Impressionen des Wanderwegs



1. Tag: Alpbach - Steinweg - Hösljoch - Holzalm ---> ca. 3 - 4 h.

2. Tag: Holzalm - Silberbergalm - Pinzgerhof -> ca. 3 h. - mit Gipfeltour zum Gratlspitz kommen ca. 2 h 30 min hinzu

3. Tag. Pinzgerhof - Oberer Höhenweg - Alpbach --> ca. 3 - 4. 


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 6.31 km
  • Zeit: 3 Stunden
  • Startpunkt:
    Dorfzentrum Alpbach
  • Aufstieg: 554 m
  • Abstieg: 67 m
  • Niedrigster Punkt: 966 m
  • Höchster Punkt: 1520 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


1. Tag: Vom Parkplatz am Ortseingang von Alpbach rechts in das Dorfzentrum, bei der Kirche links bis zum Hotel Böglerhof; hier links abbiegen und aufwärts durch den Stammgästewald bis zum Steinweg, dann rechts der Beschilderung "Hösljoch" folgen und über den neu angelegten und aussichtsreichen Steinweg mit Aussichtsplattform bis zum Hösljoch. Bei der "Höslkapelle" und der "Hösllacke" lässt sich gemütlich eine Rast einlegen und die Füße im Wasser baumeln.

Bei der "Hösllacke" der Beschilderung "Holzalm" folgen und über den "Kupfersteig/Kaiserbründl"* vorbei an Schotterrinnen mit Erzgestein bis zum Berggasthof Holzalm. Der eine oder andere Rucksack wird mit den Steinfunden sicherlich nicht leichter werden :). Bei der Holzalm erwartet uns eine gemütliche Einkehr mit Übernachtung.

* Informationen zum Kupfersteig/Kaiserbründl: Seit uralten Zeiten wurden in der Umgebung Kupfererze abgebaut und verarbeitet. Funde belegen vor 6300 Jahren die erste Besiedelung, vor ca. 3500 Jahren eine Kupfergewinnung aus diesen Lagerstätten. Streufunde in der Nähe vom Kaiserbründl rund um den Gratlspitz weisen auf diesen prähistorischen Abbau der Erze in dieser Gegend hin. In einem Güterverzeichnis von 1416 wird zu Ende des Mittelalters u.a. der Thierberg (alter Name vom Gratlspitz) als Kupfererz Lieferant ausdrücklich genannt. Eine Vielzahl von Stollen und Schächten wurde angelegt um das gesuchte Erz zu gewinnen. Seit prähistorischen Zeiten ist auch das hier im Erz vorhandene Silber interessant, um in weiterer Folge Münzen herstellen zu können. Der auf diesem Plateau sichtbare Stolleneingang unter dem Kaiserbründl ist das Mundloch des Oberfundstollens, eines Hauptstollens, aus dem die Förderung mittels Grubenhunt erfolgte. Weiter untenliegende Stollen, zu erkennen an ihren großen Halden, sind der Unterfundstollen und der Peterstollen. Der Betrieb dieses Bergwerks wurde gegen Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellt. Der hier neben dem Kaiserbründl sichtbare große Stein ist ein sogenannter Scheidstein, wo Erz zerkleinert und vom tauben Gestein getrennt worden ist. 



Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Festes Schuhwerk und Wetterkleidung

  • Anreise:

    A12, Autobahnausfahrt Kramsach/Brixlegg, Richtung Brixlegg, Richtung Alpbachtal bis Alpbach Dorf

  • Quelle: Alpbachtal Seenland Tourismus
  • Autor: Barbara Siegler

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    vor dem Dorfzentrum

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    www.vvt.at


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