Impressionen des Wanderwegs



Diese Etappe führt vom Hallerangerhaus / Halleranger Alm zum Hafelekar auf der Innsbrucker Nordkette. Der Weg dorthin führt am „Zugspitzblick“ vorbei, wo man bei schönem Wetter einen Blick auf Deutschlands höchsten Berg erhaschen kann. Am Hafelekar wartet dann noch der einzigartige Blick auf die Landeshauptstadt.

Adlerkick: Actiongeladene Abfahrten wagen Downhiller über den „Nordkettenbahn Single Trail“. Er ist einer der längsten und schwierigsten Downhill-Kurse Europas und startet auf der Seegrube. Wer beim Hinabgondeln vom Hafelekar dort eine Zwischenstation einlegt, kann die waghalsigen Pedalritter bewundern, wie sie ihren Bikes die Sporen geben.

Adlerblick: Die Mess-Station Hafelekar ist ein Höhenstrahlungsobservatorium der Universität Innsbruck. Es wurde vom Physik-Nobelpreisträger Victor Franz Hess (1883 - 1964) initiiert. Durch eine Fensteröffnung kann man einen Blick in die Anfänge der Hochenergiephysik werfen. Auch die grandiosen Tiefblicke ins Inntal und auf Innsbruck
vom Goetheweg aus bringen hochenergetische Impulse. Die Stadt winkt!

 


  • Tourlänge: 18.02 km
  • Zeit: 5.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Hallerangerhaus / Halleranger Alm
  • Aufstieg: 1150 m
  • Abstieg: 970 m
  • Niedrigster Punkt: 568 m
  • Höchster Punkt: 2280 m
 Fernwanderweg
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Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Streckenbeschreibung: Vor der Hütte oder Alm zunächst auf dem Steig Richtung „Lafatscher Joch“. Der Steig führt in ein Schuttkar, das zunehmend steiler und schmäler wird. Die Route leitet dann bald durch den so genannten „Durchschlag“ (hier wurde der alte Saumweg durch den Felsen gebrochen) und wenig später – vorbei an einem Kreuz – sanft hinauf auf einen Boden (in dem Bereich Abzweigemöglichkeit zur Speckkarspitze). Über den Boden geht es in nördlicher Richtung gemütlich zum Lafatscher Joch. Am Joch der Beschilderung „Pfeishütte“ folgen. Auf dem Steig sanft hinunter und sich an „Pfeishütte“ orientieren bzw. in Folge an „Pfeishütte über Wilde-Bande-Steig“. Auf dem urtümlichen „Wilde-Bande-Steig“ vielfach durch Latschen, mehrmals Rinnen überquerend, leicht ansteigend hinüber bis zum Einstieg ins Kar unterhalb des Stempeljochs. Hier an „Stempeljoch“ bzw. „Pfeishütte“ orientieren.

Die Steiganlage (mit Brettern gebaut, zahlreiche Drahtseile) durch das Kar wird zunehmend steiler, der (zunächst schottrige) Untergrund dafür weiter oben fester. Vom Joch rechter Hand hinunter und durch Wiesen bzw. Almgebiet gemächlich zur Pfeishütte. Direkt bei der Pfeishütte beginnt der beschilderte „Goetheweg“ (Nr. 219). Der führt als Fußweg bzw. später als Steig gemütlich ansteigend in den Kessel südlich des Schutzhauses. Bei einer Weggabelung Richtung „Mandlscharte“ bzw. „Hafelekar Bergstation“, bei der folgenden Weggabelung rechter Hand weiter (links ginge es zur Arzler Scharte) und in einer weiten Schleife durch ein Schuttkar empor zur Mandlscharte. Von der Scharte jenseits durch Geröll hinab.

Der jetzt wieder gute und recht breite Steig quert nun praktisch stets auf derselben Höhe unter den Felsen die Schuttreisen (toller Blick zur Rückseite der Nordkette). Nach einem kurzen Anstieg wird auf die Inntalseite gewechselt und dort in Serpentinen ein paar Meter abgestiegen. Anschließend auf dem bequemen Steig im oberen Bereich der abschüssigen, teilweise grasbewachsenen Südflanke der Nordkette insgesamt leicht ansteigend nach Westen zur Hafelekar - Bergstation (stets der Beschilderung „Hafelekar Bergstation“ bzw. „Goetheweg“ folgen). Zum Schluss abwechselnd links bzw. rechts vom Grat. Der Goetheweg ist vielfach ausgezeichnet versichert. Bei der Talfahrt mit der renovierten Nordkettenbahn und der neuen Hungerburgbahn gelangt man direkt in das Stadtzentrum zum Congress Innsbruck, wobei der Abstieg auch zu Fuß möglich ist, wo als Zwischenstation eine Besichtigung des Alpenzoos eingebaut werden kann.



Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:
    • Wanderschuhe mit gutem Profil
    • Wetterfeste Kleidung (Regenjacke, winddicht)
    • Warme Kleidung im Schichtenprinzip
    • Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut)
    • Wanderstöcke (optional, aber empfohlen)
    • Ausreichend Trinkwasser und Verpflegung
    • Erste-Hilfe-Set
    • Wanderkarte oder GPS
    • Stirnlampe für Notfälle
    • Rucksack mit Regenschutz
    • Handy mit vollem Akku
  • Anreise: Das Hallerangerhaus kann über weite Zustiege aus Scharnitz (Parkplatz und Bahnhof), durch das Halltal (Parkplatz, Bus )oder das Vomperloch (Parkplatz) erreicht werden. Die Nordkette kann direkt aus Innsbruck mit der Hungerburgbahn, der Seegrubenbahn und der Hafelekarbahn erreicht werden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Die Station Altstadt der Hungerburgbahn, Ausgangspunkt für die Fahrt auf die Nordkette, ist vom Goldenen Dachl sowie von der Haltestelle Museumsstraße in etwa fünf Gehminuten erreichbar. Die Haltestelle Museumsstraße wird regelmäßig von den Bus- und Straßenbahnlinien A, C, J, K, M, 1 und 2 bedient. Alternativ verkehrt die Buslinie 540 im Halbstundentakt bis zur Station Altstadt. Wer möchte, kann mit der Buslinie J auch direkt zur Talstation der Seegrubenbahn auf der Hungerburgbahn fahren. Scharnitz liegt auf der Bahnlinie Innsbruck - Garmisch. Das Halltal kann mit dem Bus 502 oder 7 erreicht werden.
  • Geheimtipp: Am Weg bieten sich zahlreiche Abstecher auf Karwendelgipfel an (Speckkarspitze, Stempeljochspitze, Gleirschtaler Brandjoch, Mandlspitze). Wer gerne am Weg Gipfel sammeln möchte kann auch eine Übernachtung auf der Pfeishütte direkt auf der Route einplanen um das Tagespensum zu kürzen.
  • Quelle: Tourismusverband Seefeld

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplätze an der Talstation der Seegrubenbahn oder im Parkhaus Innenstadt (Kaiserjägerstraße 1). Parkplätze in Scharnitz beim Eingang in die Karwendeltäler, am Eingang des Halltals oder am Vomperberg.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



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