wegbeschaffenheit: Forststraße, Almsteige, alpine Steige. Gestufter Anstieg zum Gipfel.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.
  • Anreise: Von der Ennstalstraße B320 bei Pruggern (von Westen) bzw. St. Martin/Espang zu den Sölktälern abzweigen. Ab Stein a.d. Enns in das Großsölktal abzweigen, weiter bis nach St. Nikolai.
  • Nähere Informationen erhalten sie im Tourismusverband Schladming Dachstein
    Infobüro Naturpark Sölktäler:

    Telefon: +43 3687 23310 501
    naturpark@soelktaeler.com
    Stein an der Enns 107
    8961 Sölk

  • Geheimtipp:

    SummitLynx - Dein digitales Gipfel- und Hüttenbuch – weltweit verfügbar und immer dabei!

  • Quelle: Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH
  • Autor: Heidi Grundner

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplatz Wegkreuz.
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Mit dem Tälerbus Naturpark Sölktäler (Sommerferien von Montag bis Freitag) ab Gröbming bzw. Stein an der Enns nach St. Nikolai.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Ausgedehnte Tour - Ausdauer erforderlich!

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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