Weitwandern inmitten von Giganten
Den größten Naturpark Österreichs in sechs Tagen zu Fuß erkunden. Das bedeutet mehr als nur rund 60 Kilometer und 7.000 hm in den österreichischen Alpen zu wandern.
Am Karwendel Höhenweg wird das Karwendel Gebirge von den Tallagen bis in die Gipfelregionen erkundet. Das Karwendel ist kein Gebirge wie jedes andere, hier erhascht man einen Blick in zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Einerseits liegt einem hier das dicht besiedelte Inntal zu Füßen, andererseits erlebt man die idyllische Bergeinsamkeit des Naturparks Karwendel.
Mit fünf Übernachtungen auf ausgezeichneten Hütten führt die Mehrtageswanderung durch eine der abwechslungsreichsten Naturlandschaften Tirols.
Kontakt
Tourismusverband Seefeld
Bahnhofplatz 115
6100 Seefeld
Tel. +43(0) 5/880
region@seefeld.com
www.seefeld.com/
Tag 1
Die erste Etappe des Höhenwegs nimmt am Bahnhof Reith bei Seefeld ihren Ausgang und führt auf 6,5 Kilometern und 1.1150 Höhenmetern auf die 2.239 Meter hoch gelegene Nördlingerhütte. Zwischendurch kommt man am Schartlehnerhaus vorbei. Von dort aus führt ein Steig über den Latschenrücken des sogenannten „Schoaßgrates“ zum ersten Übernachtungsziel.
Tag 2
Auf der zweiten Etappe taucht man richtiggehend ins Karwendel ein und lässt die „Zivilisation“ hinter sich. Gestärkt bricht man von der Nördlinger Hütte in Richtung Urspungsattel (2.087 m) auf. Über diesen geht es zum Breiten Sattel (1.794 m) und danach zur Eppzirler Scharte. Von dort aus führt ein Steig über das mit Kalkschotter gefüllte Höllkar hinab und danach in leichtem Auf und Ab zum Solsteinhaus, dem zweiten Etappenziel. Wer sich im alpinen Gelände wie daheim fühlt, absolut trittsicher und dazu noch schwindelfrei ist, kann alternativ die Überschreitung vom Urspungsattel entlang des Freiunger Höhenweges bis zur Eppzirler Scharte marschieren. Die Felsabschnitte sind mit Seilen versichert.
Tag 3
Der dritte Tag bringt zugleich die längste Etappe des Karwendel Höhenwegs. Deshalb ist es am besten, gleich mit den ersten Sonnenstrahlen vom Solsteinhaus aufzubrechen. Von dort aus geht es bergab in Richtung Möslalm, an der Abzweigung in der „Wilden Iss“ folgt man dem Gipfelstürmerweg vorbei an der Jagdhütte. Über Serpentinen und einen mit Bäumen und Latschen bewachsenen Rücken geht es hinauf zum sogenannten „Hippen“. Ein kurzer Abstieg, dann sehr steil hinauf zum Frau-Hitt-Sattel, der sich westlich der Frau Hitt – einer prominenten Felsnadel – befindet. Vom Sattel absteigend geht es danach über den Schmidhubersteigt zur Seegrube.
Von dort genießt man einen herrlichen Blick über Innsbruck. Danach folgt der Anstieg zum Hafelekarhaus, wo man auf den Goetheweg einschwenkt und diesem bis zur Pfeishütte folgt. Am Goetheweg treffen gewissermaßen zwei Welten aufeinander: das schroffe Karwendelgebirge und das Inntal.
Tag 4
Die vierte Etappe beginnt dort, wo die dritte geendet hat. Nämlich auf der heimeligen Pfeishütte. Von dort aus geht es über das Stempeljoch und das Lafatscher Joch zur Bettelwurfhütte. Nachdem man das Stempeljoch hinter sich gelassen hat, gelangt man auf den sogenannten Wilde Bande Steig, der nach der gleichnamigen, 1878 gegründeten Bergsteigergesellschaft benannt ist.
Tag 5
Am fünften Tag steht ein verhältnismäßig gemütlicher Marsch zum Hallerangerhaus an. Von der Bettelwurfhütte, dem Adlerhorst des Karwendel, geht es wieder retour zum Lafatscher Joch und von dort zwischen Lafatscher, Roßkopf und Speckkarspitze hindurch bergab zum Hallerangerhaus.
Tag 6
Die letzte Etappe vom Hallerangerhaus nach Scharnitz, führt im Hinterautal an der Isar entlang und lädt nach einigen anstrengenderen Etappen noch einmal richtig dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und entlang des türkisblau schimmernden Flusses Kraft zu tanken und das im Gehen erfahrene Revue passieren zu lassen.
Kernleistung:
Das Karwendel ist kein Gebirge wie jedes andere. Entlang der Nordkette, die das Karwendel im Süden begrenzt, erhascht man einen Blick in zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Einerseits liegt einem hier das dicht besiedelte Inntal zu Füßen, wo rege Betriebsamkeit herrscht, andererseits erlebt man die idyllische Bergeinsamkeit des Naturparks Karwendel, die vielerorts kaum menschliche Einflüsse vermuten lässt. Und tatsächlich sind weite Teile des Karwendel beinahe menschenleer. Deshalb ist das Gebirge ein idealer Rückzugsort, um Abzuschalten und zu sich selbst zu finden. Aufzusteigen, um runterzukommen.
Schlüsselleistung:
In 6 Tagen kann man das Karwendelgebirge von Hütte zu Hütte bewandern und dabei die einzigartigen Aussichten auf die imposante Bergwelt und beste Tiroler Schmankerl genießen.
Start und Ziel liegen in der Olympiaregion Seefeld. Die öffentliche An- und Abreise ist ohne Schwierigkeiten sehr gut möglich und wird empfohlen.
Nächtigung in 5 außergewöhnlichen Hütten. Zu- und Abstiege sind von allen Hütten möglich und die beiden angrenzenden Bergbahnen können die erste bzw. dritte Etappe deutlich verkürzen.
Besonders ambitionierte Weitwanderer können einige lohnenswerte Gipfel wie beispielsweise die Stempeljochspitze „mitnehmen“.
Alle Etappen: https://www.seefeld.com/sommer/wandern/wanderwege/a-karwendel-hoehenweg
Preisangaben
- Individuelle Planung und Buchung der Hütten.

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