Impressionen des Wanderwegs



An heißen Sommertagen sowie nach starken Regenfällen bieten Wasserfälle zweierlei: ein eindrucksvolles Schauspiel und erfrischende Momente.
Wasserfälle sind auf jeder Wanderung und auf jedem Ausflug ein Höhepunkt des Landschaftserlebnisses. In der Dimension reichen die Wasserfälle des Waldviertels zwar nicht an jene der Kalkberge heran, dafür präsentieren sie sich mystisch und geheimnisvoll.
Kurz, aber sehr romantisch ist der Lohnbachfall, dessen Wandertour seinen Ausgangspunkt in Lohn hat.


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 4.21 km
  • Zeit: 1.8 Stunden
  • Startpunkt:
    Lohn, Gasthof Gschwantner
  • Aufstieg: 141 m
  • Abstieg: 141 m
  • Niedrigster Punkt: 655 m
  • Höchster Punkt: 781 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Der Lohnbach, der in den Kleinen Kamp mündet durchbricht in einer schmalen Schlucht eine Gesteinsbarriere. In diesem wildromantischen Wasserfall ist das Wasser teilweise kaum sichtbar, das Rauschen dagegen ist allgegenwärtig. Zur Zeit der Schneeschmelze und nach starken Regenfällen allerdings bietet sich dem Besucher hier ein gewaltiges Naturschauspiel. Man kann den gesamten Wasserfall, der übrigens ein Naturdenkmal ist, durchwandern. Der Steig ist teilweise mit Treppen, Geländern und Seilen gut gesichert. Im oberen Teil der Klamm gibt es die „Steinerne Stube“, eine Höhle, deren Eingang unmittelbar am Ufer des Baches liegt. Laut Überlieferungen soll sie Wanderern immer wieder als Unterschlupf gedient haben.


Von Lohn ausgehend bei der Infotafel / GH Gschwantner gehst du ca. 500 m den Güterweg leicht bergab bis zum Haus Mayerhofer. Ab hier gehst du links weg den geschotterten leicht ansteigenden Weg entlang. Nach einem kurzem Steilstück bist du bei der Haupt-Attraktion der Wandertour angelangt und kannst nach einer kurzen Rast das Naturschauspiel genießen. Von hier an gehst du fluß/bachaufwärts leicht steigend bis zum Rastplatz am Ende der Lohnbach-Wasserfälle. Während der Duchwanderung des Lohnbachfalles kannst du noch eine Besonderheit des Waldvierler Granitlandes entdecken - die Steinerne Stube. Dies ist eine Höhle, in der sich - überliefert nach dem Volksmund - die "fahrenden Kesselflicker" während ihrer Arbeiten und Reisen aufhielten.

Weiter am sogenannten "Zellersteig", den Bach über eine kleine Holzbrücke links querend durch den Wald bergauf zur "Lohnhöhe" - zum Steineren Bründl, einer Sage nach ein Fußabtritt der Muttergottes - ein Schalenstein, der ständig mit Wasser gefüllt ist und heilsame Wirkung habe. (Besuche auch die sehenswerte Wallfahrtskirche Maria Rast in Schönbach). Auf der Löhnhöhe links abbiegen - genieße den Panoramablick nach Schönbach. Dann kommst du wieder zurück zum GH Gschantner, wo eine gemütliche Einkehrmöglichkeit besteht.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Anreise: A22 und S5 bzw. S33 nach Krems, weiter auf B3 in Weißenkirchen in der Wachau rechts abbiegen nach Ottenschlag, in Ottenschlag Richtung Bad Traunstein, in Bad Traunstein geradeaus Richtung Schönbach/Lohn.
  • Gemeinde Schönbach
    3633 Schönbach 6
    (T) +432827 7002 
    (E) gemeinde.schoenbach@wvnet.at
    (I) www.schoenbach.at

    Waldviertel Tourismus
    3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2
    (T) +43 2822 54109
    (E) info@waldviertel.at
    (I) www.waldviertel.at

  • Quelle: Waldviertel Tourismus
  • Autor: Waldviertel Tourismus

Anreisemöglichkeiten


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