Wann hat man schon die Chance auf 2.354m Höhe zu schlafen? In dieser Geschichte gibts eine besonderen Tipp wo das möglich ist



Am Fuße des Stierlochkopfs auf 2.354m steht ein modernes Biwak aus Holz, von der Bergrettung Lech als sichere Unterkunft bei Schlechtwetter installiert. Es ist ein atemberaubender Schlafplatz in vielerlei Hinsicht. Alleine das Panorama, das sich vor dem Schlafen gehen entfaltet, verdient diesen Ausdruck.

Zwei Wege zum Biwak

Bereits vom Tal aus lässt sich der hölzerne Kubus als kleine Krone auf dem Gipfel erkennen. Diese kleine exklusive Unterkunft mit unbebauter Aussicht auf Lech am Arlberg erreichen Wanderer auf der 2. Etappe des Grünen Rings. Entweder geht es von Zürs über den malerischen Zürser See mit einem Holzsteg in die Mitte des Sees über das Madlochjoch zum Biwak oder direkt aus Lech über die Gstüatalpe.

Eine Nacht für die Ewigkeit

Bei der Biwakschachtel angekommen, ist es der traumhafte Ausblick auf den wunderschönen Ort Lech am Arlberg, der so viele begeistert und für die Strapazen des Aufstiegs entschädigt. Schließlich ist der Wanderer auf sich alleine gestellt. Es gibt weder, Strom, Wasser oder etwaige sanitären Anlagen. Man ist mit sich und seinen Begleitern alleine und kann sich voll und ganz der Stille der Natur widmen. Die mitgebrachte Brotzeit mit Sonnenuntergang über dem Lechquellengebirge schmeckt in dieser Umgebung sicher doppelt so gut. Es wartet eine Nacht mit Blick durchs Panoramafenster auf den sternenklaren Himmel sowie die Gewissheit, am Morgen der Erste zu sein, der die Sonnenstrahlen des neuen Tags begrüßen darf. Anschließend kann man seine Wanderung auf das majestätische Omeshorn (2.557m) fortsetzen oder zur Ravensburger Hütte oberhalb des Spullersees absteigen. Zurück in Lech am Arlberg angekommen schweift der Blick zurück in Richtung Biwakschachtel – dabei kommen wieder diese traumhaften Erlebnisse in Erinnerung! Eine Nacht für die Ewigkeit.

 

Mehr Infos auch unter www.dergruenering.at oder www.lech-zuers.at