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Österreichs Wanderdörfer machen es jetzt möglich die geheimen und schönsten Gebirgs- und Bergseen in Österreich zu finden und zu erwandern.

Elisabeth PfeifhofereMarketing Spezialistin
Einige unserer Seen in Österreich sind wirklich sehr schön. Aber hier möchten wir Ihnen besondere und ausgewählte Berg- und Gebirgsseen zum Erwandern präsentieren.

Kristallklar und leuchtend, von smaragdgrün bis silbern schimmernd verteilen sich Bergseen über grüne Almen, oder liegen eingebettet unter Felsen und Gipfeln. Einen Sommertag in den Bergen fehlt jetzt nur noch eins, die kühle Erfrischung eingebettet in die atemberaubende Natur, Österreichs schönste Bergseen. Aus der Freude an dem einen entdeckten Bergsee entspringt die Lust und Neugier auf den nächsten.


Besondere Bergseen und Gebirgsseen Kristallklar und erfrischend - die belebende Kraft des Wassers spüren



Schwarzsee ob Sölden, © Ötztal Tourismus, Isidor Nösig

Ötztal – Schwarzsee (höchstgelegener Bergsee) & Piburger See

Der Schwarzsee ob Sölden im Ötztal gehört zu den höchsten Bergseen in Österreich. Der See liegt in 2792,50 m Höhe, eingebettet zwischen den Hängen des Schwarzkopfs, 3060m, des Punktes 2933 m und des Rotkogels. Das Flächenausmaß beträgt 3,5 ha. Damit ist er wohl einer der größten Hochgebirgsseen der Alpen in dieser Höhenlage. Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Schwarzsee ist die Bergstation der Giggijochbahn, von dort aus gehts in ca. 1 1/2 Stunden zur Rotkogeljochhütte auf 2666m auf einem sehr breiten Almweg. Von da aus geht es auf einem schmalen Steig in ca. 30 Minuten zum Schwarzsee. Der See ist für ca. 7-8 Monate mit Eis bedeckt. Wenn er nicht von Eis bedeckt ist, dann erreicht er gerade mal 4°C.

Piburger See

Mitten in der beeindruckenden Bergwelt der Ötztaler Alpen und des Naturparks Ötztal liegt der Piburger See, der die umliegende Bergwelt in seinem Wasser spiegelt. Der Piburger See gehört zu den wärmsten Gebirgsseen Tirol, denn das Wasser erwärmt sich im Sommer trotz seiner Höhenlage von 915 m bis auf angenehme 25°C. Zum Piburger See führen auch herrliche Wanderwege von Oetz, Sautens, Habichen und Piburg. Ideal für eine Rast: Direkt am Seeufer befindet sich ein Restaurant mit Bootsverleih, das Forellen frisch zubereitet. Und auch in den Wintermonaten ist der Piburger See ein beliebtes Ausflugsziel, denn in seiner Umgebung befinden sich 20 km Winterwanderwege.

Brixental – Filzalmsee

Auf 1.300 Höhenmetern liegt der Filzalmsee in der Region Kitzbüheler Alpen – Brixental. Hier können seltene Tier- und Pflanzenarten erforscht werden. Direkt neben dem Filzalmsee gewährt ein Biotop mit Guckkasten aufschlussreiche Einblicke in die Unterwasserwelt. Auch spannende Themenwege dürfen nicht fehlen.

Filzalmsee in Hochbrixen, © Bildarchiv SkiWelt
Bergersee mit Bergersee Hütte, © www.virgentaler-huetten.at

Osttirol – Bergersee im Virgental

Das stille und kleine Osttirol bietet dem Wandergast unvergleich schöne und naturbelassene Wanderregionen. Besonders beliebt ist die Nationalparkregion mit dem Großglockner als Zugpferd und das stille Villgraten – und auch Defereggental, dass besonders auch mit schönen Bergseen aufwartet.

Ein Höhepunkt am Lasörling-Höhenweg ist der Bergersee mit der gleichnamigen Hütte auf 2.181 Metern Seehöhe. Der kürzeste Anstieg führt von Prägraten durch das Zopatnitzen-Tal, beginnend an einem Lärchenwald, vorbei an einigen Gebirgsbächen, durch die romantische Zopatnitzen-Schlucht. Nach ca. 1 Stunden Gehzeit befindet man sich in einem Almgebiet mit herrlichen Alpenrosenhängen sowie Gebirgsblumen, welche mit ihrer Schönheit und ihren herrlichem Duft die Anstrengungen des Aufstieges zur Hütte vergessen lassen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man den Bergersee sowie die Bergerseehütte.

Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen – Auerlingsee

Eingebettet in einer herrlichen Waldlage liegt am Fuße der Grebenzen der Auerlingsee. Von der Eiszeit geformt, ist dieser Natur-Rastplatz ein romantischer Startplatz für Wanderungen auf die Grebenzen. Der See kann für ein erfrischendes Bad genutzt werden (Wassertemperaturen im Sommer zwischen 18 und 22°C)

Auerlingsee, © Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, Michenthaler
Hintersteiner See mit Wilder Kaiser Panorama, © TVB Wilder Kaiser, Simon Oberleitner

Wilder Kaiser – Hintersteiner See & Astbergsee

Der Hintersteiner See ist ein Gebirgssee im Naturschutzgebiet Wilder Kaiser und gehört zur Gemeinde Scheffau, der See hat eine Fläche von 56 ha und liegt 883 m über dem Meeresspiegel. Wie kaum ein anderer See misst er eine Tiefe von 36m, wo unterirdische Quellen ihn mit kristallklarem Wasser füllen. Umrunden kann man den See auch zu Fuß – in rund einer Stunde kommt man, an einigen Jausenstationen vorbei, wieder zum Ausgangspunkt zurück. Der Hintersteiner See ist auch Start- und Zielpunkt zahlreicher Wanderungen und Bergtouren.

Astbergsee

Der auf ca. 1.200 m Seehöhe gelegene Astbergsee am Goinger Astberg bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Wilden Kaiser, der sich sogar im See wiederspiegelt. Eine leichte Wanderung um den See, sowie zahlreiche Bänke laden dazu ein den Naturgeräuschen, wie zum Beispiel das Zwitschern der Vögel, zu lauschen und die Ruhe und Entspannung zu genießen.

Nationalpark Hohe Tauern Salzburg – Reedsee

Nach dem Start der Wanderung am Forstweg in die Prossau und einem mehr als 2-stündigen Aufstieg, sieht man den herrlichen im tiefem Blau schillernden Gebirgssee Reedsee (1831 m) auftauchen. Umgeben wird dieser von Bäumen, Moosen, Blumen und Wollgras und er liegt im Nationalpark Hohe Tauern Salzburg.
Die Hütte am See ist ein Alpenvereinsstützpunkt und nicht bewirtschaftet, deshalb immer genügend Proviant mitnehmen. Mit etwas Glück spiegeln sich Bäume, Berge und Gletscher zauberhaft im stillen Wasser.

Reedsee, © TVB Bad Gastein
Seebachsee, TVB Neukirchen, Christian Nindl

Seebachsee

Der Seebachsee liegt im Obersulzbachtal in Neukirchen am Grossvenediger und ist ein Geheimtipp für Bergfexe. Im Sommer weiden ca. 1.000 Schafe und geniessen die Sommerfrische.

Der Rundweg zum Seebachsee startet am Parkplatz Hopffeldboden im Obersulzbachtal in Neukirchen am Großvenediger.
Auf Informationstafeln werden die typischen Lärchen-, Zirben- und Fichtenwälder, der Seebachsee und die Seebachalm sowie der Große Geiger als markanter Berg im Obersulzbachtal beschrieben. Für die Seebachrunde wird der Anstieg über die Seebachalm empfohlen. Der Abstieg erfolgt über die „Monau“ zur Berndlalm und weiter zur Kampriesenalm und zurück zum Parkplatz Hopffeldboden. Die mittelschwere Wanderung erfordert eine Gehzeit von ca. 5,5 Stunden für die gesamte Runde.

Wagrain-Kleinarl – der Blaue See & Tappenkarsee

Neben wildromantischen Wanderwegen und atemberaubenden Panoramen liegt knapp unterhalb des Kleinarler Hausbergs – der Ennskraxn – der kleinste der Bergseen in Wagrain-Kleinarl. Unterhalb des Gipfels ragen am Ufer des Blauen Sees die Felswände steil empor. Das Wasser, welches meist in tiefblauen Farbtönen schimmert, verleiht dem See seinen Namen. Es ist nicht unbedingt die Größe, die den Reiz dieses Bergsees ausmacht, sondern seine besondere Lage und landschaftliche Einzigartigkeit. Auf jeden Fall führt eine der schönsten Wanderungen Wagrain-Kleinarls dort hinauf. Das besondere am Blauen See ist weiters, dass er verschieden groß bzw. manchmal gar nicht vorhanden ist, weil er von der Schneeschmelze abhängt und am Ende vom Sommer oft sogar austrocknet.

