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Impressionen des Wanderwegs



Auf dieser 2-Tages-Tour entlang des Themenweges "Wilde Wasser" kann man die Natur in all seiner Schönheit richtig genießen und beobachten.


 Bergtour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 31.91 km
  • Zeit: 13.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Wanderportal Kraiter Parkplatz
  • Aufstieg: 2017 m
  • Abstieg: 1713 m
  • Niedrigster Punkt: 751 m
  • Höchster Punkt: 2618 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Von Schladming bis tief ins Rohrmooser Untertal hinauf auf 2.600 m Seehöhe zieht sich einer der außergewöhnlichsten Wanderwege der Welt. 14,5 km „Wilde Wasser“ zeigen unser wertvollstes Gut in all seinen Facetten – ruhig glitzernd kristallklar bis tosend schäumend in freiem Fall über die Felsen der Schladminger Tauern.

Wegbeschaffenheit:

alpine Steige, Schotterweg, Wiesen- und Waldweg, Forstweg zu den Hütten, Almweg, hochalpines Gelände

Einkehrmöglichkeiten:

  • Landalm
  • Gasthof Michlbauer
  • Gasthof Tetter
  • Waldhäuslalm
  • Sondlalm
  • Gasthaus Weiße Wand
  • Almgasthaus Riesachfall
  • Gollinghütte
  • Preintalerhütte
  • Waldhornalm
  • Kotalm-Berallerhütte
  • Kaltenbachalm
  • Gfölleralm

Erlebnispunkte:

  • Talbachklamm mit Aussichtsplattform 
  • Aussichtsplattform Untertal-Dorf
  • Alte Gföller-Mühle
  • Naturschutzgebiet Toteisboden
  • Tettermoor
  • Steinriesental mit Gollingwinkel
  • Klafferkessel mit ca. 30 Bergseen
  • Riesachsee
  • Riesachwasserfälle

ACHTUNG: Die Hängebrücke ist derzeit wegen Revisions- und Instandhaltungsarbeiten gesperrt. Eine Umgehung wurde eingerichtet, der restliche Alpinsteig durch die Höll-Schlucht ist begehbar!


Der 1. Tag - von Schladming zur Gollinghütte

Die erste Etappe startet beim Kraiterparkplatz in Schladming, oberhalb der evangelischen (weißen) Kirche. Ständig begleitet vom schnellen und wild tosenden Talbach führt der Weg ins Dörfchen Untertal, am Feuerwehrdepot vorbei, am Weg über saftige Wiesen bis zur alten Gföller-Mühle. Gut erhalten steht sie da, als letzte ihrer Art, von ehemals 40 Mühlen im Untertal. Ausführliche Tafeln geben Auskunft entlang des Weges zu Themen rund ums Wasser und der Natur.

Nach ca. 20 Gehminuten erreicht man den Parkplatz Hinkerbrücke von wo es Richtung Gasthof Tetter geht. Dazwischen kann man noch ein interessantes Naturhighlight erleben - den Toteisboden - der mit seinem natürlichen Kanal- und Belüftungssystem aus der Eiszeit, besondere Voraussetzungen für eine einzigartige Pflanzenwelt bietet. Den kühlen Luftzug kann man selber spüren, wenn man seine Hand in eines der Luftlöcher hält.

Über saftige Almböden führt der Weg weiter zum Tettermoor, einem Gebiet von atemberaubender Schönheit und Ruhe, der Talbach mäandert still und langsam durch das Moor. Der nächste Wegabschnitt führt vorbei am Gasthof Tetter, weiter zur Waldhäuslalm und über Wiesen und durch Wald am kristallklaren Untertalbach entlang zur Sondlalm oder zum Gasthaus Weiße Wand. Zahlreiche gemütliche Gasthäuser und Almhütten bieten sich für die Rast an und servieren Köstlichkeiten aus der Region. Beim Almgasthaus Riesachfall ist der Großteil der Strecke schon bewältigt, ca. 1,5 - 2 Stunden wandert man nun noch zur Gollinghütte, wo man übernachtet. Erst geht es über den breiten Forstweg durchs Steinriesental und das letzte Stück über den Wandersteig zur Gollinghütte. (Reservierung bei der Hütte empfehlenswert, Gollinghütte Tel.:  +43 676 53 36 288). Abends bietet sich noch eine kurze Wanderung (ca. 40 Minuten hin & zurück) zum "Götterplatz" Gollingwinkel an: der Talboden am Fuße der Nordwand des Hochgolling gleicht einem natürlichen Amphi-Theater.

