Impressionen des Wanderwegs



Sehr schöne Wanderung entlang der gesamten Ostseite des Großarltales mit 5 Hüttenübernachtungen - ein einzigartiges Erlebnis.


 Fernwanderweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 51.42 km
  • Zeit: 29 Stunden
  • Startpunkt:
    Großarl - Ortszentrum
  • Aufstieg: 4050 m
  • Abstieg: 3906 m
  • Niedrigster Punkt: 895 m
  • Höchster Punkt: 2437 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


1. Tag:
Vom Ortszentrum Großarl führt ein Weg durch den Wald hinauf bis zur Hertas Rast. Pioniere des Großarler Fremdenverkehrs, die über 50 Jahre nach Großarl kamen, haben wir diesen Namen zum Verdanken. Herta und Grete waren die Frauen der Familien, nach denen jeweils ein Wanderweg (Hertas Rast und Gretchen Ruhe) benannt wurde.
Danach führt der Weg über Wiesen und schließlich Almwiesen zur Gerstreitalm, ihrem ersten Etappenziel. Besonders Kinder kommen hier am großen Spielplatz voll auf ihre Rechnung. Sie werden mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Nach einer gemütlichen Rast beziehen Sie die Betten für die erste Nacht.

2. Tag:
Geweckt werden Sie durch das Glockenläuten der Almkühe. Nach einem ausgieben Frühstück machen Sie sich auf den Weg bergwärts zur Röschenbergalm, die aber nicht bewirtschaftet ist. Über schöne Almwiesen gelangen Sie zur Saukaralm. Diese Alm ist die höchstgelegene Alm im Großarltal. Die Aussicht von hier ist einfach einzigartig. Von diesem Panorama haben sich auch die Salzburger Land Tourismus GmbH und die Österreich Werbung überzeugt und nutzen die Saukaralm für viele Aufnahmen. Die Hohen Tauern, der Hochkönig sowie das Tennen- und das Hagengebirge machen diese Alm zu einem der schönsten Aussichtspunkte im Großarltal. Nach einer Stärkung geht es über Almwiesen, das sogenannte Spatkar, über die Spatalm und die Kleinwildalm (beide nicht bewirtschaftet) zur Großwildalm. Hier werden Sie wieder mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt.
Über einen romantischen Almsteig geht es zuerst ein wenig bergab, anschließend wieder bergauf zur Karseggalm, der ältesten Hütte im Großarltal. Mit ihren ca. 400 Jahren ist diese eine besonders urige Hütte. Es gibt weder Strom noch Wasser, dafür gibt es eine offene Feuerstelle, wo nach alten Rezepten noch eine Großarler Spezialität, der Knetkäse, geräuchert wird. Natürlich gibt es auch Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion. Weiter geht es ganz gemütlich zur Unterwandalm, wo Sie Quartier für diese Nacht beziehen. Oftmals greift hier der Hirter zu seiner Ziehharmonika - einem geselligem Hüttenabend steht somit nichts mehr im Wege...

3. Tag:
Frisch gestärkt geht es am nächsten Morgen weiter. Zuerst müssen Sie ein Stück der Froststraße folgen. Sie kommen an der Muggenfeld- (geschlossen) und der Maurachalm vorbei. Auf der Maurachalm werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt.
Die Maurachalm ist die nördlichste Alm im Großarltal und diese ist besonders für die erlesenen Schnäpse (Vogelbeer oder Holler) bekannt. Die Sennleute singen und musizieren hier sehr oft.
Aufstieg über die Auhofalm (nicht bewirtschaftet) auf den Kitzstein (Gabel). Von hier haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das Salzachtal sowie den Hochkönig, das Tennen- und Hagengebirge auf der einen Seite und die Hohen Tauern auf der anderern Seite. Entlang des Bergkammes geht es weiter auf den Penkkopf und auf das Gründegg. Der Abstieg erfolgt zur Ellmaualm, wo bereits die Betten auf die müden Wanderer warten. Gestärkt durch eine gute Jause können Sie den Sonnenuntergang auf der Ellmaualm genießen...

