Impressionen des Wanderwegs



Eine alpine Wanderung auf den Spuren der Bergknappen inmitten der schönen Landschaft der Giglachseen.


 Bergtour
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  • Tourlänge: 13.69 km
  • Zeit: 6.1 Stunden
  • Startpunkt:
    Wanderportal Ursprungalm, Preuneggtal
  • Aufstieg: 860 m
  • Abstieg: 1259 m
  • Niedrigster Punkt: 1197 m
  • Höchster Punkt: 2453 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Eine Gipfeltour im historischen Bergbaugebiet der Schladminger Tauern mit schönen Ausblicken auf die Giglachseen und den Duisitzkarsee.

Wegbeschaffenheit:

alpine Gipfelwanderung über Geröll- bzw. Schneefelder

Einkehrmöglichkeiten:

Ursprungalm, Giglachseehütte, Ignaz-Mattis-Hütte, Keinprechthütte, Eschachhütt'n

Erlebnispunkte:

Giglachseen, Vetternkar, Rotmandlspitze, Neualm


Zu Beginn geht es über den Wanderweg Nr. 771 auf den Preuneggsattel und zu den Giglachseen. Das Giglachkar wird beiderseits von steilen Flanken der umliegenden Gipfel eingerahmt, und bietet so eine fast fjordartige Kulisse. Ab dem Preuneggsattel und der Giglachseehütte folgst Du dem Weg Nr. 702 zur Ignaz-Mattis-Hütte, und von dort leicht bergab zum Wegkreuz 702/776 bei der Tonnerhütte. Von hier folgst Du dem Weg 702 ins Vetternkar bis zu den Überresten einer alten Bergbaubehausung. Einst lebten ca. 200 Bergknappen ganzjährig im Giglachkar. Die Berge rund um das Vetternkar waren bis ins 19. Jahrhundert Abbaustätten für verschiedene Erze – darunter Kobalt, Nickel und Silber.

Von hier steigt der Weg in vielen Serpentinen bergauf zur Rotmandlspitze. Auf dem schotterigen Weg ist Trittsicherheit unbedingt erforderlich! Nach einem steilen Aufstieg erreicht man schließlich den eigentlich flachen Gipfelrücken der Rotmandlspitze auf 2.453 m von wo sich herrliche Ausblicke ins Giglachkar und ins Duisitzkar bieten. Je nach Jahreszeit führt der Weg anschließend über ausgedehnte Schnee- bzw. Geröllfelder zur Krukeckscharte. Von dort steigst Du nun recht steil bergab zur Keinprechthütte (1.872 m), wo du dir eine ausgiebige Rast verdient hast. Von der Keinprechthütte wanderst Du schließlich auf dem Weg Nr. 774 über die Neualm zur Eschachhütt'n in der Eschachalm.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.
  • Anreise: Wir empfehlen die Anreise per Bus, da die Tour im Preuneggtal beginnt und im Obertal endet, wo die Rückfahrt wiederum per Bus möglich ist. Anfahrt ansonsten über die L722 Rohrmoosstraße und nach ca. 6 km weiter über die Hohenbergstraße zur Strickbrücke im Preuneggtal. Von hier weiter auf der Maustraße zur Ursprungalm.
  • Tourismusinformation: www.schladming.com

    Infos über Busverbindungen: www.planaibus.at

  • Geheimtipp: Ab der Neualm kannst du auch eine Variante über den Duisitzkarsee zur Eschachalm wandern. Zusätzliche Gehzeit: ca. 1 Stunde.
  • Quelle: Tourismusverband Schladming
  • Autor: Gerhard Pilz

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Im Parkhaus am WM-Park Planai in Schladming bzw. am Parkplatz Ursprungalm im Preunegg.
  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Mit den Bussen der Planai-Hochwurzen-Bahnen von Schladming (Planet Planai, Lendplatz) oder Rohrmoos (Rohrmoos-Zentrum, Untertal-Dorf), bis zur Ursprungalm im Preuneggtal. Von der Eschachalm im Obertal mit dem Wanderbus wieder zurück nach Rohrmoos bzw. Schladming.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Der Aufstieg vom Vetternkar zur Rotmandlspitze verläuft über sehr schotterige Wegabschnitte. Hier ist große Vorsicht geboten!

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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