Schritt für Schritt in Richtung Erholung, Befreiung von Alltagsstress und intensives Naturerlebnis – das ist Weitwandern durch das Waldviertel. Die Wege führen über duftende Kräuterwiesen, durch dunkelgrüne Wälder, vorbei an Bauerngärten in zertifizierten Wanderdörfern, nahe an Flüsse und Bäche, zu Ruinen und Burgen, Stiften und ehemaligen Klöstern, zu Aussichtswarten und an Kraftplätze! Gut beschilderte Wanderwege, zahlreiche Rastplätze, Wanderhotels und andere auf Wanderer spezialisierte Gasthöfe und Bauernhöfe gibt es hier an jeder Ecke.

Das Waldviertel ist Wanderviertel. Das zeigt die Tatsache, dass neben dem Kremstalweg, dem Weg entlang der Lainsitz auch noch vier der insgesamt zehn österreichischen Weitwanderwege quer durchs Waldviertel verlaufen. Wenn es einen Treffpunkt für Weitwanderer gibt,  dann liegt der im Waldviertel! Der Nebelstein (1017 Meter) im Oberen Waldviertel gilt als der Knotenpunkt vieler Fern- und Weitwanderwege.


Der Weg entlang der Lainsitz Zeitreise durch das Waldviertel

 

Eine Wanderung entlang des Flusses Lainsitz ist wie eine Zeitreise durch das Waldviertel und Südböhmen. Der Weitwanderweg ist auf österreichischer Seite in 4 Tages-Etappen unterteilt. Entlang der Strecke befinden sich 4 Naturlehrpfade, 3 Naturparke, zahlreiche Aussichtstürme sowie historische Orte, darunter Weitra, Gmünd und Litschau. Weiters haben Wanderer die Möglichkeit, mittelalterliche Schlösser, regionale Handwerksbetriebe und Naturdenkmäler zu besichtigen, wie die Blockheide Gmünd mit ihren bizarren Steinformationen, das Schloss Weitra oder die Papiermühle Mörzinger, in der Besucher selbst handgeschöpftes Büttenpapier herstellen können.

Die naturnahen kulturlandschaftlichen Besonderheiten des Weges setzen sich auch auf tschechischer Seite fort.

Haupttext_Blockheide(c) Waldviertel Tourismus_www.ishootpeople.at

Der Kremstalweg und der Ysper Weitental-Rundwanderweg Faszinierende Dörfer entlang der Wanderwege

 

Am knapp 100 km langen Kremstalweg Nr. 625 zeigt das Waldviertel was es so einzigartig und wertvoll macht: Der Wanderer wechselt von Hochflächen und Ausblicken, die das Herz berühren, zu dicht bewachsenen, kühl-erfrischenden Tälern. Der Weg führt von  Bad Traunstein vorbei an einem imposanten Eisenbahnviadukt, zur Gesundheitsquelle Ottenschlag und zum vom Mohn verwöhnten Armschlag. Vorbei an Marmorsteinbrüchen hin zum „Whiskydorf“ Roggenreith und über Martinsberg mit dem einladenden Edlesberger See zurück durch Hochwälder zur Quelle der Großen Krems, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Auf dem Ysper-Weitental Rundwanderweg Nr. 22 lernt man die gegensätzlichen Reize des Südlichen Waldviertels kennen. Vom Donautal hinauf in den mächtigen Weinsberger Wald, vorbei an den „Eintausendern“, durch tosende Schluchten ist man in einer wahrlich bewegenden Landschaft unterwegs. Über unzählige Stufen stürzt sich die Große Ysper von über 800 auf 550 Meter in der Ysperklamm hinunter. Die Route führt über den Passionsspielort Dorfstetten und Bärnkopf hinauf nach Norden in den Weinsberger Wald. Über Gutenbrunn wandert man nach Martinsberg und von dort über die „Alte Poststraße“ nach Pöggstall. Das Weitental, „Tal der Sonnenuhren“, ist die nächste Station, bevor man über einen steilen Anstieg (oder eine längere, aber einfachere Route) ganz oben auf zwei der spektakulärsten Waldviertler  „Eintausender“ angekommen ist, am Kleinen und am Großen Peilstein. Der Lohn: Freie Ausblicke zum Schneeberg und weit hinaus bis ins Salzkammergut und ins südliche Mühlviertel. Am Rücken des Ostrongs geht es vorbei am Kaiserstein zurück nach Nöchling, dem Ausgangspunkt der Ysper-Weitental-Weitwanderung.

Seit heuer kann man die Stationen des menschlichen Lebens erwandern – der „Lebensweg“ ist die Verbindung des Ysper-Weitental-Rundwanderwegs Nr. 22 und des Kremstalwegs Nr. 625 in Form einer Achterschleife.

Haupttext_Ostrong(c) NÖW, Robert Herbst

Der Thayatalweg 630 Historische Städte- und Landschaftserlebnisse

 

Mit insgesamt 12 Tagesetappen führt dieser in die älteste Braustadt Österreichs, Weitra. Halt muss man unbedingt in der historischen Stadt Gmünd und ihrer berühmten Blockheide machen. Der Weg führt vorbei an der Himmelsleiter und man kann einen sogenannten „Wackelstein“ mit einem Gewicht von über 100 Tonnen eigenhändig zu bewegen versuchen. Einen Besuch wert sind die historische Stadt Waidhofen sowie die Stadt Heidenreichstein. Die Etappenziele Karlstein, Raabs an der Thaya, Drosendorf, Langau und Hardegg sind landschaftlich besonders reizvoll, nahe Raabs an der Thaya lohnt sich der Besuch der historischen Burgruine Kollmitz.

Kurz vor Hardegg beginnt schließlich das Landschaftserlebnis Nationalpark Thayatal. In der Weinstadt Retz schließlich endet der Thayatalweg mit der zwölften und letzten Tagesetappe auf etwa 250 Meter.

Haupttext_NP_Thayatal®Waldviertel Tourismus_www.ishootpeople.at

 

Es sind nicht nur die Naturerlebnisse, die das Weitwandern im Waldviertel zum Erlebnis machen, auch das Rundherum stimmt entlang der Wanderwege bis ins Detail. Die Tatsache, dass das Südliche Waldviertel als erste Region in Österreich das Wandergütesiegel erhielt, unterstreicht die Qualität des Angebots.


Waldviertel Tourismus
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