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So schmeckt die Natur


Ein köstliches Essen, hergestellt aus regionalen Zutaten, stellt nicht nur eine besondere Belohnung für eine ausgedehnte Wandertour dar, sondern erzählt auch ein wichtiges Kapitel der Geschichte jeder Region und ihrer Traditionen. Auf den Hütten und in den Gasthäusern in Österreichs Wanderdörfern kommt fast ausschließlich Selbstgemachtes auf den Tisch. Herzhafte Brettljausen, Traditionsgerichte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden sowie kulinarische Highlights und Festveranstaltungen holen die Landschaft auf den Teller, wo sie Bissen für Bissen und Schluck für Schluck genossen werden kann.

Wenn einem das deftige Aroma von heimischen Köstlichkeiten verlockend in die Nase steigt, wenn man einfach still bei Tisch sitzt und die Bergwelt ringsum bestaunt – spätestens dann wird klar – Wandern und Kulinarik sind nicht voneinander zu trennen.

Mag. Corinna WidiProjektleitung Österreichs Wanderdörfer

Kulinarische Erlebnisse für Sie Ausgewählte Angebote

Zirbenschwartling, © Tonnerhütte

Die leckersten kulinarischen Erlebnisse Parade der Gerichte


Von besonderen Rezepten zu besonders schmackhaften kulinarischen Gerichten…

Kaiserschmarrn, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi

Auf den Hütten und in den Gasthäusern in Österreichs Wanderdörfern kommt fast ausschließlich Selbstgemachtes auf den Tisch. Herzhafte Brettljausen, Traditionsgerichte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, sowie kulinarische Highlights und Festveranstaltungen holen die Landschaft auf den Teller, wo sie Bissen für Bissen und Schluck für Schluck genossen werden kann.

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Brettljause, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi
Knackiger Salat, © Österreichs Wanderdörfer, Corinna Widi

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Kulinarik, © Corinna Widi
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Die Kulinarik der Alpen genießen

Nichts schmeckt besser als eine wohlverdiente Mahlzeit – und wie könnte sich ein üppiges Mahl besser verdienen werden lassen, als mit einer ausgiebigen Wanderung. Das wissen die Wirte der Hütten natürlich auch. Sie haben ihr Speisenangebot so ausgerichtet, dass sich jeder Bissen wie eine kulinarische Belohnung anfühlt. Nach einer stundenlangen Wanderung dürfen es ruhig auch ein paar mehr Kalorien sein. Schlechtes Gewissen passt einfach nicht zu der Bergwelt in Österreich – Genuss hingegen schon.

Diese Kulinarik steht in den Alpen auf der Speisekarte

In den Küchen der Hütten werden alle Zutaten eher grob geschnitten und so kombiniert, dass das Ergebnis einfach lecker schmeckt. Auf diese Weise entstehen einige der Mahlzeiten für die die Alpen so bekannt sind. Immer ganz oben auf der Liste stehen Käsespätzle. Viele würden den Ursprung dieses Gerichts in Vorarlberg lokalisieren, aber diverse Ableger haben sich vielerorts durchgesetzt. Jede Region in den Alpen besitzt schließlich ihre ganz eigenen Produkte und ermöglicht ganz unterschiedliche Kreationen. Die Hauptunterschiede sind übrigens die Art und Anzahl der Käsesorten. Ganz nach dem Vorarlberger Vorbild schmeckt es mit 4 Sorten am besten.

Ein weiteres Gericht darf zumindest im August und September in keiner Hütte fehlen. Pfifferling-Gulasch mit Semmelknödeln gehört einfach in die Alpenregionen wie die Gipfelkreuze. Das Besondere an diesem Speisepilz ist seine begrenzte Verfügbarkeit. Anders als Champignons lassen sich Pfifferlinge, die in Österreich Eierschwammerl genannt werden, nicht kommerziell anbauen. Mittlerweile kommen zwar größere Mengen aus Osteuropa in unseren Einzelhandel, aber trotzdem ist dies nur in der Saison des Pilzes möglich. Dieser Umstand macht jedes der Pfifferling-Gerichte zu einem absoluten Highlight.

Sehr einfach, sehr effizient und sehr wohlschmeckend ist die klassische Brettl-Jause. Wegen diesen Eigenschaften passt sie ausgezeichnet zu den Hütten in den Bergen und zur Kulinarik der Alpen. Speck, verschiedene Arten von Wurst und Käse sowie knackiges Gemüse werden grob geschnitten und auf einem stilvollen Holzbrett so angerichtet, dass mancher schon durch den reinen Anblick ein Sättigkeitsgefühl verspürt. Dann wird gemeinsam das frische Schwarzbrot gebrochen und zugelangt.

Neben diesen und weiteren pikanten Köstlichkeiten geht es auf die Hütten durchaus auch süß zur Sache. Ein populäres Beispiel hierfür wäre der klassische Kaiserschmarrn. Um den Ursprung dieses Gerichts ranken sich viele Legenden. Eine sehr passende Geschichte erzählt, dass der österreichische Kaiser Franz Joseph dieses Gericht gerne auf Hütten nach seinen Jagdausflügen genoss. Besser als diese Geschichte kann nur ein würziger Zwetschkenröster zum klassischen Kaiserschmarrn passen. Und wenn man dann auch noch eine traumhafte Aussicht auf einen idyllischen Bergsee genießt, wie dies bei der Fahrlechhütte oder der Duisitzkarseehütte der Fall ist, schmeckt es gleich noch viel besser.

Ein besonderer Genuss, der nicht überall und auch meist nur während der Saison zu finden ist, sind die Schwarzbeer- oder Heidelbeernocken. Die leicht säuerlichen Beeren werden mit einem traditionellen Teig vermischt, in der Pfanne schnell angebraten und anschließend mit ein wenig Zucker bestäubt. Diese Kombination ergibt eine Delikatesse für die sich eine längere Suche lohnt.

Auf den Spuren der alpinen Kulinarik

Hunger ist angeblich der beste Koch und nichts garantiert diesen mehr als eine Wanderung durch die Berge der Alpen. Doch es steckt schon etwas mehr hinter den wohlschmeckenden Speisen in den zahlreichen Hütten entlang der Wanderwege. Das größte Geheimnis sind bestimmt die frischen Zutaten, die teilweise direkt vom Bergbauernhof ums Eck, den Kräutern der Almwiesen oder den heimischen Wäldern stammen. Zum Kochen werden auch aus Transportgründen meist Produkte aus der Region verwendet und die fehlenden Kilometer des Transports schmeckt der Gast. Solch guten Speck, Käse oder Schwarzbeerröster kann einfach kein Restaurant im Tal so schnell nachahmen.

Was sich ebenso nicht so schwer nachahmen lässt, sind die ausgewählten Angebote, die wir zusammengestellt haben, um Sie zu all diesen kulinarischen Höhepunkten zu führen. Wir versorgen Sie mit allen Informationen von der Anreise über die Routen bis hin zu den versteckten Höhepunkten der ansässigen Küche. Auf diesen Wanderungen heißt es den puren Geschmack alpiner Kräuter kennen lernen und feststellen welch eine vorzüglicher Koch verdienter Hunger, nach einem langen Marsch durch die unberührte Natur, tatsächlich sein kann.