Blauer See, © Wagrain-Kleinarl Tourismus
Tappenkarsee, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi

Tappenkarsee

Der Tappenkarsee gehört mit seiner Lage auf 1.728 Metern Seehöhe zu den höchst gelegenen Gebirgsseen der Ostalpen. Mit einer Fläche von 23,8 ha bietet er auch genug Platz für den Lindwurm, der eine Sage gemäß im See haust. Der See ist zudem bekannt für seine hervorragende Wasserqualität und den damit verbundenen Fischreichtum. Als beliebte Wanderziele sind der Tappenkarsee und die beiden Hütten – die Tappenkarseealm und die 50 Meter oberhalb des Sees gelegene Tappenkarseehütte – von den Wanderregionen Kleinarl und Großarl aus erreichbar.

Schladming – Oberer Klaffersee, Duisitzkarsee & Giglachseen

Mehr als 30 Seen in unterschiedlichen Größen auf einer Seenplatte in rund 2.300 Meter Seehöhe verteilt, findet man in der Region Schladming letzte Etappe des “Wilden Wasser Weges” zum Klafferkessel, einem Relikt aus der Eiszeit, führt in die hochalpine Landschaft und zählt zu den schönsten Wanderungen in den Schladminger Tauern. Die Seen sind meist erst ab Mitte Juli eisfrei. Der größte See bei der Klafferkesseltour ist der obere Klaffersee mit über 30 Meter tiefe. Hier gehts zum Tourentipp

Schladminger Tauern Höhenweg, © Andreas Kranzmayr
Duisitzkarsee, © TVB Schladming, Herbert Raffalt

Der Duisitzkarsee

Der Duisitzkarsee im Obertal in Schladming ist ein malerisch gelegener Bergsee und einer der wohl schönsten in den Schladminger Tauern. Nicht zuletzt deshalb stellt er ein beliebtes Fotomotiv dar.

Speziell im Herbst ermöglicht die oft spiegelglatte Oberfläche des Sees wunderbare Bilder, wobei sich die goldgelb gefärbten Lärchen im Wasser spiegeln. Während der warmen Sommermonate – speziell im Juli und August – lädt der See Hartgesottene auch durchaus zum Schwimmen ein. Das klare Wasser des Bergsees erfrischt aber auch schon beim „Kneippen“ im seichten Bereich beim Zufluss zum See. Die Almwiese am Zufluss des Sees ist darüber hinaus eine optimale „Naturspielwiese“ für Kinder. Beim See befinden sich die Duisitzkarseehütte und die Fahrlechhütte welche zur Rast und zu regionalen Köstlichkeiten einladen.

Bereits zur Blütezeit des Bergbaus in den Schladminger Tauern (circa 1300 bis 1500) wurden die Almhütten am Duisitzkar bewirtschaftet und als Unterkunft von Bergknappen genutzt. Seit 1949 wird auf den Hütten am Duisitzkarsee ausgeschenkt.

Giglachseen

Die beiden Giglachsee (der Unterer und der Oberer Giglachsee) gehören zu den beliebtesten Wanderzielen in der Wanderregion Schladming. Der Untere Giglachsee liegt auf 1.921 Metern Seehöhe und ist mit einer Fläche von 16,5 ha deutlich größer als der Obere Giglachsee, der auf eine Fläche von 3,5 ha kommt. An den idyllisch in den Schladminger Tauern eingebetteten Seen bieten die Ignaz Mattis Hütte am Nordufer und die Giglachseehütte beim Preuneggsattel Einkehr- und Nächtigungsmöglichkeiten. Eine sehr beliebte Wanderung in der Region ist die Seenwanderung, die von der Ursprungalm über die Giglachseen zum Duisitzkarsee führt.

