Impressionen des Wanderwegs



Der Vierbergeweg führt auf den Spuren des traditionellen Vierbergelaufs durch die historische Mitte Kärntens. Die Tour lässt sich je nach Kondition, an 3 - 5 Tagen erwandern.


  • Tourlänge: 76.11 km
  • Zeit: 23.7 Stunden
  • Startpunkt:
    Empfohlener Start in St. Veit/Glan
  • Aufstieg: 2675 m
  • Abstieg: 2675 m
  • Niedrigster Punkt: 452 m
  • Höchster Punkt: 1164 m
 Wanderung
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Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der jahrhundertealte Brauch des Vierbergelaufs, der alljährlich am sogenannten Dreinagelfreitag, dem zweiten Freitag nach Ostern, stattfindet, liegt dem Wanderweg zugrunde.

Die vier heiligen Berge Kärntens bilden die Höhepunkte der Wanderung, wobei der Wegeverlauf so geführt wird, dass unterwegs die geschichtsträchtigen Zeugen der Vergangenheit besucht und die Verweildauer am Weg jederzeit beliebig verlängert werden kann.


Der Vierbergeweg ist in beide Richtungen beschildert und markiert. Orientieren Sie sich an den Farbmarkierungen „Rotes V“. Empfohlen wird eine Begehung im Uhrzeigersinn (St. Veit – Magdalensberg – Ulrichsberg – Veitsberg – Lorenziberg), welche der traditionellen Begehung entspricht. An den drei Talquerungen befinden sich Bahnhaltestellen zur Rückfahrt.

Der Vierbergeweg startet beim Fuchspalast in St. Veit an der Glan und führt in Richtung Osten zur Burgruine Taggenbrunn. Nach einem kurzen Anstieg erblicken Sie bereits den Längsee und das Stift St. Georgen am Längsee. Von hier aus geht es stetig bergab bis zum Längsee, der zu einer Rast an seinen wunderschönen Ufern einlädt.

Vorbei am Stift St. Georgen am Längsee führt die Route auf einem Forstweg durch ein Waldstück und über weite Felder zum Bildstock „s’Hubertusplatzle“ mit Blick auf die bekannte Burg Hochosterwitz. Bei Thalsdorf führt der Weg unter der Bundesstraße und der Eisenbahn hindurch (Bahnhof Launsdorf in der Nähe).

Vorbei an der Burg Hochosterwitz, dem historischen Highlight der Region, geht es auf einem gut begehbaren Feldweg Richtung St. Sebastian. Hier befindet sich der Einstieg zum Weg auf den Magdalensberg direkt neben der Kirche. Beim Aufstieg auf den Magdalensberg queren Sie wunderschöne Wiesen, kommen an alten Bauernhöfen vorbei und genießen immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Ein letzter steiler Anstieg belohnt Sie am Gipfel mit einem herrlichen Rundumblick bis zu den Karawanken. Von hier aus sehen Sie die drei weiteren Berge des Vierbergeweges: Ulrichsberg, Veitsberg und Lorenziberg.

Vom Magdalensberg hinab erreichen Sie als Nächstes den Ort Ottmanach und das Schloss Meiselberg (Achtung: kurze Wegstrecke auf der Hauptstraße). Nach dem Prunnerkreuz führt der Weg nach Süden Richtung Maria Saal, direkt zum bekannten römischen Denkmal, dem „Herzogstuhl“. Ein Abstecher zum Dom von Maria Saal oder zum Kärntner Freilichtmuseum ist von hier aus möglich. Der Bahnhof Maria Saal befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Weiter am Vierbergeweg beginnt bei der Abzweigung zur Kirche in Pörtschach am Berg der gut ausgebaute, abschnittsweise steile Aufstieg zum Ulrichsberg (Achtung: Am Ulrichsberg den hölzernen Wegweisern folgen!). Der Ulrichsberg ist ein beliebter Aussichtspunkt im Nahraum Klagenfurt und bekannt für seine Kirchenruine.

Nach dem Abstieg vom Ulrichsberg gelangen Sie über Karnberg und Zweikirchen ins breite Glantal bis nach St. Leonhard (Bahnanbindung im zwei Kilometer entfernten Liebenfels). Ab St. Leonhard begleitet Sie der Anblick des Veitsbergs auf Ihrem weiteren Weg bis zum Kulmbauer, bevor Sie das Schloss Liemberg erreichen.

Der Fuß des Veitsbergs wird am Talboden des Hochtales umrundet, bis Sie Zwattendorf erreichen. Nachdem der steile Anstieg auf den Veitsberg überwunden ist, kann man den besten Ausblick auf der Westseite des dritten Berges durch die Baumwipfel hindurch genießen.

