Impressionen vom Dorf



Wenn sich mehrere Dörfer mit dem Beisatz schmücken, „am Fuße des Großvenedigers gelegen“, so trifft dies am ehesten für Prägraten zu, das unstreitbar die kürzeste und leichteste Anstiegsroute zum Hochgipfel der Gruppe vermittelt.
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 Erreichbarkeit
  • Nächstgelegener Bahnhof: Lienz
  • Entfernung zum Dorfzentrum: 55 km
  • Shuttleservice vom Bahnhof: Nein
  • Nächstgelegener Flughafen: Innsbruck, Klagenfurt, München, Salzburg
  • Shuttleservice: Ja
 Wanderbus

Das Virgental in Osttirol, weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt, ist ein sehenswerter und adäquater Zugang für das Bergsteigerdorf Prägraten, welches sich am Ende des Tales ins Gebirge schmiegt. Die bäuerliche Struktur und die außergewöhnlich schöne Talschlusslage geben dem Ort auf 1309 m Seehöhe seine Unverwechselbarkeit. Beschaulichkeit und Ruhe zeigen sich auch in der Einwohnerzahl. So um die 1260 Prägratner haben das Glück, das ganze Jahr über hier zu wohnen. Prägraten ist Nationalparkgemeinde. Rund 105 m² Fläche bringt Prägraten in den Nationalpark Hohe Tauern ein. Alpines Urland, mächtige Gebirge, überragt von den höchsten Bergen Österreichs, steile Felswände, ewiges Eis und tosende Gletscherbäche bestimmen den Charakter dieser Landschaft. Der Großvenediger und die Umbalfälle zählen in Prägraten neben der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu den Highlights des Nationalparks. Zu den bekanntesten zählen Gämse, Murmeltier, Steinadler sowie die wieder eingebürgerten Alpensteinböcke und die Bartgeier.

Bergsteigerdorf
Dem Namen alle Ehre machen
Was sonst, als ein Bergsteigerdorf, ist eine ländliche Ansiedlung, die inmitten von 75 Dreitausendern liegt. Die höchsten Berge Österreichs in unmittelbarer Nähe. Viele mit Gletscher und Eis überzogen. Bekannte, klingende Namen wie Großvenediger. Dreiherrenspitze. Großer Geiger. Östliche Simonyspitze. Rötspitze. Aber auch viele unbekannte, einsame, aber nicht weniger schöne Gipfel wie Hohes Kreuz, Rosenspitze. Ogasil. Wer einmal oben war, auf einer dieser in den Himmel ragenden Spitzen, den lässt es nicht mehr los. Bergsteigen ist eine der allerschönsten Leidenschaften.

Großvenediger – Heiß auf Eis
Das mit den Wahrzeichen ist so eine Sache. Meist sind es ja Gebäude. Errichtete Künstlichkeiten. In Prägraten ist das anders. Das Wahrzeichen von Prägraten ist nämlich 3.674 m hoch! Der Großvenediger prägt das Dorf. Von hier aus ist er auch am schnellsten erreichbar. Ignaz von Kürsinger, ein Initiator der Erstbesteigung am 3.9.1841 nannte den Großvenediger „Weltalte Majestät“. Er zählt zu den beeindruckendsten Gletscherbergen der Ostalpen und bildet mit seinen sternförmig ausgerichteten Graten ein weites, majestätisches Dach aus Eis und Schnee. Der Besteiger wird außer mit dem Gipfelglück auch noch mit einem sensationellen Gipfelblick belohnt, der bei schönem Wetter bis zur Bernina und zum Ortler reicht.

Mit dem Hüttentaxi nach oben
Den Großvenediger an einem Tag? Kein Problem. Der Taxifahrer ist es gewohnt, um drei Uhr morgens zu starten. Aber wie sieht es mit Ihnen aus? Schaffen Sie den frühen Sprung aus dem Bett? Wenn ja, dann bringt Sie das Hüttentaxi in der Bergfinsternis auf die Johannishütte. Und Sie steigen bereits im Morgengrauen dem Gipfel entgegen. Oder Sie wollen den dritthöchsten Berg Österreichs einfach nur aus nächster Nähe sehen. Ohne schweren Rucksack und steigeisenfesten Schuhen. Dann fahren Sie später hinauf, auf die Johannishütte. Setzen sich auf die Terrasse und genießen den imposanten Anblick von Schnee und Eis.

Venediger- und Lasörling Höhenweg
Neun Hochgebirgstäler, 20 Schutzhütten, 50 Wander- und Spazierwege. Diese Fakten sprechen für sich. Und dass man nicht unbedingt ein waghalsiger Bergsteiger sein muss, um den Urlaub in Prägraten zu genießen. Da ist wirklich für jeden was dabei. Durch schöne Täler wandern, in gastfreundlichen Hütten einkehren, durch Wald und Wiesen spazieren. Genusswandern in seiner schönsten Form. Denn sich erholen, bedeutet nicht zwangsläufig auf der faulen Haut liegen. Wer nicht wandern mag, aber auch nicht nur spazieren gehen, der ist auf den beiden Nordic-Walking Strecken am richtigen Weg. In die Wanderschuhe. Fertig. Los!

Ohne Zweifel der Klassiker unter den Höhenwegen der Ostalpen. Denn nicht oft lässt sich ein Tal so wunderschön und zur Gänze umrunden, wie das Virgental. Und das immer über der Waldgrenze. Zwischen Himmel und Erde. Traumhaft die Ausblicke, unschwer und ohne große Anstiege der Weg, gemütlich und gastfreundlich die Hütten. Im Norden führt der Venediger Höhenweg von Prägraten bis Matrei. Und im Süden der Lasörling Höhenweg von Matrei bis Prägraten. Oder umgekehrt. Ganz wie Sie wollen. An stillen Seen Rast machen und vielleicht den ein oder anderen Gipfel „im Vorbeigehen mitnehmen“.

Tosende Umbalfälle
Sehr beeindruckend zeigt sich die landschaftsformende Wirkung von Wassergewalt bei den Umbalfällen. Die Isel stürzt mit enormer Wucht über aufeinander folgende Stufen. Gesteinsmaterial aus den Gletschern des Umbalkees hat im Laufe der Jahrtausende den felsigen Untergrund abgeschliffen und damit den Bach schluchtartig eingeschnitten. Verschiedenste Felsformationen und steile Katarakte sind entstanden. Ein Wasserschaupfad mit Info-Tafeln führt direkt an den tosenden Fällen entlang. Eines der beeindruckensten Naturschauspiele des Nationalpark Hohe Tauern. Vom Parkplatz Ströden gelangt man in etwa 30 Minuten zum Ausgangspunkt. Die Wanderung für die ganze Familie am Wasserschaupfad dauert etwa ein bis zwei Stunden bei ca. 130 m Höhenunterschied. Geheimtipp: Die romantische Anfahrt mit der Pferdekutsche.


Wanderstartplätze


Parkplatz Ströden - Umbalfälle

Stabanthütte - Sajathütte

Parkplatz Ströden - Adlerweg Osttirol


Geführte Wanderungen


Naturgenuss: Welches Kraut ist wofür gewachsen?
Dienstag, 9:00 Uhr
Parkplatz Bichl/Mitterkratzerhof
http://www.nationalparkerlebnis.at/de/

Nationalparkspürnasen unterwegs
Mittwoch, 09:00 Uhr
Prägraten
http://www.nationalparkerlebnis.at/de/


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