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Mit der Mittenwald- oder Karwendelbahn geht es von Innsbruck nach Hochzirl und weiter nach Seefeld. Von dort führt diese Etappe zum Solsteinhaus im Karwendel.
Adlerkick: Warum heißt der kleinere Berg „Großer Solstein“ und der um 100 Meter höhere Bruder „Kleiner Solstein?“ Antwort: Weil früher die Bedeutung des kleineren als Nutzberg für Viehweiden größer war. Der Kleine Solstein ist mit 2.637 Meter der höchste Berg der Nordkette, er weist einen extrem scharfen Ostgrat und schwierige Kletterrouten in der Nordwand auf.
Adlerblick: Aufmerksamkeit lohnt sich hier vor allem für die Gebirgsformen: Neben schroffen Gipfeln sieht man in dieser Gegend viele Folgen eiszeitlicher Vergletscherungen mit entsprechenden Rundformen, Moränen- und Gletscherschliffen. Wer Genaueres über die Natur wissen will, kann die Stationen des Naturlehrpfades Scharnitz studieren, der auf dem Weg liegt.
Region Seefeld – Tirols Hochplateau
Tel. +43(0) 5/880
region@seefeld.com
www.seefeld.com/
Streckenbeschreibung: Mit der Mittenwaldbahn von Innsbruck nach Hochzirl oder zu Fuß vom Bahnhof in Richtung Westen der Salurnerstraße bis zur Triumphpforte folgend – dann nach links in die Maria- Theresien-Straße bis diese immer geradeaus in die Altstadt zum Goldenen Dachl führt – dort rechts vorbei in die Domgasse bis zum Dom zu St. Jakob. Dem Jakobsweg durch Innsbruck weiter nach Kranebitten, Völs, Kematen folgend und dann ab Kematen dem Wanderweg über die Innbrücke in Richtung Zirl nehmen, um dann weiter durch die Ehnbachklamm in Richtung Plainer zum Bahnhof Hochzirl und direkt vom Bahnhof der Beschilderung „Solsteinhaus“ folgen.
Nördlich der Gleise gleich auf einem guten Steig in den dichten Wald hinein. Der Steig mündet nach kurzer Zeit in einen Karrenweg, auf diesem direkt und recht steil nach oben. Bald mündet links der Weg vom Krankenhaus Hochzirl ein, weiter aufwärts und in nordöstlicher Richtung steil durch den Wald. Nach der Überquerung des kleinen Bachs, der vom Brunnenschrofen herunterrinnt, ein kurzes Stück fast eben bzw. nur sanft ansteigend dahin. Die Route ähnelt jetzt beinahe einem Fahrweg und zieht bald wieder kräftiger empor.
In einer Höhe von rund 1.350 Metern trifft die Route mit einem breiten Forstweg zusammen – hier weiter nach oben. Es geht oberhalb einer kleinen Schlucht vorbei und nach dem Bach über einen Steig im lichter werdenden Wald bzw. durch die Latschen empor ins freie Almgebiet bei der lieblichen Solnalm. Von der Solnalm erblickt man erstmals das Solsteinhaus. Rechts an der Alm vorbei und in nördlicher Richtung taleinwärts auf das Höllkar zu. Dabei wird die eine oder andere Schuttrinne überquert. Der Steig überquert dann die Ausläufer des Höllkars sowie den Bach und zieht schließlich in den Latschen gemütlich den Hang nach oben zum Erlsattel mit dem Solsteinhaus.

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