Impressionen des Wanderwegs



Eine schöne Genuss-Wandertour mit 3 Hüttenübernachtungen, die auch für Familien gut geeignet ist. Die Länge der Tagesetappen bewegt sich jeweils zwischen 2,5 und 4 Stunden.


 Fernwanderweg
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  • Tourlänge: 22.54 km
  • Zeit: 10 Stunden
  • Startpunkt:
    Wanderportal Hopfriesen, Obertal
  • Aufstieg: 1712 m
  • Abstieg: 1584 m
  • Niedrigster Punkt: 1063 m
  • Höchster Punkt: 2453 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese 4-Tages-Tour "Obertaler Berg-Genuss" ist eine wunderschöne Mehrtageswanderung für Genusswanderer und für all jene, die nur kurze Etappen wandern, aber viel Zeit entlang des Weges und an den Etappenzielen verbringen möchten. Die Tour ist - bei entsprechender Grundausdauer und etwas Bergerfahrung - auch für Familien und Kinder geeignet. Entlang des Tourverlaufes erwarten Dich zahlreiche Seen, historische Stätten, schöne Almen, imposante Ausblicke, kantige Berge und gemütliche Hütten. Highlights sind der malerisch gelegene Landauersee und der Duisitzkarsee, das zum Museum umfunktionierte Nickelmuseum gleich zu Beginn der Tour, die historischen Knappenbehausungen im Vetternkar oder auch die Gipfelüberschreitung auf der Rotmandlspitze.


Der 1. Tag - Zu den Giglachseen

Am 1. Tag der "Obertaler Berg-Genuss" 4-Tages-Tour erfolgt die Anreise zum Ausgangspunkt in Hopfriesen im Obertal - am besten mit dem Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen. Vom Wanderportal Hopfriesen folgst du dem historischen Knappenweg (Nr. 776) in Richtung Giglachseen. Gleich zu Beginn der Tour kannst du einen 5-minütigen Abstecher zum historischen Nickelschmelzofen machen, der heute als Museum adaptiert ist (jeweils Mittwoch und Freitag gibt es vormittags Führungen).

Vom Schmelzofen wanderst du über einen Hohlweg und durch lichten Wald weiter und kurze Zeit später unterhalb einer steil aufragenden Felswand hindurch. Hier bietet sich ein schöner Ausblick zurück zum Ausgangspunkt in Hopfriesen. Nach kurzer Wanderung erreichst du die unbewirtschaftete Lackneralm. Hier querst du den Giglachbach und wanderst abwechselnd entlang des Wanderweges und der Forststraße bis du das Knappenkreuz auf Höhe des Landauersees erreichst. Wir empfehlen dir, hier über den Forstweg einen Abstecher zu diesem malerisch gelegenen See zu machen.

Vom Landauersee wanderst du weiter in Richtung Giglachseen und schon bald wird der Weg flacher. Hier weitet sich das Kar und du gelangst in die landschaftlich wunderschönen Giglachalmen. Entlang des Baches wanderst du bis zum Unteren Giglachsee. Von dort ist es nicht mehr weit zu deinen Übernachtungsmöglichkeiten: die Ignaz-Mattis-Hütte liegt oberhalb des Unteren Giglachsees, oder die Giglachseehütte oberhalb des Oberen Giglachsees.

 

Der 2. Tag - Auf historischen Wegen

Für den Start in den Tag empfehlen wir dir eine Umrundung der beiden Giglachseen. Hier eröffnen sich immer wieder neue Blickwinkel auf das Kar und die imposanten Gipfel ringsum. Von den unbewirtschafteten Hütten am Unteren Giglachsee folgst du  dem Wanderweg Nr. 702 ins Vetternkar und in Richtung Rotmandlspitze. Der Weg steigt hier vorerst sehr gemächlich an und du genießt die wunderbare Aussicht auf die Seen und die Steirische und Lungauer Kalkspitze.

Im Vetternkar gelangst du bei den Überresten historischer Knappenbehausungen zu einer Wegkreuzung. Ein kurzer Abstecher nach rechts in Richtung Vetternscharte bringt dich zu den türkisblauen Knappenseen. Links geht es weiter zur Rotmandlspitze - hier beginnt der Weg nun stärker zu steigen. Der Weg windet sich über rot gefärbte Geröllhalden in Richtung Gipfel - gleichzeitig mit wunderbarer Aussicht auf die Giglachseen und die Knappenseen.

Am Gipfel der Rotmandlspitze (2.453 m) - auch "das Rotmandl" genannt - hast du dir eine Rast verdient und genießt den atemberaubenden Blick nach Westen ins Giglachkar und nach Norden ins Duisitzkar. Vom Rotmandl wanderst du unterhalb des Sauberg weiter durch eine große Geröllhalde zum Übergang der Kruckeckscharte. Hier beginnt dann ein etwas steilerer Abstieg zum Etappenziel Keinprechthütte. Die Berge rings um die Hütte waren in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz einer regen Bergbautätigkeit. Die zahlreichen Schuttkegel zeugen noch heute von dieser bewegten Geschichte.

 

Der 3. Tag - Entspannte Wanderung zum Duisitzkarsee

Nach doch einigen Höhenmetern an den ersten beiden Tagen ist der 3. Tag eine wahre Entspannung. Von der Keinprechthütte wanderst du leicht bergab bis zur unbewirtschafteten Neualm. Hier lässt es sich gut auf der Hüttenterrasse oder direkt am Bach verweilen.

Von der Neualm schlägst du den Weg in Richtung Duisitzkarsee ein. Ein leichtes Auf und Ab führt dich durch einen lichten Hochwald und es bieten sich immer wieder großartige Ausblicke in den Talschluss des Obertales. Nach insgesamt kurzer Wanderung erreichst du das Naturjuwel Duisitzkarsee - verständlicherweise einer der meistfotografierten Bergseen in der Region Schladming-Dachstein.

Am See liegen die beiden Übernachtungsmöglichkeiten - direkt am See die Fahrlechhütte, und etwas oberhalb die Duisitzkarseehütte. Der See ist vor allem in den heißen Sommermonaten eine willkommene Abkühlung und wird von Jung und Alt auch gerne zum Schwimmen und Plantschen genützt.

 

Der 4. Tag - ein kurzer Weg ins Tal

Am 4. Tag wartet dann nur noch ein kurzer Abstieg zur Eschachalm auf dich, von wo du bequem mit dem Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen wieder zurückfährst. Vom Duisitzkar wanderst du wahlweise entlang des Wanderweges oder auf der Forstraße - vorbei an den unbewirtschafteten Saghütten - zur Eschachalm. Wenn du möchtest, kannst du ab der Eschachalm auch noch ein Stück talauswärts wandern und gelangst so wieder zum Ausgangspunkt der Mehrtagestour in Hopfriesen.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkplätze bei der Wehrhofalm oder bereits bei der Talstation Gipfelbahn Hochwurzen in Rohrmoos und in der Folge Anreise mit dem Bus.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen ab Schladming (Planet Planai) oder Rohrmoos (Rohrmoos-Zentrum) bis Hopfriesen im Obertal. Rückfahrt ab Eschachalm, ebenfalls im Obertal.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Der 2. Tag kann für wenig geübte Wanderer eine gehörige Herausforderung darstellen. Die Überschreitung der Rotmandlspitze führt ins hochalpine Gelände, der Auf- und Abstieg über ausgedehnte Geröllfelder mit teils losem Gestein. Hier ist größte Vorsicht geboten!

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

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