Wilder Kaiser
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Wilder Kaiser

Kaiserkrone

In 5 Tagen auf alten Pfaden rund um den Wilden Kaiser - Die fünftägige Wanderung von Hütte zu Hütte gehört zu den schönsten mehrtägigen Rundtouren Tirols.

Die fünftägige Wanderung von Hütte zu Hütte gehört zu den schönsten mehrtägigen Rundtouren Tirols. Sie führt Bergwanderer auf über 65 Kilometern und 5.000 Höhenmetern im Auf- sowie Abstieg einmal rund um das imposante Massiv des Wilden Kaisers. Der Wilde Kaiser fasziniert mit seiner majestätischen Präsenz von Fels, dunklen Wäldern und sanften Almen. Die herrlichen Aussichten vom Chiemsee bis zum Großglockner vermitteln das Gefühl von Freiheit und Erhabenheit. Es gibt von allen Ortschaften rund um das Kaisergebirge gute Möglichkeiten für den Einstieg hinauf in die Kaiserkrone. Die Mehrtagesroute ist meist von Anfang Juni bis Anfang Oktober begehbar. Sechs Ein- und Ausstiege sowie kürzere Routen ermöglichen unterschiedlichste Varianten der Kaiserkrone.

Preis pro Person ab 110 €

Dauer: 5 Tage

Gültig von 06. Juni 2016
bis 15. Oktober 2016

Info & Buchung beim Anbieter

Tag 1:
Etappe 1
Der beste Kaiserschmarrn und Felserlebnis pur!

Start in Going, Hüttling (840 m).
Der Forstweg 817 führt zur Graspoint Niederalm (1.075 m) und später als Steig 817 durch den Wald, vorbei am Stiegenbach Wasserfall, bis zur Abzweigung, wo Sie auf den Steig 827 (Adlerweg) bis zur Oberen Regalm (1.313 m) wandern. In der gemütlichen Hütte unterhalb der Südwände der Regalmspitze gibt es jeden „trockenen“ Mittwoch ein besonderes „Frühstück am Berg“-Biobuffet mit frischem, selbstgemachtem Bauernbrot und Wurst vom hofeigenen Harass-Rind. (Mittwoch, Samstag & Sonntag geöffnet)

Gut gestärkt geht es auf dem aussichtsreichen Wilder-Kaiser-Steig 827 über Almwiesen bergauf auf den Brennenden Palven (auch Baumgartnerkopf genannt, 1.
572 m). Traumhafte Panoramen auf das Felsmassiv des Wilden Kaisers im Norden und auf die Kitzbüheler Alpen und Hohen Tauern im Süden sind die Belohnung für den Aufstieg. Hier liegt auch das bekannte Bergsteigergrab in dem der „Koasamuch“ seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Der berühmte Bergsteiger der „Edelweißgilde“ Much Wieser, 1888 in Scheffau geboren, setzte sich für Gipfelbücher auf allen Kaisergipfeln ein.

Der Steig 824 führt nur abfallend westwärts zur Gaudeamushütte (1.
263 m), welche mit leckeren selbstgemachten Mehlspeisen von Familie Leichtfried lockt. Müde Wandererfüße finden hier auch bereits die erste gemütliche Nächtigungsmöglichkeit direkt am Fuße des Ellmauer Tors. Wer weiter wandert, folgt ab hier immer dem Steig 824/813 in Richtung Gruttenhütte über Klamml (ca. 1-1 ½ h). Der schmale Steig, der durch das steile, aber faszinierende Klamml führt, ist mit einer Leiter und einigen Eisenklammern gesichert (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung! Vorsicht Steinschlaggefahr vom Klettersteig!).

Genießen Sie beim Ausstieg den fantastischen Ausblick auf das „Wilde Schloss“, ein beeindruckendes, sagenumwogenes Felsmassiv mit Türmen, Spitzen, Höhlen und Balkonen und auf die Ostgipfel des Wilden Kaiser.
Nach einigen Kehren erreichen Sie die, exponiert auf einem Felsrücken gelegene, Gruttenhütte (1.620 m), die höchstgelegene im Wilden Kaiser, mit schöner Sonnenterrasse und Blick auf die Ellmauer Halt, mit 2.344 m der höchste Gipfel. Bei klarer Fernsicht genießen Sie fantastische Ausblicke bis zum Großvenediger und drinnen den Schweinsbraten aus dem Holzofen.

+++ Klettersteig Klamml +++
Nur für geübte Klettersteiggeher.
Schwierigkeiten B/C im unteren und D im oberen Bereich. Die zwei Sektionen verbindet eine Zweiseilbrücke (Benützung ausschließlich mit Helm, Klettergurt und Klettersteigset).

Geschätzte Gehzeit: 5h

Tag 2:
Etappe 2
Harfenspiel, frische Buttermilch & kühle Erfrischung!

