Impressionen des Wanderwegs



Von Patsch folgt man der Forststraße ca. 45 Minuten durch den Zirbenwald entlang Richtung Alpengasthaus

Oberhaus taleinwärts. Ab hier beginnt das Schutzgebiet des Nationalpark Hohe Tauern. Weiter auf dem Almfahrweg

über die Seebachalm zur Jagdhausalm, dem ältesten Almdorf Österreichs, das von Südtiroler Bauern bewirtschaftet

wird.

 

 

 


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 8.43 km
  • Zeit: 3.2 Stunden
  • Startpunkt:
    Patsch, St. Jakob im Defereggental
  • Aufstieg: 361 m
  • Abstieg: 39 m
  • Niedrigster Punkt: 1683 m
  • Höchster Punkt: 2019 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Jagdhausalm liegt eingebettet in eine malerische Naturkulisse auf 2.009 Meter Seehöhe am hinteren Ende des Defereggentales. Sie besteht aus 19 Steinhäusern, sowie der Maria-Hilf-Kapelle und zählt zu den ältesten Almen Österreichs. Schon 1212 haben hier nachweislich 6 Almhütten existiert, die in der Volkssprache "Schwaighöfe" genannt wurden. Da die Siedlung oberhalb der Waldgrenze liegt und deshalb kaum Bauholz verfügbar war, sind die Häuser fast gänzlich aus lokal vorkommenden Steinen errichtet worden. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden hoch über der Waldgrenze weite Almlandschaften, beweidet von Nutztieren und gepflegt von fleißigen Bauernhänden. Auf 2.000 m Seehöhe gelegen und eingebettet zwischen Felsen und Grasmatten, werden sie oft als „Klein Tibet“ der Alpen bezeichnet. Noch vor wenigen Jahrzehnten haben hier die Senner ein archaisches Leben geführt. Wie Funde aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. belegen war die Region rund um das nahe Klammjoch schon in der Frühsteinzeit ein beliebter Lagerplatz für die Jäger und Sammler. Die Häuser der Jagdhausalm selbst dienen heute zumeist als Ställe, Vorratslager und Behausungen der Senner. Erreichbar ist die Jagdhausalm von St. Jakob aus. Vom Ortsteil Erlsbach aus führt eine Mautstraße zur Jausenstation Oberhausalm, diese wiederum dient als idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung zu der Jagdhausalm. Auch heute noch, trotz einiger Modernisierungen, fühlt man sich zurückversetzt in längst vergangene Zeiten. Eine Besonderheit ist der nahegelegen Oberhauser Zirbenwald, der größte geschlossene Zirbenwald der Alpen. Ein beliebtes Fotomotiv ist das sogenannte "Pfauenauge", versteckt wenige Gehminuten hinter den Jagdhausalmen.


Bestens ausgebauter Wanderweg


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Anreise: St. Jakob im Defereggental, Straße bis Patsch (Alpengasthaus Patsch).
  • www.defereggental.org
  • Geheimtipp: Oberhauser Zirbenwald - der größte zusammenhängende Zirbenwald Österreichs
  • Quelle: Österreichs Wanderdörfer
  • Autor: Bernhard Pichler

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Parkplatz Alpengausthaus Patsch

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



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