4. Tag:
Ausgeschlafen geht es entlang des Salzburger Almenweges ohne größere Steigung zur Weißalm. Diese Jahrhunderte alte Alm wurde in den Jahren 1998-2001 sorgfältig restauriert. Auf der originalen, offenen Feuerstelle wird auch heute noch, wie vor Generationen, der Sauerkäse hergestellt, welcher neben, Wurst, Speck, Bündner Fleisch, Brot, Butter und diversen Schnäpsen direkt auf der Alm oder am Hof hergestellt werden. Die liebevolle Ausstattung der Hütte mit altem Werkzeug erinnert an längst vergange Tage und die mühevolle Arbeit im Gebirge.
Ganz gemütlich folgt man dann dem Salzburger Almenweg zur Loosbühelalm. Die Loosbühelalm wurde im Jahr 2010 nach einem verherrenden Brand neu errichtet. Speziell für Freunde von Ziegenmilch und Ziegenkäse ist die Loosbühelalm ("Klausalm") ein besonderer Geheimtipp. Hier gibt es neben der herkömmlichen Jause mit selbst gemachten Köstlichkeiten (nicht nur Ziegenmilch, auch Produkte von der Kuhmilch) auch warme Gerichte. Die Kinder vertreiben sich die Zeit am liebsten am Spielplatz.
Über den "Fleischgraben" und vorbei an der Achtalm (nicht bewirtschaftet) führt der Weg schließlich zur Filzmoosalm. Die Hütte liegt in einer unberührten Naturlandschft. Die weiten Almböden und Almmatten sind begrenzt einerseits von grasbedeckten Berggipfeln und andererseits von den schroffen Kalkstöcken des Draugsteins und des Großen Schneibensteins.
Nach einer kleinen Stärkung mit selbstgemachten Köstlichkeiten wie Brot, Butter, Käse, Wurst oder Speck führt der Weg bergwärts vorbei an vielen für das hintere Ellmautal typischen Zirbenbäumen.
Schließlich gelangt man auf den Filzmoossattel. Direkt am Sattel ist ein besonders schön gestalteter Enzian, das Symbol des Salzburger Almenweges.
Ein kurzer Abstecher die Filzmooshöhe lohnt sich allemal. Ein etwas anderes, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltetes Gipfelkreuz zieht alle Wanderer in seinen Bann und bringt alle zum kurz Innehalten.
Wenn man sich jetzt umdreht, dann sieht man den majestätisch über das Ellmautal wachenden Draugstein. Dieser Berg ist einer von drei Kalkbergen bei uns im Tal und dem Lehm am Draugstein werden heilende Wirkungen nachgesagt. Durch das Kalkgestein gibt es in dieser Gegend eine einzigartig Flora und Fauna und man findet Blumen, die sonst im Tal sehr selten sind.
Weiter geht es zum Draugsteintörl. Von hier haben Sie bereits einen schönen Ausblick auf den Tappenkarsee, dem größten Gebirgssee in den Ostalpen. Der Sage nach ist der Tappenkarsee unterirdisch  mit dem Schuhflickersee verbunden. Denn es soll ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, dort gefunden worden sein.
Gemütlicher Abstieg zur Tappenkarseehütte. Diese Alpenvereinshütte liegt direkt am Tappenkarsee. Hier locken neben Produkten aus der eigenen Produktion auch warme Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn oder Heidelbeerschmarrn. Sie beziehen Quartier auf der Tappenkarseehütte.

5. Tag:
Ein Sonnenaufgang am Tappenkarsee. Wie kann ein Tag schöner beginnen? Sie durchwandern das ganze Tappenkar. Ein kleiner Ausflug in die Geschichte von diesem Gebiet: Ins Tappenkar durften die Pongauer Bauern alle ihr Vieh auftreiben. Die Großarler und Hüttschlager Bauern sahen das Nutzungsrecht aber allein als das ihre an und benahmen sich auch dementsprechend. Schließlich wurden unsere Bauern gerichtlich vom Weiderecht am Tappenkar gänzlich ausgeschlossen. Im Gegenzug verweigerten unsere Bauern dann dafür den Viehtrieb zur Tappenkaralm durch das Großarltal. Und das war damals der ungefährlichste Zugang in dieses wunderschöne Tal, weil die andere mögliche Verbindung über Kleinarl für das Vieh steil und sehr sehr gefährlich war.
Schließlich kommen Sie zur Wasserfallscharte und weiter geht es zur Nebelkarscharte. Auf dem Höhenweg gelangen Sie zum Murtörl. Kurz unterhalb dieser Scharte entspringt die Mur. Hier ist es oftmals sehr windig, es kann schon passieren, dass Sie überall mit kurzen Ärmeln gehen und dass auf dem Murtörl aber eisig kalter Wind weht. Achtung: Die ganze Strecke kommen Sie zu keiner Hütte. Bitte ausreichend Getränke und was zum Essen mitnehmen.
Durch ein riesiges Kar kommen Sie schließlich zu den beiden Kreealmen, die Kreealm-Bichlhütte und die Kreealm-Kreehütte. Hier werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Bei der unteren Hütte, der Kreehütte, beziehen Sie für die letzte Nacht ihr Bett. Hier erzählen die Sennleute oft von früheren Zeiten - ein gemütlicher Ausklang nach der anstrengenden Tour steht Ihnen bevor.

6. Tag:
Am nächsten Morgen geht es ganz gemütlich talwärts. Gleich nach der Kreehütte kommen Sie an einer Kapelle vorbei. Diese ist ein Ort zum Innehalten und lädt alle Wanderer ein kurz still zu sein und Danke zu sagen.
Jeztzt müssen Sie sich entscheiden, ob Sie über den Wanderweg oder den Forstweg ins Tal wandern. Unten angekommen können Sie sich beim Gasthof Talwirt oder beim Hüttschlager Bauernladenstüberl stärken. Retour nach Großarl geht es bequem mit dem Postbus.