Von der Gruttenhütte starten Sie Richtung Westen auf dem Fahrweg 14a und biegen nach ca.
15 Minuten über ein paar Stufen in den Wilder Kaiser Steig (WKS) 823 unterhalb des Kaiserkopfes. Bleiben Sie nordwestlich auf dem WKS und wandern unterhalb der Kaisergipfel Treffauer und Tuxeck über das Lenggries (eines der größten Schotterkare am Wilden Kaiser) durch duftende Latschen und Bergwälder, die Kitzbüheler Alpen und die Gletscher der Hohen Tauern dabei immer im Blick.

Die unterhalb des Sonnensteins gelegene, wildromantische Kaiser-Hochalm ist nicht bewirtschaftet, aber ein wunderbarer Fotostopp.

Weiter geht es am WKS 821/823 bis zur Steiner Hochalm (1.
257 m). Bei einer gemütlichen Rast servieren die Hüttenwirte Maridi und Peter zu den Getränken (keine Speisen!) spontanes Harfenspiel und Gesang.

Derart beschwingt geht es zuerst auf dem Fahrweg und später auf dem Höhenweg 821 bergab Richtung Bärnstatt/Hintersteiner See zur St.
Leonhard Kapelle. Leicht südlich gibt es für gemütliche Wanderer bereits zwei Unterkünfte (Gasthof Bärnstatt und Bauernhof Beinstingl) oder man folgt der Straße bis zum Cafè Restaurant Seestüberl am östlichen Ufer des Hintersteiner Sees.

Beim Parkplatz des Strandbades geht es Richtung Süden in den Wald, wo der Seerundweg 822 idyllisch bis ans westliche Ufer des kristallklaren Bergsees verläuft.
Bei der Einmündung auf die Straße wandern Sie Richtung Norden bis zur Pension Maier, die auch ein guter Gasthof zum Einkehren und Nächtigen ist. Weitere Nächtigungsmöglichkeiten gibt es bei der Pension Hagenhof und Bauernhof Goingstätt.

Geschätzte Gehzeit: 6h

Tag 3:
Etappe 3
Wandern im Naturschutzgebiet Kaisergebirge!

Hinter der Pension Maier führt vom Parkplatz (kostenpflichtig) der Forstweg 45 mäßig ansteigend auf die Walleralm, einen Almweiler am Fuße des Zettenkaiserkopfes.
Ein kurzer Aufstieg zum Kreuzbichl wird mit herrlichen Ausblicken ins Inntal belohnt oder Sie genießen eine Erfrischung bei einer Einkehr in die Walleralm.

Weiter geht’s auf dem Steig 827 über Almwiesen vorbei am Jägerbrünnl und durch den Wald zum Kreuz am Hochegg (1.
470 m). Der Adlerweg führt Sie weiter über sanfte Almen bis zur gemütlichen Kaindlhütte (1.293 m), auf der Steinbergalm, einem wunderschönen Hochplateau oberhalb Kufsteins. Gemütliche Wanderer können das ruhige und idyllische Hochplateau am Nachmittag zur Erholung nutzen und eine Zwischennächtigung einplanen. Abends kann man hier Gämsen beim Grasen beobachten, während die Gipfel von Scheffauer und Zettenkaiser im Abendrot glühen.

Weiter führt der Weg 827 ostwärts bis Sie zum Einstieg des Bettlersteigs gelangen.
Dieser führt in Serpentinen vorbei an der Talofenschlucht und der Nordwand der Hackenköpfe zunächst steil bergab, meist auf Treppen und über acht Gräben, eine Passage ist mit Drahtsteil und drei Eisenklammern versichert. Bergauf gelangen Sie zur Straßwalch Jagdhütte unterhalb der Straßwalchschlucht und weiter ins Kaisertal zum, mit viel Liebe zum Detail geführten, Anton-Karg-Haus (auch Hinterbärenbad genannt, 829 m), das malerisch in einen Kessel oberhalb der Hörfarter Kapelle gebettet ist.

Auf dem Fußweg 96/901 wandern Sie am Bach entlang über Stufen leicht bergan zum Hans-Berger-Haus (auch Kaisertalhaus genannt, 936 m), wo Hüttenwirtin Silvia Sie mit Bioküche und Gipfel-Bibliothek erwartet.


Entlang von Latschenbändern steigen Sie von hier steiler werdend am Steig 801 durch den Wald und über viele Treppen zum Stripsenjochhaus (1.
577 m), auf einem Sattel am Fuße der legendären Felswände „Totenkirchl“ und „Fleischbank“ gelegen, die in Kletterkreisen Kultstatus erlangt haben. Genießen Sie den Sonnenuntergang bei orange leuchtenden Kaisergipfeln!

Geschätzte Gehzeit: 7,5h

Tag 4:
Etappe 4
Imposante Ausblicke vom Kaiser bis zum Chiemsee!

