Impressionen vom Dorf



Die Region rund um Kals am Fuße von „König“ Großglockner gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Österreichs, inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Glasklares Wasser, grüne Almen, frische Bergluft - hier ist die Welt noch in Ordnung.
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Region

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 Erreichbarkeit
  • Nächstgelegener Bahnhof: Lienz
  • Entfernung zum Dorfzentrum: 25 km
  • Shuttleservice vom Bahnhof: Nein
  • Nächstgelegener Flughafen: Innsbruck, Klagenfurt, München, Salzburg
  • Shuttleservice: Ja
 E-Bike
 Wanderbus

Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner

Die Region rund um Kals am Fuße von "König" Großglockner gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Österreichs, inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Glasklares Wasser, grüne Almen, frische Bergluft - hier ist die Welt noch in Ordnung. Die malerische Ortschaft liegt auf 1.325 m Seehöhe, eingebettet in das einzigartige Bergpanorama der Dreitausender der Schober-, Glockner- und Granatspitzgruppe. Das sonnenreiche Klima von Kals ist wie geschaffen für alle möglichen Naturerlebnisse. Spezielle Attraktionen machen den Urlaub inmitten des Nationalparks Hohe Tauern zum außergewöhnlichen Vergnügen. Es muss wohl die Vielfalt, die Schönheit und das Außergewöhnliche gewesen sein, welche letztlich ein weit verzweigtes Wanderwegenetz mit vielen Schutzhütten, Berggasthöfen und Jausenstationen entstehen ließen. Über 250 Kilometer Wanderwege in allen Höhenlagen in und um das Bergsteigerdorf Kals am Großglockner stehen zur Auswahl. Mit den Kalser Bergbahnen gelangt man mühelos hinauf auf den Europa Panoramaweg, einem idealen Familienwanderweg mit Blick auf eine Bergkulisse mit 60 Dreitausendern. Oder es geht mit Nationalpark-Ranger auf mehrtägige Trekking-Touren in die Glockner- oder Schobergruppe. Unterwegs auf historischen Pfaden und Wegen von der Rudolfshütte nach Kals, geht es sogar "Übern Tauern drüber". Das Glocknerdorf Kals, wo Gastfreundschaft schon immer groß geschrieben wurde, ist die traditionelle Heimat vieler Berg- und Wanderfreunde und bietet neben interessanten Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen auch attraktive Familienangebote in allen Beherbergungskategorien – von komfortablen Hotels, gutbürgerlichen Gasthöfen bis hin zu traditionellen Bauernhöfen und Almhütten.

Dem König so nah

Der Großglockner - mit 3.798 m ist er der höchste Berg Österreichs.

1561 wird er in einem gedruckten Atlaswerk als „Glocknerer“ angeführt. Die erste urkundliche Erwähnung findet man in der Beschreibung des Gerichtes Kals aus dem Jahre 1583. Zweimal wird darin der „Glogger“ als Kalser Grenzberg genannt.

Die Erstbesteigung des Großglockners am 27. Juli 1800 gelang einer Expedition des Fürstbischofs Franz Xaver Graf Salm-Reifferscheid durch Pfarrer Horrasch aus Döllach und den Brüdern Klotz von Heiligenblut. Die Erstbesteigung von Kalser Seite erfolgte im Oktober 1855 durch die Bergführer Georg Ranggetiner und Johann Huter.

Mit Johann Stüdl begann für Kals eine neue Ära. Er errichtete mit der Stüdlhütte die erste Schutzhütte in den Ostalpen. Kals wurde zum Zentrum für die Glocknerbesteigung. Bereits 1869 wurde über Initiative von Johann Stüdl der 1. Bergführerverein in den Alpen gegründet. Johann Stüdl wurde in Kals der „Glocknerherr“ genannt und 1870 zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt.

