Die schönsten Hüttenübernachtungen und Sonnenaufgangswanderungen im Brixental und in Warth Schröcken

Die Besonderheit einer Hüttenübernachtung mit leuchtenden Bildern auf den Bergen und eine Wanderung zum wahrscheinlich besten Kaffee der Welt


Österreichs Wanderdörfer sind mit insgesamt 47 Mitgliedsregionen – von Vorarlberg bis zum Burgenland – die absoluten Experten, wenn es um besonders magische Momente in den Bergen geht. Deshalb geben Österreichs Wanderdörfer in einer Serie von Presseaussendungen ihre zehn besten Tipps für Urlaub in den Bergen.

Wer es schon einmal erlebt hat, weiß: Eine Übernachtung auf einer Hütte in den Bergen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Im Tiroler Brixental gibt es drei sehr leicht zu erreichende Hütten, die auch Wander-Einsteigern diese Berg-Erfahrung ermöglichen. Sie liegen ideal, um das berühmte Brixentaler Bergleuchten von oben zu beobachten. Einmalig ist auch der Sonnenaufgang in den Bergen. Und den genießt man am besten mit einem frisch gebrühten Kaffee auf dem Widderstein hoch über Warth-Schröcken in Vorarlberg.

Brixental in Tirol: Das Brixentaler Bergleuchten erleben und auf der Hütte übernachten

So richtig abschalten, die Probleme wortwörtlich einfach im Tal lassen, kann man vermutlich nirgendwo so gut wie in den Bergen. Wenn dann nachts auf den dunklen Bergen plötzlich verschiedene Feuerbilder leuchten, wird so eine Hüttenübernachtung zu einem ganz besonderen Moment. Am 24. August 2019 findet in den Orten Kirchberg in Tirol, Brixen im Thale, Westendorf, Hopfgarten und Itter das traditionelle „Bixentaler Bergleuchten“ statt. Dabei werden über 40.000 Fackeln auf den umliegenden, frisch gemähten Berghängen zu Bildern und Symbolen in den Boden gesteckt. Ein Stern, ein Skirennläufer, eine Lyra, ein Wappen oder eine Sense – den Ideen sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wer an diesem Abend auf einer Hütte übernachtet, erlebt dann nicht nur einen einmaligen Sonnenuntergang: Bei Einbruch der Dämmerung, gegen 21.30 Uhr, werden diese Bilder entzündet und erleuchten dann über Stunden das Tal und die Berge.

Drei Hütten mit Übernachtungsmöglichkeit, die auch Anfänger ganz einfach erreichen können

Wer nicht sehr bergerfahren ist, das Erlebnis Hüttenübernachtung aber trotzdem einmal kennenlernen möchte, hat im Brixental Glück. Denn hier gibt es drei Hütten, die auch für Anfänger ganz leicht zu erreichen sind. Auf die Alpenrosenhütte und zum Brechhornhaus kann man in nur jeweils rund 30 Minuten von der Bergstation der Alpenrosen-Bahn wandern. Die Kobinger Hütte ist nur rund eine Stunde von der Bergstation des Gaisberglifts entfernt. Luxus wie im Hotel darf man auf den Hütten allerdings nicht erwarten. Alles ist schlicht, funktional, meist ohne W-LAN und Fernseher. Aber eigentlich benötigt man auf dem Berg auch nicht mehr als ein Bett zum Schlafen und die Gesellschaft der Bergkameraden. Etwas teurer wird es, wenn man sich in eines der wenigen Doppel- oder Einzelzimmer einmietet, die es in manchen Hütten gibt. Bereits ab 8 Euro kann man eine Nacht in einem Hüttenschlaflager im Brixental verbringen, das Doppelzimmer gibt es ab 19 Euro. Richtige Bergfexe können auch eine Nacht am Berg, nur mit Schlafsack, direkt unter den Sternen verbringen. So erlebt man die Stille und die Atmosphäre auf dem Berg noch intensiver als in einer Hütte. Für dieses Abenteuer sollte man aber schon Berg-Erfahrung haben und einige Zeit in die Planung dieser Übernachtung investieren (Wetteranalyse, Bewilligung durch Grundeigentümer,
etc.).

Warth-Schröcken in Vorarlberg: zum wahrscheinlich besten Sonnenaufgangs-Kaffee auf den Widderstein

Einen absolut magischen Bergmoment erlebt man, wenn man die Sonne und damit den neuen Tag direkt neben dem Gipfelkreuz begrüßt. Am besten mit einem frisch gebrühten Kaffee in der Hand. Der 2.530 Meter hohe Widderstein über Warth-Schröcken in Vorarlberg ist dafür ein ideales Ziel. Von dem freistehenden Felsgipfel aus hat man einen wirklich beeindruckenden Blick in alle vier Himmelsrichtungen. Hier sieht man vom Bodensee im Westen über das Kleinwalsertal im Norden, die Lechtaler Alpen im Osten und den Alpenhauptkamm im Süden. Der Widderstein-Gipfel ist ein beliebtes Wanderziel. Wenn man sich ganz früh auf den Weg macht, hat man vielleicht Glück und erlebt den Sonnenaufgang exklusiv auf dem Gipfel.

Mit Stirnlampe und Espressokanne zum höchsten Kaffee des Lebens

Am besten wandert man bereits am Vorabend in rund 40 Minuten vom Hochtannbergpass auf die Widdersteinhütte, die auf 2.000 Metern liegt, und übernachtet dort. In der Früh sind es dann nur noch gut 1,5 Stunden und etwa 500 Höhenmeter bis auf den Gipfel. Noch in der Dunkelheit geht es los: Stirnlampe an, Gasbrenner, den gefüllten Espressokocher im Rucksack und die Vorfreude auf den Kaffeeduft ist auch im Gepäck. Der Weg führt gut begehbar den Berg hinauf, im Morgengrauen gewinnt man in den steileren Partien schnell an Höhe. Und dann ist man oben, spürt die völlige Ruhe vor dem Erwachen des Tages. Schließlich der erste Sonnstrahl. Ein erhebendes Gefühl. Zeit für einen frischen Kaffee, einen absoluten Hoch-Genuss.

Den Ausblick am Felsenbalkon genießen

Beim Abstieg trifft man dann jene Gipfelstürmer, die ihren Kaffee lieber noch auf der Hütte getrunken haben. Ein kurzer Halt lohnt sich am Felsbalkon, von dem man jetzt bei Tag einen
spektakulären Blick hat: Auf den Hochtannbergpass, aber auch auf den Körbersee, der 2017 zu Österreichs schönstem Platz gewählt wurde. Nach dem Zwischenstopp am Felsbalkon geht es
weiter hinunter mit der Gewissheit, dass kein Kaffee je so gut geschmeckt hat, wie der selbstgebrühte auf dem Widderstein.

Pressetext als PDF zum downloaden


Diese Tipps erwarten dich in den folgenden Beiträgen:

  • Alpaka-Wanderungen im Waldviertel
  • Weitwandern auf dem Herz Ass-Weg in Osttirol
  • Die lange Nacht der Almen in der Ramsau
  • Eine Schneeschuhwanderung mit Picknick im Montafon

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