 


1. Tag:
Aufstieg (Weg Nr. 17) über die Hertas Rast zum Vorderstadluckbauer (ca. 1 h, bis hierher Auffahrt mit dem PKW oder dem Wandertaxi möglich). Kurz nach dem Bauernhof Vorderstadluck zweigt ein Traktorweg (Nr. 65) vom Güterweg ab und führt von diesem bergwärts. Nach einem kurzen Stück zweigt rechts ein Steig (Weg Nr. 65A) ab. Nach Querung des Grabens zieht sich dieser Almsteig etwas steiler durch den Wald zur Gerstreitalm, 1.575 m (ca. 3/4 h ab Bauernhof Vorderstadluck) - Nächtigung auf der Gerstreitalm.

2. Tag:
Aufstieg am Weg Nr. 65A, dann 65 zur Saukaralm, 1.850 m (ca. 1 h). Weiter geht es am Weg Nr. 64 ins Spatkar und anschließend am Weg Nr. 63 über die Spatalm, 1.808 m und die Kleinwildalm, 1.806 m (beide nicht bewirtschaftet) zur Großwildalm, 1.778 m (ca. 1 3/4 h). Wanderung entlang des Weges Nr. 67, dann 70 zur Karseggalm, 1.603 m (ca. 1 1/2 h) und weiter am selben Weg zur Unterwandalm, 1.600 m (ca. 1/2 h) - Nächtigung auf der Unterwandalm.

3. Tag:
Wanderung am Weg Nr. 70, dann 71 zur Muggenfeldalm, 1.545 m (ca. 1/2 h, geschlossen) und weiter zur Maurachalm 1.620 m (ca. 1/2 h). Aufstieg entlang des Weges Nr. 712, 72 zur Gabel/Kitzstein, 2.037 m (ca. 1 1/4 h). Wanderung am Weg Nr. 72 zum Penkkopf, 2.011 m (ca. 1 1/4 h), anschließend Wanderung am Weg Nr. 67 zum Gründegg, 2.168 m (ca. 1h). Abstieg am Weg Nr. 64, dann 62 zur Ellmaualm, 1.794 m (ca. 1 h) - Nächtigung auf der Ellmaualm (Nächtigung auch auf der Weiß-, Loosbühel- oder Filzmoosalm möglich.)

4. Tag:
Wanderung am Weg Nr. 63 zur Weißalm, 1.723 m (ca. 1/2 h) und weiter am selben Weg zur Loosbühelalm, 1.769 m (ca. 1/2 h) und zur Filzmoosalm, 1.710 m (ca. 1h). Aufstieg am Weg Nr. 57, 720 zum Filzmoossattel, 2.062 m (ca. 1 1/4 h). Wanderung am Weg Nr. 54A, dann 54 zum Draugsteintörl, 2.077 m (ca. 1 1/4 h). Abstieg am Weg Nr. 702A zur Tappenkarseehütte, 1.820 m (ca. 1/2 h) - Nächtigung auf der Tappenkarseehütte.

5. Tag:
Wanderung entlang des Weges Nr. 702 zur Wasserfallscharte, 2.183 m (ca. 2 h) und weiter zur Nebelkarscharte, 2.453 m (ca. 1 h). Wanderung am gleichen Weg zum Murtörl, 2.260 m (ca. 1h). Abstieg am Weg Nr. 724, 51 zu den Kreealmen, Kreealm-Bichlhütte, 1.570 m oder Kreealm-Kreehütte, 1.483 m (ca. 2 h) - Nächtigung auf der Kreealm-Kreehütte. (Alternativ: Abstieg noch am selben Tag - ca. 1 1/2 h).

6. Tag:
Abstieg am Weg Nr. 724, 51 zum Talschluss in Hüttschlag (ca. 1 1/2 h).

 


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Bergschuhe mit Profilsohle, etwas Obst, Getränke (Getränkeflaschen zum Wiederbefüllen), Wind- und Regenschutz, Toilettenartikel, warme Kleidung und Kleidung zum Wechseln, Taschenlampe, Mini-Apotheke, Wanderkarte, Sonnencreme, Schokolade- oder Müsliriegel, …

  • Anreise:

    Fahrt mit dem PKW oder dem Postbus Linie Nr. 540 ins Ortzentrum nach Großarl

  • www.grossarltal.info

    Hier finden Sie die passende Unterkunft für Ihren Urlaub im Großarltal.

  • Geheimtipp:

    Sonnenuntergänge auf der Unterwandalm und Sonnenaufgänge am Tappenkarsee sind besonders schön.

  • Quelle: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Autor: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Parkmöglichkeit bei der Tankstelle oder bei der Süd-Einfahrt von Großarl

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Postbus Linie Nr. 540


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Am 5. Tag kommen Sie den ganzen Tag an keiner bewirtschafteten Hütte vorbei, daher ausreichend zum Trinken mitnehmen.

Bitte die Betten auf den Hütten unbedingt im Vorhinein reservieren!


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