Feuerhimmel über dem Karwendel
Früher Aufbruch, großes Kino am Gipfel und eine Tour voller Erlebnisse
Um zwei Uhr früh starteten wir im Schein der Stirnlampen von Seefeld Richtung Reither Spitze. Vor uns lagen rund 1.300 Höhenmeter. In der Nacht waren die Bedingungen nicht einfach. Stellenweise regnete es und der Weg war feucht. Da die Bedingungen trotzdem gut und der Regen zum Glück nur sehr leicht war, konnten wir die Tour aber gefahrlos fortsetzen. Aber Achtung, gerade bei solchen Touren gilt: Wettercheck, gute Planung, viel Erfahrung im alpinen Gelände und die Einschätzung des eigenen Könnens entscheiden. Ungeübte und wenig erfahrene Wanderer:innen sollten in solchen Situationen unbedingt umkehren oder die Tour bei besseren Bedingungen angehen! Am Gipfel angekommen, erlebten wir ein außergewöhnliches Naturschauspiel. Während es an den umliegenden Bergen regnete, blieb es bei uns trocken. Die aufgehende Sonne zauberte ein intensives Farbenspiel über das Karwendel – tiefrote Wolken, goldene Lichtstrahlen, dramatische Kulisse. Zum Frühstück stiegen wir zur Nördlinger Hütte ab, wo wir Schutz vor dem aufziehenden Wind und Regen fanden. Danach ging es nur noch gut 200 Höhenmeter bergab zur Härmelekopfbahn, mit der wir bequem zurück ins Tal fuhren.
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- Sonnenaufgang mit atemberaubendem 360 Grad Panorama auf 2.374 m
- ⛰️
- Rund 8,5 Kilometer, 1.300 Höhenmeter Aufstieg
- 🥾
- Trittsicherheit und gute Kondition sind erforderlich
- 🚡
- Abfahrt mit der Härmelekopfbahn, um den Abstieg zu erleichtern