Der 2. Tag - über den Klafferkessel zum Riesachsee

Nach einem ordentlichen Bergsteigerfrühstück geht es von der Gollinghütte über viele Kehren, Stufen und Felsschultern zum Greifenbergsattel. Ein kleiner See, mit dem Hochgolling im Hintergrund, ist ein erster beeindruckender Anblick. Der weitere Aufstieg zum Gipfel des Greifenberg erfolgt über eine gestufte Geröllhalde. Dominierend und den Klafferkessel einrahmend ragen gegenüber die dunkelgrünen, stark gegliederten Flanken des Waldhorn auf, davor leuchten im Grün der Moose die kleinen und größeren Seeaugen, die sich auf unterschiedlichen Etagen verteilen. Mehr im Osten zeigt sich die Pyramide der Hochwildstelle und darunter die grünen Hänge des "Himmelreichs". Vom Gipfel geht es zunächst über brüchiges Gelände (Weg Nr. 702 - kurze Seilversicherung) im Bereich der Oberen Klafferscharte in steilen Kehren bergab bis in den Kessel.

Bis weit in den Sommer hinein sind viele der Seen noch mit Eis bedeckt. Moose und Flechten erwecken in Verbindung mit den Seen und der wilden Felsszenerie den Eindruck einer Urlandschaft. Im Klafferkessel geht es meist leicht bergab bis zur markanten Felsgestalt des Greifenstein, wo man den Klafferkessel verlässt.

Der Weiterweg führt über einige Geländeschwellen steil hinunter in die Lämmerkare und über einen Wiesenhang bis zur Preintalerhütte und Waldhornalm auf 1.657 Meter. Der Abstieg zur Berallerhütte bei der Kotalm ist anfangs noch etwas steiler, danach meist eben bis zur Kaltenbachalm am Riesachsee und zur Gfölleralm am Ausstieg des Alpinsteiges "durch die Höll". Der letzte Abstieg dieser schönen Wanderung führt über die Forststraße zurück Richtung Seeleiten-Parkplatz. Ab halber Strecke von der Gfölleralm wartet noch der größte Wasserfall der Steiermark. Ab hier wanderst Du direkt neben den Wasserfällen bis zum Zielpunkt, dem Almgasthaus Riesachfall. Die Rückfahrt nach Schladming erfolgt mit dem Wanderbus - bei einer Kaffeejause beim Almgasthaus Riesachfall kann die Wartezeit auf den Bus noch überbrückt werden. (Busfahrplan: www.planaibus.at)


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.

    Für die Übernachtung auf der Hütte einen Hüttenschlafsack mitbringen.

  • Anreise: Abfahrt von der B320 Ennstalbundesstraße in "Schladming-Mitte". Bei der Abfahrt der Beschilderung Richtung "Rohrmoos" folgen. Beim 1. Kreisverkehr (BILLA) geradeaus (2. Ausfahrt), beim 2. Kreisverkehr (Brauerei) nach links (3. Ausfahrt) und über die Brücke Richtung Ortszentrum. Nach ca. 100 m rechts in die Talbachgasse und oberhalb der Evangelischen Kirche (weiße Kirche) zum Ausgangspunkt am Kraiter Parkplatz.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Innerhalb Schladmings verkehrt der Citybus. Aus Rohrmoos mit den Linien der Planai-Hochwurzen-Bahnen zum Planet Planai, aus Ramsau mit den Ramsauer Verkehrsbetrieben.

    Vom Seeleiten Parkplatz/Almgasthaus Riesachfall im Untertal erfolgt die Rückfahrt nach Schladming mit dem Bus der Planai-Hochwurzen Bahnen - www.planaibus.at.

  • Tourismusinformation: www.schladming.com

    Infos über Busverbindungen: www.planaibus.at

    Information über Wilde Wasser: www.wildewasser.at

  • Geheimtipp:

    Sollten die Füße vom Wandern schon etwas müde sein, zahlt es sich aus diese in einen der vielen Seen einzutauchen - und schon ist man wieder frisch für die restliche Strecke.

  • Quelle: Tourismusverband Schladming

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten
    Kraiterparkplatz Schladming – bei der Rückfahrt vom Seeleiten Parkplatz mit dem Bus sind es von der Bushaltestelle „Lendplatz ca. 5 -10 Gehminuten bis Kraiter Parkplatz. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig.

Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Trittsicherheit und alpine Erfahrung und gute körperliche Kondition notwendig

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

 


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