Es folgt ein flotter Abstieg vom Veitsberg auf Forst- und Schotterstraßen sowie durch den Wald bis nach Gradenegg, wo Sie Ihren Blick weit über das gesamte Tal und bis zum Ulrichsberg und Magdalensberg schweifen lassen können.

In Sörg haben Sie noch einmal die Möglichkeit, sich im Gasthaus oder bei der Jausenstation für den Aufstieg auf den Lorenziberg zu stärken. Von hier geht es schließlich bergab über den Forstweg und durch den beeindruckenden Hammergraben zurück in die Altstadt von St. Veit an der Glan.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk sowie wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser und ein geladenes Mobiltelefon mit.
  • Anreise:
    • aus Norden: über Leoben – Judenburg – Neumarkt – St. Veit an der Glan
    • aus Osten: über Völkermarkt – Klagenfurt – St. Veit an der Glan
    • aus Süden: über Klagenfurt – St. Veit an der Glan
    • aus Westen: über Villach – Klagenfurt – St. Veit an der Glan
  • Etappe 1: St. Veit – MagdalensbergÜbernachtung in St. Veit/Glan. Ende der Etappe ist der Magdalensberg – Übernachtung im Gipfelhaus Magdalensberg.

    Decken Sie sich bitte mit Getränken und einer Jause ein, da es am Weg keine Möglichkeit zur Einkehr gibt.

    Etappe 2: Magdalensberg – Maria SaalÜbernachtung in Maria Saal: Gasthof Fleissner (Ruhetag Montag). Im Ort Maria Saal können Sie Verpflegung einkaufen.

    Maria Saal verfügt über eine Bahnhaltestelle.

    Etappe 3: Maria Saal – St. Leonhard/LiebenfelsÜbernachtung in der Frühstückspension Auer. Hier besteht nur die Möglichkeit, ein Frühstück zu konsumieren.

    Decken Sie sich mit Getränken und einer Jause ein, da es am Weg keine Möglichkeit zur Einkehr gibt. Im Ort Liebenfels können Sie einkaufen.

    Etappe 4: St. Leonhard/Liebenfels – SörgÜbernachtung: Gasthof Koller in Gradenegg, nimmt Gäste kurzfristig auf, Tel.: +43 4215 2323.

    Alternativ: Gasthof Sonnwirt, ca. 5 km vom Endpunkt Gradenegg entfernt. Hier haben Sie keine Möglichkeit, für die letzte Etappe einzukaufen.

    Etappe 5: Sörg – St. Veit/GlanEnde der Etappe ist die Stadt St. Veit/Glan. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit dem Bus oder der Bahn weiterzureisen.

    Das öffentliche Verkehrsnetz ist nicht so ausgebaut, dass Sie jederzeit eine Busverbindung haben.

    Taxi:

    Taxiservice Lister Manfred:  +43 4212 2299

    Taxi Bernhard :+43 664 1884040

    Taxi Haber : +43 4212 6767

    Wandern mit geprüfter Qualität: Die Region Mittelkärnten ist Mitglied bei Österreichs Wanderdörfern. In unseren zertifizierten Wanderdörfern steht das Österreichische Wandergütesiegel für attraktive Wanderwege, gute Orientierung und wanderfreundliche Infrastruktur.

  • Geheimtipp: Verbinden Sie die Tour mit einem Besuch der Sehenswürdigkeiten oder Ausflugsziele in der Umgebung.

    Altstadt von St. Veit

    Museum St. Veit

    Lorenziberg

  • Quelle: Mittelkärnten
  • Autor: Juliana Regenfelder

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkplätze im Stadtgebiet (teilweise in Kurzparkzonen), Parkhaus I – Grabenstraße, Parkhaus II – Ossiacher Straße, Parkhaus III – Spitalgasse,  Parkplatz bei der „Blumenhalle“ (gebührenpflichtig von Montag bis Freitag   7.00 – 19.00 Uhr)

  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Anreise nach St. Veit an der Glan mittels Bus oder Bahn.

     


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Prüfen Sie vor der Tour Wetter- und Wegbedingungen.

Planen Sie Ihre Route entsprechend Ihrer Kondition und Erfahrung.

Nehmen Sie ausreichend Wasser und Verpflegung mit.

Tragen Sie festes, dem Gelände angepasstes Schuhwerk.

Tragen Sie wettergerechte Kleidung und Sonnenschutz.

Bleiben Sie auf markierten Wegen.

Geben Sie jemanden Bescheid wohin Sie gehen und wann Sie wieder retour sein werden.


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