Impressionen des Wanderwegs



Mittelschwere Gipfeltour für Konditionsstarke zum "Rotmandl" im Obertal, und dabei auf den Spuren des historischen Bergbaus im Obertal.


 Bergtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 15.67 km
  • Zeit: 7.6 Stunden
  • Startpunkt:
    Wanderportal Hopfriesen, Obertal
  • Aufstieg: 1410 m
  • Abstieg: 1261 m
  • Niedrigster Punkt: 1062 m
  • Höchster Punkt: 2453 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese Bergtour mit Überschreitung der Rotmandlspitze führt Dich in das historische Bergbaugebiet in den Schladminger Tauern. Schon unmittelbar nach dem Start wartet mit dem Nickelmuseum Hopfriesen ein erstes montanhistorisches Highlight. Entlang des Weges gibt es mit dem Knappenkreuz, den Überresten von Bergbaubehausungen und dem Blick auf Lawinengänge und verfallene Stolleneingänge viele weitere Spuren aus der reichhaltigen Bergbaugeschichte in den Schladminger Tauern zu entdecken.


Den Ausgangspunkt in Hopfriesen erreichst Du bequem mit dem Wanderbus. Vom Wanderportal startest Du auf dem Weg Nr. 776 in Richtung Giglachseen. Gleich zu Beginn lohnt sich hier ein Abstecher zum Nickelmuseum in Hopfriesen (+ 5 Minuten Gehzeit), dem einzigen erhaltenen Nickelschmelzofen der Ostalpen.

Der Weg Nr. 776 steigt mäßig durch den Wald aus dem Talschluss auf, quert dann unterhalb einer Felsstufe nach rechts und Du gelangst über eine Brücke auf die andere Seite des Giglachbachs. Kurz darauf ist die (unbewirtschaftete) Lackneralm erreicht. Hier querst Du erneut den Bach und steigst über den Forstweg bzw. über den Wanderweg (dieser kürzt zwischen den Serpentinen der Forststraße ab) weiter auf bis du kurz vor dem Landauersee das Knappenkreuz (ein Gedenkkreuz zu Ehren des Bergsegens und für die Bergbauarbeit im Giglachtal) erreichst. 

Entlang des breiten Weges geht es weiter in die Giglachalmen, wo der Giglachbach wunderschön durch die Almwiesen mäandert. Bei den Hütten der Giglachalmen überquerst Du erneut den Giglachbach um kurz darauf beim Wegkreuz mit dem Weg Nr. 775 (Wanderweg Richtung Duisitzkarsee) wieder auf die andere Seite des Baches zu wechseln. Von hier sind es nur noch wenige Gehminuten zu den Hütten am Nordostufer des Unteren Giglachsees.

Am Wegkreuz bei den Hütten wanderst Du nun weiter auf dem Wanderweg Nr. 702 (Schladminger Tauern Höhenweg) in Richtung Vetternkar und Rotmandlspitze. Der Weg steigt mäßig bis ins Vetternkar an, wo Du auf die Überreste einer Knappenbehausung triffst. Links der Ruinen beginnt der Weg nun immer steiler zu werden und führt mit einigen Serpentinen zur Rotmandlspitze, dem höchsten Punkt der Tour auf 2.453 m. Weiter geht es über die Rotmandlscharte, und unterhalb des Sauberg über eine große Blockgesteinhalde leicht abwärts zur Kruckeckscharte.

Von der Kruckeckscharte geht es abwärts in großen Serpentinen – mit atemberaubenden Blick auf die umliegende Bergkulisse – zur Keinprechthütte, wo Du dir eine Pause wohlverdient hast. Ab der Keinprechthütte folgst Du dann dem Wanderweg Nr. 774 talauswärts bis zur (unbewirtschafteten) Neualm und dann weiter bis zur Eschachalm im Obertal, von wo Dich der Bus zurück nach Rohrmoos und Schladming bringt.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkplätze sind beim Wanderportal Hopfriesen vorhanden. Sollte der Parkplatz bereits vollständig besetzt sein, sind talauswärts (ca. 30 Gehminuten) bei der Wehrhofalm weitere Parkplätze verfügbar.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Mit den Bussen der Planai-Hochwurzen-Bahnen von Schladming (Planet Planai, Lendplatz) oder Rohrmoos (Rohrmoos-Zentrum, Untertal-Dorf), nach Obertal bis nach Hopfriesen. Mit der selben Linie ab Haltestelle „Eschachalm“ zurück nach Schladming und Rohrmoos. 


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

Katalog bestellen

Bestellen Sie kostenlos den Wanderdörferkatalog inkl. dem Gastgeberkatalog in gedruckter Form

  • 45 Wanderregionen
  • Elementare Naturerlebnisse
  • Tourentipps
  • Wanderangebote
  • Wandergastgeber
  • und viel mehr!
Jetzt bestellen