Das Gipfelkreuz des Großglockners stellten vier Zimmerleute bereits am 29. Juli 1800 aus Holz auf, also einen Tag nach der Erstbesteigung. Aufgrund der Exponiertheit verfiel das Holzkreuz jedoch nach wenigen Jahren. Die Kreuze am Klein- und Großglockner von 1799 und 1800 gehörten zu den ersten Gipfelkreuzen im heutigen Sinne, die eigens für die Aufstellung auf einem Gipfel kunstvoll gefertigt wurden.

Am 2. Oktober 1880 wurde ein drei Meter hohes und 300 kg schweres Eisenkreuz zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth am Großglockner von den Kalser Bergführern am Gipfel aufgestellt. Zum 200–jährigen Jubiläum der Erstbesteigung wurde das Kreuz restauriert. Die Restaurierung des 120 Jahre alten Glocknerkreuzes setzte einen Höhepunkt in der geschichtlichen Entwicklung des Kalser Berg- und Schiführervereins.

Bis heute ist er von großer Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region und mit über 5000 Gipfelbesteigungen pro Jahr ein beliebtes Ziel von Bergsteigern. Der Blick auf den Berg, eines der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs, ist die landschaftliche Hauptattraktion von Kals am Großglockner.


Wanderstartplätze


Etappe 1 Talrundweg Kals:
Den Talrundweg Kals, z.B. vom Taurer aus beginnend, findet sich schon nahe der Lauschplatz Gschlöss mit einem die Berge spiegelnden
Weiher, Biotop und Spielplatz. Auf dem Talrundweg weiter folgen
wir dem Rauschen des Baches talwärts, vorbei am Feriendorf Gradonna
zum Rastplatz Schoberblick, oberhalb von Großdorf mit Einblicken
in die Schobergruppe. Der Rastplatz liegt direkt über Großdorf mit
gutem Ausblick und in einer der Gunstlagen des Kalser Tales, dessen
Geländeformen überall unübersehbar eiszeitlich geprägt sind. Das
heutige harmonische Ineinander von Siedlungsraum und Kulturlandschaft
wurde über viele Bergbauerngenerationen gestaltet. Wie auch
anderswo in Kals weisen viele Häuser eine unvergleichbare bäuerliche
Haus- und Hofarchitektur auf: die schmuckvollen Tür- und Fensterrahmungen,
die kunstsinnig verzierten Dachstirnen und individuell gestaltete
Balkone mit dem unverzichtbarem Blumenschmuck im Sommer.
Den Talrundweg Kals weiter zum Tembler folgend erreicht man ca. 15
Minuten später leicht fallend den Ortsteil Lana, 1304 m. Dort finden
wir die Lourdeskapelle mit der Mutter Gottes in der Tuffsteingrotte und
kommen anschließend zur Lanabrücke am Kalser Bach.

Etappe 2 Talrundweg Kals:
Bei der Einstiegsstelle Lana am Kalserbach die rechte Uferseite entlang,
mit Weiden, Espen, Birken, u.a. Laubgehölzen gesäumt, tauchen wir in
das Wassererlebnis des vorherrschenden Talbaches ein. Abwechslung
verbürgen der Rastplatz am Fischteich, stille Biotope, die keineswegs
leblose Schotterflur, Grundwassertümpel u.v.m. Die keinesfalls leblosen
Schotterfluren bereichert ein Aussichtsturm mit Grillplatz und ein
Kalkofen als stummer Zeuge lang verflogener Zeit. Nach dem überdachten
Libenetsteg ist die Knopfbrücke an der Landesstraße erreicht,
vor dem abschließend etwas ansteigenden alten Arnigerweg bis in den
südlich gelegenen Weiler Arnig, 1311 m. Dort wurde beim Holzschnitzbach,
nahe beim Petronilla-Wegkreuz die Jagglermühle restauriert und
ein Wassererlebnisplatz errichtet. Über den Uferweg gelangen wir zur
Lesach-Brücke, von wo links abzweigend der Ort Unterlesach liegt mit
dem großartig erneuerten Dorfplatz.

