Impressionen des Wanderwegs



Der vierte Tag ist die letzte kurze und flache Tour, bevor die Etappen immer länger werden. Durch die zauberhafte Landschaft wandert man vorbei an zahlreichen Kirchen und Bildstöcken. Wichtig: Unsere Beschreibung will sich nicht als detaillierte verstanden wissen. Wir möchten Ihnen nur gerne einen kleinen Vorgeschmack geben, um Sie auf diesen beeindruckenden Weg vorzubereiten.


 Pilgerweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 15.39 km
  • Zeit: 4 Stunden
  • Startpunkt:
    Stainz
  • Aufstieg: 298 m
  • Abstieg: 295 m
  • Niedrigster Punkt: 333 m
  • Höchster Punkt: 411 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Pfarrkirche von St. Stefan ob Stainz wurde erstmals zwischen 1218 und 1245 urkundlich erwähnt. Eigentlich war sie zu Anfang flach gedeckt und romanisch. Erst Anfang des 16. Jahrhundert wurde sie in die gegenwärtige Gestalt gebracht und ist nicht nur wegen ihrer neugotischen Seitenaltäre und ihrem Pfarrhof Rokoko-Ofen um 1770 im Pfarrhof sehenswert.Wenn wir die Marktgemeinde Mooskirchen auf usnerem Weg erreichen, sind wir im Bezirks Voitsberga angelangt. Bemerkenswert: Im Jahre 2009 wurde die Gemeinde im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Entente Florale Europe“ mit der begehrten Goldmedaille ausgezeichnet. Die Pfarrkirche des „Heiligen Veit“ wurde urkundlich 1154 erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde sie dem Stift Stainz inkorporiert.

Auf einer kleinen Anhöhe in Söding, unserem Zielort, liegt die Kirche zum „Heiligen Sebastian“. Sie ist weit über die Grenzen berühmt und äußerst begehrt als Hochzeits- und Taufkirche. Die ersten Grundsteine wurden um 1500 gelegt. Und wie so oft. In der Folge wurde fleißig und fast ständig zu- und umgebaut. Vor allem in Zeit der gefürchteten Zeit der Pest bemühten sich die Menschen besonders um ihre Kirche. Vor allem der Hochaltar ist bemerkenswert. Nahezu gleich daneben: Schloss Söding, ein in seiner Form heute ein viereckiges, zweistöckiges Gebäude mit einem wunderbaren säulengeschmückten Mittelbau aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss ist übrigens seit 1967 im Privatbesitz der Familie Sparowitz.


Unser erstes Ziel ist heute das Stift Stainz, wo unser Weg seinen Fortgang findet. Wir queren den Lemsitzbach und wandern durch Wald, vorbei an der Marienkapelle und erreichen St. Stefan ob Stainz. Beim Gasthaus oder beim Haus Langmann, beim Sportplatz, ist eine Kontrollstelle. Wald, eine Senke, Wirtschaftsgebäude, zwei Bächlein und wieder Wald, Marterln (eines auch durchaus eigenwillig), Siedlungen – es ist eine sanfte Gegend durch die wir wandern, bis wir heute unser Ziel Söding auf 342 Meter Seehöhe erreichen. 

Zur 5. Tagesetappe des Steirischen Mariazeller Weges 

Zur Gesamtübersicht des Steirischen Mariazeller Weges


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

  • Anreise:

    Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

    Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

  • Süd & West Steiermark, Tel. +43 3462 43152, www.sws.st

    www.steiermark.com/pilgern

    Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

  • Quelle: Schilcherland Steiermark
  • Autor: Günther Steininger

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Beim Ettendorfer Parkplatz am unteren Ende des Hauptplatzes oder in der Lastenstraße und beim Pendlerparkplatz in der Grazer Straße gegenüber des neuen Sparmarktes stehen Parkplätze zur Verfügung.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?


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