Giglachsee, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi
Formarinsee, © Lech-Zürs am Arlberg

Schönster Platz Österreichs: Der Formarinsee in Lech Zürs am Arlberg & Zürser See

Der auf 1.793 m hoch gelegene, smaragdgrüne, 15,9 ha große Formarinsee in Lech Zürs am Arlberg leuchtet wie ein kleines Juwel. Während einer Wanderung zur Roten Wand kommt man am schönsten Platz Österreichs vorbei. Spätestens jetzt wird jedem klar, dass dieser Platz etwas Mystisch-Magisches hat und tatsächlich ein kleiner Schatz auf Erden ist. Jedes Jahr bildet sich der Formarinsee neu, als Sammelbecken des Schmelzwassers – sein Abfluss verläuft unterirdisch.

Zürser See in Lech-Zürs

Eingebettet im Lechquellgebirge in der Wanderdörferregion Lech Zürs präsentiert sich der auf 2.160 Metern Seehöhe gelegene Zürser See als attraktives Zwischenziel auf der zweiten Etappe des Grünen Rings. Der natürliche Hochgebirgssee lädt mit breitem Holzsteg zu einer im See liegenden Plattform inkl. Holzliegen dazu ein, die herrlichen Gebirgsspiegelungen im klaren Wasser zu bewundern.

Zürser See, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi
Wildseelodersee mit Wildseeloderseehütte, © Toni Niederwieser

Pillerseetal – Wildseelodersee

Eingebettet zwischen den Gipfel von Wildseeloder (2.118m) und Henne (2.078m) liegt der tief schwarzblaue Wildseelodersee in der Region Kitzbüheler Alpen – Pillerseetal. Ein Kleinod hoch über Fieberbrunn, in dem der Sage nach die übermütigen Senner und Sennerinnen samt ihren Hütten versunken sind, nachdem sie gottlose Kegel-Spiele mit Käseleibern und Butterkugeln getrieben hatten. Weit unten im Hörndlinger Graben soll man heute noch bei einem kleinen Wasserfall – den schreienden Brunnen – das Rufen der Ertrunkenen hören.

Am besten erkundet man den See bei einer Tour mit dem Ruderboot, das am Steg unterhalb des Wildseeloderhauses liegt.

Hochkönig – Hundstein-See

Der Hundstein-See auf dem Gipfel des höchsten Grasberges Europas verspricht einen der schönsten Rundblick der Region Hochkönig. Die perfekt ausgebauten Wanderwege locken jährlich eine Vielzahl an Wanderbegeisterte auf den 2.117 m hohen Hundstein. Eine Einkehrmöglichkeit darf natürlich nicht fehlen! Auf dem Gipfel des Hundstein thront das Statzerhaus, das Schutzhaus ist seit 1892 ständig bewirtschaftet.

Hundsteinsee, © Hochkönig Tourismus GmbH
Schwarzsee am Verditz in Villach, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi

Region Villach – Schwarzsee

Auf über 1750 Metern Seehöhe gelegen, lädt der Schwarzsee auf der Verditz in Kärnten ein, herrliche Ausblicke ins Gegental und Drautal zu genießen.
Die Größe der Wasserfläche kann je nach Jahreszeit und Witterung teils beträchtlich variieren. Nicht versäumen sollte man eine Einkehr bei der nahe gelegenen Schwarzseehütte, die für ihre hausgemachten Produkte bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.


Tourentipps zu den schönsten Gebirgs- und Bergseen Was ist ein Bergsee und was ein Gebirgssee?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Gebirgs- und einem Bergsee? So ganz sind sich darüber nicht einmal die Experten einig. Grob definiert gilt alles, was sich unter 800 bis 1.800 Metern über der Adria in gebirgigem Terrain befindet, als Bergsee. In Österreichs Wanderdörfern findet man sowohl idyllische Berg- als auch zauberhafte Gebirgsseen sowie unzählige, abwechslungsreiche Wanderwege und Tourentipps zu ihren traumhaften Naturkulissen.


Hütten welche an Bergseen liegen

Der Genuss eines atemberaubenden Blicks auf die kristallklare Wasseroberfläche eines schimmernden Bergsees und seine hinreißende Flora und Fauna bei einer herzhaften Brettljause aus regionalen Produkten auf der Terrasse einer gemütlichen Hütte, stellt eine der schönsten Belohnungen jeder ausgedehnten Wandertour dar.


Wanderangebote Das passende Angebot für eine Wanderung zu einem Berg- oder Gebirgssee