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Quellen, Schluchten, Bergseen, Brünnlein und Bäche: Das Element Wasser ist in der Salzburger Sportwelt steter Wegbegleiter bei Almwanderungen und auf Bergtouren. Darunter finden sich bemerkenswerte Naturschauspiele, die zugleich bekannte Ausflugsziele sind: So etwa die Liechtensteinklamm oder der Tappenkarsee.


Die acht Ferienorte Flachau, Wagrain-Kleinarl, St. Johann-Alpendorf, Radstadt, Altenmarkt-Zauchensee, Eben und Filzmoos laden dazu ein, sich in wunderschöner Naturlandschaft immer nah am Wasser zu bewegen. Und ganz nebenbei einige der bekanntesten Heimatsagen kennen zu lernen.

Wanderung zum sagenumwobenen Tappenkarsee

Der 1.762 Meter hoch gelegene Tappenkarsee in Wagrain-Kleinarl ist der größte Bergsee der Ostalpen und damit lohnendes Ziel einer Wanderung. Vom wunderschön gelegenen Jägersee führt der Weg in rund 90 Minuten zu diesem funkelnden Juwel inmitten der Niederen Tauern: In der Tappenkarseealm und der Tappenkarseehütte werden Wanderer mit hausgemachten Schmankerln verköstigt. Um den 50 Meter tiefen Tappenkarsee rankt sich eine weitum bekannte Salzburger Sage über einen gefräßigen Lindwurm am Grund des Sees. Bei aufziehenden Nebelschwaden und Wolken wirkt die Gegend tatsächlich mystisch und verwunschen. Mit Rupertisee, Daarmoossee, Grafenbergsee und Blauer See können allein in Wagrain vier weitere kristallklare Bergseen erwandert werden.

Tappenkarsee, © Salzburger Sportwelt

Liechtensteinklamm, © TVB St. Johann-Alpendorf, Atelier Oczlon

Prickelnde Kombination „Berg & Schlucht“

Auch zur gewaltigen Liechtensteinklamm in St. Johann-Alpendorf erzählen sich die Einheimischen eine alt überlieferte Sage: Der Teufel höchstpersönlich soll seine Hand im Spiel haben und warme Heilquellen in die Tiefen der Großarler Ache geschleudert haben – unauffindbar und unzugänglich. Dafür ist die Liechtensteinklamm mit 300 Metern Tiefe eine der größten Schluchten der Alpen und bereits seit 1875 für Besucher zugänglich: Gut eine Stunde dauert die Wanderung durch die beeindruckende Schlucht zum Schleierfall und wieder zurück.


Wanderung zum Ursprung der Enns

Die Enns ist mit 254 Kilometern der längste Binnenfluss Österreichs: Die Quelle der Enns liegt im wunderschönen Ennsalmgebiet in den Radstädter Tauern auf 1.750 Metern Seehöhe und kann auf einer leichten Tour erwandert werden. Ausgangspunkt der Wanderung ist Flachauwinkl, von wo aus ein Weg zu den Unteren und Oberen Ennsalmen führt.

Erquickend für Körper, Geist und Seele – Kraftquellen erwandern

Quellen waren nicht selten heidnische Kult- und Ritualplätze: Sie scheinen eine Energie und Kraft auszustrahlen, die Menschen noch heute wahrnehmen. In Filzmoos gibt es 16 Kraftplätze, deren außergewöhnliche Energieschwingung mithilfe moderner Geomantie nachgewiesen wurde. Darunter die „Schwarze Lacke“ am Gerzkopf, das Kamplbrunn Wasser, das Moos am Berg, der Almsee und die Meeräugl Quelle. Ein weiterer Beweis dafür, dass es sich um außergewöhnliche Plätze handelt, sind die Sagen, die sich um die Orte ranken: In der „Schwarzen Lacke“ soll noch heute ein „Goldener Wagen“ verborgen sein, die Meeräugl Quelle hingegen soll direkt mit dem Meer verbunden sein und die Kamplbrunnquelle gilt sogar als Jungbrunnen.

Schwarze Lacke am Gerzkopf, © Coen Weesjes

Erlebnis für Kinder: Wasser spielerisch erwandern

Der sechs Kilometer lange Lehrpfad „Wasser bewegt“ in Flachau lädt auf einer gut dreistündigen Wanderung zu einer unterhaltsamen Betrachtung des nassen Elements. In den Bergen ist Wasser seit jeher Träger der Lebensenergie. 16 Info-Stationen – großteils an der Enns – spannen den Bogen über die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Wasser.

Auch beim neuen Wandervergnügen „Alles Alm“ in Radstadt spielt Wasser eine zentrale Rolle: Zu den acht Themenstationen samt Almquiz rund um die Gnadenalm gehören unter anderem ein Almwasserspielplatz und der imposante Johanneswasserfall.

Kind beim Brunnen auf Sulzenalm, © Andy Kocher
Familie am Tappenkarsee, © Wagrain Kleinarl Tourismus

Kulinarischer Geheimtipp – jeder kocht mit Wasser

Fragt man die Köchinnen und Köche in der Salzburger Sportwelt nach dem Geheimnis ihrer guten Küche, werden einige von ihnen sagen: Es ist das Wasser! Dieses frische, kristallklare Wasser, das hier so reichlich und selbstverständlich aus den Quellen und Wasserhähnen sprudelt. Das Wasser ist Lebensraum heimischer Fische wie Bachforelle, Saibling, Hecht oder Karpfen, die in veredelter Form auf den Teller kommen. Das Wasser bildet aber auch die Basis für viele weitere Gerichte wie etwa einer feinen Rindsuppe, in der der Tafelspitz köchelt. Auch am Mandlberggut in Radstadt könnte man auf das frische Quellwasser nicht verzichten: Bernhard Warter von der Dachstein Destillerie ist einer der besten Edelbrenner des Landes. Sein Können, seine „Nase“ und das frische Quellewasser lassen Edelbrände, Whiskey, Rum und Gin von höchster Güte entstehen.

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