Impressionen des Wanderwegs



Im Einzugsgebiet des Schwarzenbergferners gelegen, auch bei heikleren Lawinenverhältnissen gut machbar.

 


 Skitour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 12.74 km
  • Zeit: 3.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Gries
  • Aufstieg: 1216 m
  • Abstieg: 1218 m
  • Niedrigster Punkt: 2119 m
  • Höchster Punkt: 3323 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Schrankarkogel 3332m liegt im Einzugsgebiet des Schwarzenbergferners, welcher von der „Sulze“ aus in östlicher Richtung über eine weniger als 30° steile Geländestufe zu erreichen ist. Im Aufstieg zum Schwarzenbergkar bis an die Zunge des Schwarzenbergferners hält man sich zwischen den beiden 1850er Seitenmoränen. Dieser Abschnitt ist auch noch bei etwas heikleren Lawinenverhältnissen gut machbar, zumal sich das Schwarzenbergkar nach einem ersten, etwas steileren Aufschwung rasch zurückzulegen beginnt. 

Aufstieg: 3 h
Abfahrt: 30 min.


Dieses relativ sanft geneigte Gelände setzt sich dann auch am Schwarzenbergferner weiter fort. Zudem weist der Gletscher keine außergewöhnlich großen Spaltenzonen auf. Somit gelangt man bei entsprechend günstigen Schnee- und Lawinenverhältnissen recht sicher und unproblematisch bis in eine Höhe von 3200m, an den Fuß der nun aber mehr als 40° steilen Ostflanke am Schrankarkogel 3332m. Der Schlussanstieg zum Gipfel ist nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen, am besten bei optimalen Firnbedingungen im Frühjahr machbar. Dabei ist aber auch eine perfekte Spitzkehrentechnik Grundvoraussetzung. Dann allerdings ist der Gipfel bei ausreichender Schneeauflage sogar mit angeschnallten Ski machbar. Bei weniger günstigen Bedingungen muss man auf den letzten Metern einfaches Gelände im Stapf überwinden.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Empfohlene Skitouren Ausrüstung

    Die „normale Skitourenausrüstung“ besteht aus Tourenski mit Tourenbindung, Teleskopstöcke, Steigfelle, Harscheisen, digitalem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Set und einem Mobiltelefon. Eine „komplette Gletscherausrüstung“ besteht aus Sitzgurte, zwei unterschiedlich langen Prusikschlingen bzw. Steigklemmen, zwei HMS-Karabiner, Pickel, Steigeisen und einem Seil. Ein Rucksack mit entsprechendem Inhalt gehört mitzutragen, auch Wechselbekleidung, Sonnenschutz, Kälteschutz, Verpflegung und genügend zum Trinken! Bei Hüttenübernachtungen nicht vergessen Hygieneartikel und einen Hüttenschlafsack mitnehmen!

     

    SCHWIERIGKEITSBEWERTUNG

    • Leicht: Leicht, kurze bis mäßig lange Touren mit Anstiegen, die 25° nicht bzw. nur kurzfristig überschreiten.
    • Mittel: Mittelschwere, mäßig lange bis lange Touren mit Anstiegen, die 35° nicht bzw. nur kurzzeitig überschreiten.
    • Schwer: Schwierige, lange bis sehr lange Touren mit Anstiegen, die 40° oder mehr erreichen, und Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad (UIAA).

     

  • Anreise:

    Längenfeld liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online: 

    https://www.google.at/maps

  • Skitouren Regeln

    • Beachten Sie bei allen Aktivitäten in der Natur und bei der Tourenauswahl die geltenden Regelungen (z.B. Wildschutzgebiete, jagdliche Sperrflächen, Aufforstungsflächen, Informationstafeln, usw.)
    • Respektieren Sie Ruhezonen für Wildtiere und meiden Sie Fütterungsstellen sowie lauten Lärm
    • Durchqueren Sie Waldgebiete im Winter möglichst nur auf freigegebenen Wegen und Routen, die Tiere reagieren auf unlokalisierbaren Lärm sehr panisch.
    • Erkennen Sie die Lebensräume der Wildtiere, weichen Sie den Tieren nach Möglichkeit aus. Beobachten Sie Wildtiere nur aus der Distanz. Mitgeführte Hunde bitte unbedingt an der Leine halten, es ist absolut unverantwortlich, Hunde in der winterlichen Notzeit im Wald frei umher laufen zu lassen.
    • Die richtige Zeitplanung: Starten Sie früh genug und kehren Sie bis vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück. Im Frühjahr sollte man mittags wieder auf der Hütte sein (Lawinengefahr)
    • Fahren Sie niemals durch Aufforstungen und Jungwuchsflächen.

     

    Ötztal Tourismus übernimmt für die angeführten Touren keine Haftung und empfiehlt die Mitnahme eines Bergführers. Gletscherüberquerungen sind nur mit Seil und in einer Gruppe möglich.

    Vor Antritt einer Tour sollten Sie im Tal das Ziel und die Zeit der voraussichtlichen Rückkehr bekannt geben. Die Mitnahme eines Lawinenverschütteten-Suchgerätes wird dringend empfohlen.

     

    Mehr Infos über Skitouren im Ötztal: https://www.oetztal.com/skitouren

     

  • Geheimtipp:

    Bis auf den Gipfelhang sehr günstiges Tourengelände.

  • Quelle: Ötztal Tourismus
  • Autor: Ötztal Tourismus

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Folgende Parkmöglichkeiten stehen in Gries zur Verfügung:

    Gries am Ende vom Ort – kostenlos

     

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

     


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Lawinengefahrenskala

1 (GERING)
Eine Lawinenauslösung ist nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind keine Lawinen (sog. Rutsche) zu erwarten. Allgemein sichere Verhältnisse.

2 (MÄSSIG)
Eine Lawinenauslösung ist bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Größere Lawinen sind nicht zu erwarten. Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt, außer an einigen Steilhängen. Vorsichtige Routenwahl bei den angegebenen Steilhängen und Hangexpositionen.

3 (ERHEBLICH)
Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig. Angegebene Steilhänge und Hangexpositionen möglichst meiden.

4 (GROSS)
Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise entstehen viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen. An vielen Steilhängen ist die Schneedecke nur schwach gefestigt. Bei der Routenwahl Beschränkung auf mässig steiles Gelände sowie Beachtung der Lawinenauslaufgebiete. Es ist viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig.

5 (SEHR GROSS)
Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten. Bei dieser Warnstufe ist in Skigebieten somit kein sicherer Betrieb mehr möglich. Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und instabil. Verzicht auf Touren ist empfohlen.

 

Siehe auch unter lawine.tirol.gv.at

 

 


Katalog bestellen

Bestellen Sie kostenlos den Wanderdörferkatalog inkl. dem Gastgeberkatalog in gedruckter Form

  • 45 Wanderregionen
  • Elementare Naturerlebnisse
  • Tourentipps
  • Wanderangebote
  • Wandergastgeber
  • und viel mehr!
Jetzt bestellen