Am Stripsenjochhaus werden Sie auch bei Sonnenaufgang mit leuchtenden Farben beschenkt! Der Steig 82/825a führt Sie nördlich über einen latschenbewachsenen Kamm.
Bei der Abzweigung Feldberg/Stripsenkopf halten Sie sich links Richtung Stripsenkopf. Es folgt eine kurze seilversicherte Passage mit einigen Eisenklammern als Tritthilfe. Bei der nächsten Abzweigung (Klettersteig/Wintersteig) rechts auf dem normalen Steig 825 bleiben und am Ausstieg sehen Sie links bereits den Aussichtspavillon des Stripsenkopfes (1.807 m). Von hier können Sie die Gipfel und Felswände des Wilden Kaisers in voller Pracht genießen! Bei klarer Fernsicht zeigt sich sogar der Chiemsee im Norden, die Loferer und Leoganger Steinberge im Süden sowie das Karwendel im Westen.

Weiter geht es auf einem aussichtsreichen Grat zuerst bergab und vorbei an der „Frankenländer Nadel“ über den Wiesensattel (1.
627 m) und wieder bergauf über den Tristecken (1.710 m) zum Feldberggipfel (1.813 m). Von hier bietet sich ein faszinierender Blick in das Ellmauer Tor von Norden.

Der Steig 825 führt weiter bis zur Oberen Scheibenbichlalm.
Von dort geht es auf der Forststraße 76 und teils auf dem Weg 20 (Abkürzungen über Wiesen und durch den Wald) hinab ins Naturschutzgebiet Kaiserbachtal. Bei der Asphaltstraße angekommen, wandern Sie Richtung Osten und bei niedrigem Wasserstand können Sie nach ca. 100 m den Bach überqueren und auf dem Forstweg 801 Richtung Griesenau wandern. Bei zu hohem Wasserstand einfach der Asphaltstraße, vorbei an der Mautstelle, nach Griesenau folgen.

Hier wartet für hungrige und müde Wanderer der Gasthof Griesenau mit seinen exzellenten Forellen und Zimmern mit Blick auf den hauseigenen Seerosenteich.
Wer noch über Energiereserven bis zum Etappenziel verfügt, biegt noch vor der Kössener Straße beim ersten Haus rechts auf den Forstweg und wandert entlang des Engelbaches südwärts Richtung Gasteig (ca. 1-1 ½ h). Bei der ersten Abzweigung links halten. Der Weg führt über mehrere Holzstege durch den Wald bis Sie wieder auf die Forststraße gelangen. Dieser folgen Sie nun immer Richtung Südosten bis nach Gasteig, wo sich mehrere Nächtigungsmöglichkeiten anbieten.

Geschätzte Gehzeit: 7h

Tag 5:
Etappe 5
Steige, Waldböden & die mächtige Maukspitze vor Augen!

In Gasteig folgen Sie der Beschilderung Niederkaiserkamm.
Zuerst wandern Sie auf dem Forstweg Nr. 8 durch den Wald, bei der Weggabelung links halten und vorbei an der Rodelhütte. Weiter über Wiesen nach Süden vorbei an der Bacheralm immer Richtung Niederkaiserkamm. Kurz vor der Metzgeralm wandern Sie weiter Richtung Süden (Niederkaiserkamm) auf dem Forstweg. Nach einigen Kurven zweigt rechts der Steig (zu 819) ab. Bergauf durch den kühlen Wald wandern Sie bis Sie auf den Wilder Kaiser Steig 823 gelangen. Hier folgen Sie dem Steig westwärts Richtung Kaiseralmen. Nach einer mit Stahlseilen und Eisenklammern versicherten Passage führt der Steig zum Ursulakreuz. Genießen Sie hier den Ausblick auf die Kitzbüheler Alpen mit dem Kitzbüheler Horn und die Maukspitze.

Über einige Stufen wandern Sie am Wilder Kaiser Steig bergab und bergauf weiter bis zum Gscheuerkopf (1.
280 m). Von hier führt der Steig, teilweise ausgesetzt und mit Stahlseilen und Eisenklammern versichert, weiter über herrlich weichen Waldboden zu einer sanften Almenlandschaft. Folgen Sie dem Forstweg und später dem Steig 819/824, vorbei an der Einödalm und der Kaiser Niederalm, in südwestlicher Richtung zur Granderalm. Die genannten Almen sind alle nicht bewirtschaftet. Auf dem Steig 819/824 führt die Route nördlich des „Schleierwasserfall“ an der Graspoint Hochalm, mit traumhaften Blicken auf die Ackerl- und Maukspitze, vorbei. Nun können Sie die Abzweigung Richtung Süden auf den Steig 817 nehmen und über die Graspoint Niederalm wieder retour ins Tal zum Ausgangspunkt nach Going wandern.

Geschätzte Gehzeit: 6h

Preisangaben:

Preis pro Person - Hütte
Frühstück ab 110 €

Gültig von 06.Juni bis 15.Oktober