Impressionen des Wanderwegs



ETAPPE 2:

OETZ –> Kirche –> Kalvarienberg –> Ebele –> Habichen –> Habicher See –> Elisabeths Höhe –> Tumpen –> Engelswand –> Lehn Platzl –> Kirche Maria Schnee –> Farstrinne –> Wienersteig –> Steppsteig –> Stuibenfall –> NIEDERTHAI


 Fernwanderweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 17.22 km
  • Zeit: 6.5 Stunden
  • Aufstieg: 1254 m
  • Abstieg: 490 m
  • Niedrigster Punkt: 777 m
  • Höchster Punkt: 1550 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


VOM KLEINEN RUHIGEN SEE ZUM GROSSEN TURBULENTEN WASSERFALL

Historische Fassaden-Malereien prägen das Ortsbild im alten Ortskern von Oetz, durch diesen uns die heutige Etappe führt. An den ursprünglichsten Plätzen geht’s dahin. Einer davon ist der ehemalige „Eiskeller“ von Habichen. Nahe des kleinen durch kalten Bergwasser durchströmten See‘s, dem Habicher See, befindet sich diese Felsplatte, worin durch unterirdische Gangsysteme kalte Luft strömt.

Bei Tumpen öffnet sich das Ötztal, blühend weite Wiesen umrahmt von steilen Felswänden begleiten nun die nächsten Kilometer. Mitten drin ein malerisches Kirchlein, Maria Schnee, ein beliebter Wallfahrtsort! Vom ruhigen Wald- und Wiesenwandern, geht’s äußerst turbulent weiter, der Stuibenfall, Tirols größter Wasserfall muss noch bewältigt werden. Zum Greifen nah, stürzen sich die Wassermassen über den Fall, die Weg- und Stufenkonstruktion bieten ein unvergessliches Erlebnis. Oben angekommen, lädt das Sonnenplateau Niederthai zum Verweilen ein.


Vom Gemeindezentrum Oetz ausgehend, überquert man die Bundesstraße und biegt hinter dem Posthotel Kassl in den alten Ortskern von Oetz ab. Vorbei beim denkmalgeschützten Gasthof Stern führt der Weg hinauf Richtung Kirche. Bei der nächsten Straßengabelung biegt man rechts in den Hungerbichlweg ab und überquert später die Kühtaier Straße. Man folgt der Kühtaier Straße ein paar Meter abwärts, ehe man links hinter den Häusern auf einen Forstweg übergeht. Nach einer Weile sieht man bereits die Acherkogelbahn, die den Weg kreuzt. Oberhalb der Kalvarienbergkapelle führt der Forstweg in Serpentinen hinauf und man gelangt schließlich zur Abzweigung Ebele. An der Abzweigung nimmt man den Pfad rechts unterhalb der Straße und wandert weiter bis zum atemberaubenden Aussichtspunkt Ebele. Von dort führt der Weg vorbei am Schotterplatz bis hinunter nach Habichen. In Habichen wählt man den Weg links durch die kleine Ortschaft, ehe man an der nächsten Kreuzung den Weg nach der Unterführung links fortsetzt. An der nächsten Weggabelung biegt man rechts ab und lässt die Siedlung hinter sich. Nachdem man den Tumpenbach überquert hat, biegt man links ab und folgt dem Bach bis zum Habicher See. Von dort erfolgt der Aufstieg auf die Elisabethhöhe und weiter entlang des Tumpenbachs, bis man kurz vor der Grube in den Wald links einbiegt und in den Ortsteil Tumpen gelangt. Vorbei an den ersten Häusern, überquert man die Ötztaler Ache und wandert an der flachen Straße Tal einwärts, vorbei an der Engelswand nach Lehn. Dort wandert man weiter über die flachen Wiesen, vorbei an der Kirche Maria Schnee, wo der Weg weiter durch ein kurzes Waldstück links zum Sonnenberg hinaufführt. Dem beschilderten Wanderweg Wienersteig folgend, schlendert man gemütlich mit herrlichem Blick auf das Talbecken den Bergwurzeln entlang und geht in den beliebten Spazierweg Steppsteig über. Diesem folgt man bis zum Endpunkt beim „Stuibennannele“, ganz nahe am nächsten Highlight der Etappe. Von dort folgt man dem Forstweg und schließlich entlang dem Horlachbach zum mächtigen Stuibenfall, dem größten Wasserfall Tirols. Im Zick-Zack die Stiegen hinaufsteigend, an den Aussichtsplattformen mit wunderbarem Blick auf die stürzenden Wassermassen verweilend, gelangt man schließlich hinauf in den Ortsteil Niederthai.

 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Normale Wanderausrüstung, trittfeste Bergschuhe

  • Anreise:

    Oetz liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online:  https://www.google.at/maps

     

  • Wussten Sie, dass…


    ...der „Eiskeller“ von Habichen aufgrund seiner kalten unterirdischen Luftströme noch bis zu den 1960iger Jahren als Kühlschrank genutzt wurde, um verderbliche Lebensmittel zu lagern?

     

    Mehr Infos über Wandern im Ötztal: https://www.oetztal.com/wandern 

     

  • Quelle: Ötztal Tourismus
  • Autor: Ötztal Tourismus

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Folgende Parkmöglichkeiten stehen in Oetz zur Verfügung:

    • Parkplatz Acherkogelbahn – für Gäste der Gondelbahn kostenlos, campieren verboten
    • Parkplatz Raftingeinstiegsstelle (am Ortsende von Oetz auf der rechten Seite)  – kostenlos, allerdings begrenzte Parkmöglichkeiten (alternativ Acherkogelbahn 150 m), campieren verboten
    • Zentrumsparkplatz Oetz (gebührenpflichtig)
    • Parken über Nacht während mehrtägigen Touren: Zentrumparkplatz Oetz, Das Ticket ist im Informationsbüro Oetz erhältlich.
  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

     


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