Impressionen des Wanderwegs



Silvretta-Bielerhöhe - Silvrettasee - Ochsental - Wiesbadener Hütte - Zollwachhütte - retour


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 15.7 km
  • Zeit: 5.7 Stunden
  • Startpunkt:
    Silvretta-Bielerhöhe
  • Aufstieg: 726 m
  • Abstieg: 730 m
  • Niedrigster Punkt: 1978 m
  • Höchster Punkt: 2465 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Barbara Kapelle auf der Silvretta-Bielerhöhe

23. September 1967: Still war es an diesem Samstag auf der Bielerhöhe, die Menschen, die sich versammelt hatten, gedachten der Opfer, die der Bau der Kraftwerkanlagen in der Silvretta gekostet hatte. Dann weihte Bischof Bruno Wechner die Barbarakapelle ein. Entstanden ist die Kapelle auf den Wunsch der Mitarbeiter der Illwerke hin. Manche Mitarbeiter kannten noch verunfallte Menschen, viele erinnerten sich an diesem Samstag auch an die schrecklichen Bedingungen, unter denen ab 1938 der Silvretta-Stausee errichtet worden ist. Die beauftragten Baufirmen hatten während der Zeit des 2. Weltkrieges auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt. Unweit der Barbarakapelle, beim Madlenerhaus, waren sie unter prekären Umständen im sogenannten Silvrettadorf untergebracht, in elf Baracken für jeweils 80 Mann.

Opfer gab es bei Arbeitsunfällen. Doch gab es auch viele Zwangsarbeiter, die zu fliehen versuchten und erschossen wurden. Nur gerade von 48 Menschen weiss man, dass sie sich über die Gebirgspässe hinweg in die Schweiz retten konnten.

Einfach und schlicht wirkt die Kapelle, die nach den Plänen des Architekten Hubert Fragner aus Telfs erbaut und zu Ehren der Hl. Barbara, der Patronin der Bergleute, geweiht worden ist. Wenn nun die 210 Kilogramm schwere Glocke ertönt, dann erklingt weithin die Mahnung, die als Inschrift auf der Glocke steht: «Gedenket der Opfer, die ein grosses Werk gefordert hat». Die gleiche Inschrift ist auch auf der Altarwand zu sehen. Dass dem «grossen Werk» nicht nur Arbeiter, sondern auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zum Opfer gefallen sind, wird auf einer schlichten Tafel an der Seitenwand der Kapelle festgehalten.


Wir starten die Tour in der Silvretta-Bielerhöhe. Zuerst führt uns ein kurzer Anstieg zur Barbara Kapelle. Von dort geht es weiter auf der linken Seeseite rund um den Silvrettasee. Der Weg führt uns ohne größere Anstiege weiter bis ans Ende des Sees, wo wir durch das Ochsental zur Wiesbadener Hütte gelangen. Wenige Meter nach der Hütte liegt die Zollwachhütte. Der Weg retour führt zuerst wieder durch das Ochsental und beim See angelangt, nehmen wir die andere Flusseite. Vor der Staumauer biegen wir links in Richtung Madlenerhaus ab, welches wir kurz nach der Alpe Großvermunt erreichen. Nach einem letzten kurzen Anstieg erreichen wir wieder den Ausgansgpunkt der Tour.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Anreise:

    Von Bludenz kommend nimmst Du die Autobahnausfahrt Bludenz/Montafon und folgst der L188 ins Montafon. In Partenen erreichst Du die Silvrettahochalpenstraße diese ist Mautpflichtig.

    www.maps.google.com

  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    Lass dein Auto doch einfach stehen

    Die Landbusse der Montafonerbahn verkehren im gesamten Montafon. Die Hauptlinien fahren im Stunden-Takt ab dem Bahnhof Schruns.

     

    Vom Bahnhof Schruns gelangst Du mit der Buslinie 85 zum Silvrettasee in der Bielerhöhe. Die Ausstiegsstelle ist: "Silvrettasee". Retour ebenfalls mit Buslinie 85 bis zum Bahnhof Schruns.

    vmobil.at

     

    Anreise mit der Bahn

    Ab Bahnhof Bludenz verkehrt die Montafonerbahn im Stundentakt (teilweise halbstündlich). Es gibt auch Direktverbindungen aus Lindau (D) bzw. aus Bregenz.

    vmobil.at

     

  • Quelle: Montafon Tourismus GmbH
  • Autor: Roland Fritsch

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkplatz Silvretta-Bielerhöhe


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



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