Impressionen



Die Erzlagerstätten in den Schladminger Tauern prägten Jahrhunderte lang die Geschichte unserer Region. Der Bergbau nach Blei- und Kupfererzen, später auch Kobalt- und Nickelerze blühte und vor allem die Silberfunde trugen zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung maßgeblich bei. Der Erfolg lockte immer mehr Menschen rund um und in den Berg – eine bewegte Zeit, die ihre Spuren hinterlassen hat …

Im Obertal ist es gelungen, diese ereignisreiche Geschichte wieder aufleben zu lassen. Auf den Spuren der Bergknappen begibt man sich „obertags“ am Bergbaurundweg und dem Nickelmuseum Hopfriesen aus der modernen Gegenwart, in die Tiefen des Untertagebaus im Bromriesen-Stollen.


Erreichbarkeit

mit einem KFZ, öffentlich, zu Fuß
von Schladming nach Rohrmoos, beim Kreisverkehr Rohrmoos links Richtung Untertal/Obertal links abbiegen. Nach ca. 2,5 km rechts Richtung Obertal abzweigen un der Straße ca. 8 km bis zur Holdalm folgen.

Anbieter:

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Attraktionen
  • das Nickelmuseum - eine „begehbare Vitrine“
  • der Bromriesenstollen - das etwas andere Bergerlebnis
Preise & Öffnungszeiten
  • Preise Erwachsene
    Stollenführung: € 16,00
    Nickelmuseum: € 3,-
  • Preise Kinder
    Stollenführung: € 8,00
  • Öffnungszeiten
    Stollenführung gegen Voranmeldung im Tourismusverband:
    Mittwoch 13.45 Uhr – Freitag 9.30 Uhr (Juni bis Mitte Oktober)
    Kobold „Nickel“ freut sich auf Euch!

    Öffnungszeiten und Führungen im Nickelmuseum:
    Bergbaumuseum und Nickelmuseum – jeden Mittwoch und Freitag 09.30 – 13.30 Uhr (Anfang Juni bis Mitte Oktober)
Parkplätze vorhanden

Parkplatz Hopfriesen/Holdalm

Weitere Informationen

Spätestens dort wird spürbar, wie es sich damals angefühlt haben muss, sein Brot unter schwersten Bedingungen zu verdienen. Im Dunkeln lediglich mit Stirnlampen ausgestattet, stellenweise auf allen Vieren vorwärts kriechend, den feuchten Wänden entlang dirigiert uns der Führer zur ersten Rast im unterirdischen „Aufenthaltsraum“. Weiter geht’s – zu langes Ausruhen gibt es nicht – noch eine Probesprengung und dann die letzten Meter hinauf zum Ausstieg. Das Tageslicht hat uns wieder – der „heiligen Barbara“, die Schutzpatronin der Bergleute – sei Dank! Das Wechselspiel aus beeindruckt sein und mulmigem Magenkribbeln hat schon so manchen veranlasst ein weiteres Mal in den Berg einzusteigen: Glück auf! Eindrucksvoller kann man Geschichte nicht spüren!

Im Nickelmuseum – eine „begehbare Vitrine“ – holt man sich die theoretischen Eindrücke von der Gewinnung, Verarbeitung und Verwendung – im Stollen ist man live dabei!

Im Schladminger Stadtmuseum bekommt man dann noch einen Einblick in die Lebensweise der Knappen, ihrer Familien und auch der adeligen Familien und oberdeutschen Kaufherren, die diesen Aufschwung mit allen Mitteln für sich nutzten …

Eine richtige Wanderung ist erst „komplett“ mit einer zünftigen Hütteneinkehr. Und da gibt es im Obertal viele Möglichkeiten! Eine anständige Brett’ljaus’n oder wahre kulinarische Schmankerl, Geselligkeit oder gemütlich seine Füße ausruhen – vor allem ein vertrautes herzliches „DU“ sind einfach „Steirischer Brauch“!


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