Etappe 3 Talrundweg Kals:
Bei der Lesach-Brücke, vom dort errichteten Einstiegspunkt mit Parkplatz,
Kinterspielplatz sowie Kneippanlage führt der Talrundweg Kals
als Waldsteig in Kehren weiter und teils auf bequemen Treppen etwa
15 Min. empor. Die Wanderung verflacht am Almweg ins Lesachtal,
ehe wir auf der Sagbrücke den aus der Schobergruppe heraneilenden
Lesachbach auf die orografisch rechte Uferseite übersetzen. Uralte
Steinmauern festigen diesen Bereich mit schattenliebenden Moosen
und den in den Steinfugen haltsuchenden Tüpfelfarnen. Als wahre
Promenade schwenkt der Weg wieder talauswärts fort und man sollte
sich Zeit und Aufmerksamkeit für die Vegetation entlang der bergseitigen
Steinmauern gönnen.
Auf etwas breiterem, grasbewachsenen Weg erreichen wir auf einer
Hangkanzel die kleine Bergsiedlung Oberlesach, 1526 m. Stattliche
Bauernhäuser, die in alter Bausubstanz von lebendiger Schönheit geblieben
sind, reihen sich vor der Kulisse des Glödis, ein altbekanntes
Motiv bietend. Zum Hören und Beobachten lädt die von Oberlesach
fortführende Wegetappe ein. Von rustikalen „Glocknersesseln“ und
Info-Tafeln schauen wir vom Panoramarastplatz in das Pfarrdorf Ködnitz,
das allgemein als Kals gilt.
Wieder umschließt den Weitergehenden der Waldschatten, dem bald
der von nordosten andrängende Ködnitzbach durchlichtet und den
Abstieg nach Ködnitz ermöglicht.

Etappe 4 Talrundweg Kals:
Eine breite Schlucht klafft über graufarbenem Schotter- und Blockgeschiebe,
die der von Zeit zu Zeit ungestüme Ködnitzbach an die zum
Schutze der bachab lagernden Siedlungen Glor und Kals errichteten
Geschiebesperre angeschwemmt hat. Eine 55 m lange, aus Metallelementen
gefertigte, solide im Fels verankerte Hängebrücke überquert
die breite Schlucht und den besonders bei Schneeschmelze und nach
Regenschauern brausenden Gletscherbach, der aus dem Glocknermassiv
gespeist wird. Ein wahrlich betörender Tiefblick, ein spürbar
schnellerer Herzschlag, dann noch ein Foto der uns Nachfolgenden,
auf dem schmalen, leicht schwankenden Steg.
Über einige zaungesäumte Steigkehren erreichen wir erneut einen
lichtdämpfenden Waldweg, ein ebenes Dahinbummeln in der Heimstätte
für Hasen, Füchse und Rehe. Mit dem Blick auf den Weiler Glor,
Bergbauernhöfe auf dem Schwemmkegel des Ködnitzbaches, erreichen
wir die alte Lucknerhausstraße, die wir bald nach der Abzweigung
zum Rainerhof, nach links, bergwärts verlassen. Harzduft weht
aus dem Wald und umfängt einen „Lärch“, den die Last seiner 500
Jahre arg gezeichnet hat.


Geführte Wanderungen


Kalser Gletscherreise:

Mi. 08./Do. 09. Juli
Mi. 22./Do. 23. Juli
Mi. 05./Do. 06. August
Mi. 19./Do. 20. August
Mi. 02./Do. 03. September
Mi. 16./Do. 17. September

Infos unter:

Wildtierbeobachtung "Big 5 im Nationalpark Hohe Tauern"

Ort: Kals am Großglockner | Tirol
Termin(e): Montags von 13.07.2015 - 14.09.2015
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: Wanderweg
Information unter: http://www.nationalparkerlebnis.at

Frühjahrswandern in Kals am Großglockner
Ort: Kals am Großglockner / 9981 | Tirol
Termin(e): 26.05., 09.06., 23.06., 03.07.2015
Dauer: 4 Stunden, keine besonderen Anforderungen
Schwierigkeit: Roter Bergweg, Wanderweg


Video des Dorfes



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